Forum: Netzwelt
DSL-Drosselung: Webdienste sollen sich von Telekom-Bremse freikaufen
AFP

Wen bremst die Telekom in Zukunft online aus? Derzeit sind nur Neukunden betroffen. Doch der Konzern stellt bis 2018 alle Verträge um, womöglich samt Bremsklausel. Streaming-Diensten bietet die Telekom schon jetzt an: Kauft einen Sendeplatz in unserem Internetfernsehen.

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Cleo96 02.05.2013, 12:38
40.

Zitat von jboo
Die Berichterstattung ist sehr einseitig. Es klingt zwar wie ein Schritt zurück, die Flatrate abzuschaffen, aber: - als sehr intensiver Internetnutzer komme ich trotz Streams selten an die 75 Gb Obergrenze heran...
Diese Parolen wurden hier im Forum sehr oft wiederholt.
Richtig waren sie nie, werden sie auch durch Wiederholung nicht.

Ein Film in höchster Auflösung und mit zur Zeit aktuellster Komprimierung für diese Qualität benötigt 100GB.
Da haben Sie nicht eine einzige EMail "intensiv" genutzt.

Anderes Beispiel:
Bilder aktueller DSLR im RAW-Format.
Für ein Fotoablum wird es nicht reichen.
Und auch hier haben Sie nicht eine einzige EMail "intensiv" genutzt.


Also lieber erst informieren, ggf. den eigenen Router befragen - dann Parolen verbreiten die weit ab jeder Realität sind.

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Zaunsfeld 02.05.2013, 12:40
41.

Zitat von Lapalma
Wenn alle Telefonanschlüsse der Telekom auf IP-Telefonie umgestellt werden, dann stellt sich doch eine Frage der Sicherheit bei Stromausfall. Bisher galt die Regel, dass die Telekom eine Stromversorgung (incl. Notstrom) für ein Analoggerät aber auch für eines der ISDN-Telefone bereitgestellt hat.Damit war bei einem Stromausfall sichergestellt, dass man in dieser Notlage weiterhin telefonieren konnte um Hilfe zu rufen. Bei IP-Telefonie benötigt man aber ein Gerät mit externer Stromversorgung. Meine Frage: Muss in Zukunft jeder Telefonbesitzer eine unterbrechungsfreie Stromversorgung betreiben oder aber für Notrufe gleich noch einen Mobilvertrag bei der Telekom abschliessen?
Ja. Die klassische Festnetztelefonie wird es dann nicht mehr geben. Wenn der Strom oder das Internet dann weg oder gestört ist, werden Sie auch nicht mehr telefonieren können.

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deeco85 02.05.2013, 12:40
42. Mich wundert nichts mehr!

Wahrscheinlich arbeitet Frau Aigner nach ihrer Amtszeit bei der Telekom, siehe Gerhard Schröder der erst Gazprom den Weg geebnet hat und jetzt dort arbeitet!

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lezel 02.05.2013, 12:45
43.

Zitat von Konrad Lischka
Die Telekommunikationsunternehmen könnten ein Zweiklassennetz einführen, in dem unbegrenzt nur derjenige zu erreichen ist, der bezahlt.
Ich finde das gar nicht besonders weltfremd.

Wenn ich rund um die Uhr autofahren will, kostet mich das auch Geld, und ich beschwere mich nicht über die Zweiklassen-Straßen, die ganz deutlich diejenigen Fahrer bevorzugen, an den Tankstellen zu zahlen bereit sind.

Die Telekom hat einen Haufen Leitungen, die auch ziemlich teuer waren.
Und jetzt versucht sie, damit möglichst viel Gewinn zu erwirtschaften.

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flachatmer 02.05.2013, 12:45
44. ♟

Zitat von earl grey
Aber mit den dummen Deutschen kann man es ja machen - die meckern zwar wie die Weltmeister, reagieren sonst aber nicht. Ich hoffe, dass diesen Wahnsinn, losgetreten von der Telekom, irgendwann mal jemand stoppt.
Made my day! Die Kunstpause vor der Pointe ist ein Geniestreich!

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lezel 02.05.2013, 12:46
45.

Zitat von Plasmabruzzler
wer heute bis 2016 einen Vertrag abschließt, kauft die Katze im Sack.
Immerhin besteht die Möglichkeit, den Vertrag durchzulesen.

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Zaunsfeld 02.05.2013, 12:46
46.

Zitat von tleth
oh mann .... bis 2018 fließt noch dermaßen viel Wasser die Donau runter
Das spielt keine Rolle. Denn die Telekom schreibt diese Klauseln mit der Drosselung schon jetzt (d.h. exakt ab heute) in ihre Neuverträge rein. Dass die Telekom angibt, erst ab 2016 drosseln zu wollen, können Sie glauben oder auch nicht. Daran muss sich die Telekom nicht halten. Die kann auch ab nächste Woche schon drosseln, denn es steht ja JETZT schon in ihren Neuverträgen drin. Wer also ab heute noch einen Vertrag bei der Telekom abschließt, kauft automatisch die Katze im Sack. Denn sollte die Telekom ab nächste Woche oder nächsten Monat schon drosseln, hängen Sie in einem 2-Jahresvertrag drin und können den noch nicht mal mit einem Sonderkündigungsrecht kündigen, weil die Drosselei ja schon jetzt in Ihrem Vertrag drinsteht.

Darauf zu verweisen, es würde die Leute also erst ab 2016 oder 2018 treffen, ist also ziemlich kurzsichtig.

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Flinsenberger 02.05.2013, 12:47
47. Geht's noch?

Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt!

Liebe Telekom, ICH zahle EUCH, damit ICH Youtube sehen kann. Punkt aus Äpfel. Wenn Ihr also
- ab einer Volumenbegrenzung meinen Internetzugang funktional kaputt macht
- Internetdienste willkürlich aus Eurem Netz ausschließt oder drosselt...

Dann bietet Ihr
1. Keinen Internetzugang an, sondern eine Art AOL der Neuzeit
2. Könnt Ihr auf mich als Kunden verzichten.

Ich zahl Euch Geld. Anschlußgebühren, Monatsgebühren, etc. pp. Wenn Ihr dafür ein Scheiß-Produkt liefern wollt, dann geh ich eben woanders hin.

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brehn 02.05.2013, 12:47
48. intensiv?

Zitat von jboo
Die Berichterstattung ist sehr einseitig. Es klingt zwar wie ein Schritt zurück, die Flatrate abzuschaffen, aber: - als sehr intensiver Internetnutzer komme ich trotz Streams selten an die 75 Gb Obergrenze heran - Die Drosselung der kleinen Gruppe der extremen Downloader wird für die Masse mehr Stabilität und Geschwindigkeit bringen - Es ist unverständlich, warum Streamingangebote wie Youtube Geld durch Masse verdienen und die Kosten outsourcen (an die Telekom) dürfen - Wenn das neue System unbeliebt ist und das jetzige wirtschaftlich ist, werden eben neue Anbieter kommen Natürlich ist die ganze Geschichte nicht lupenrein, dass Youtube bezahlen sollte ist klar, aber auch der kleine Game-Streamer, oder e-Workshopbetreiber? Nichtsdestotrotz hat die Sache auch Vorteile die leider nirgends erwähnt werden.
Es ist ja schön das Sie angeben Intensiv das Inernet zu nutzen, leider sagt diese Angabe recht wenig aus. 75GB im Monat, sind für jemanden , welcher regelmäßig online zockt, Filme und Serien (in HD) streamt und die Musikalische Unterhaltung sowie Nachrichten etc. ebenfalls aus dem Internet bezieht eine Grenze die sehr schnell erreicht sein kann. (mit einem HD-Film kommt man schon auf mehrere GB)

Die Vorteile die sie anführen, ergeben sich nur aus einer nachteiligen Grundlage (schlechter Netzausbau). Frage ist, wäre es nicht besser die Ursache der Probleme zu beseitigen anstatt Symptombekämpfung zu betreiben?!

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Lexington67 02.05.2013, 12:47
49.

Zitat von jboo
Die Berichterstattung ist sehr einseitig. Es klingt zwar wie ein Schritt zurück, die Flatrate abzuschaffen, aber: - als sehr intensiver Internetnutzer komme ich trotz Streams selten an die 75 Gb Obergrenze heran - Die Drosselung der kleinen Gruppe der extremen Downloader wird für die Masse mehr Stabilität und Geschwindigkeit bringen - Es ist unverständlich, warum Streamingangebote wie Youtube Geld durch Masse verdienen und die Kosten outsourcen (an die Telekom) dürfen - Wenn das neue System unbeliebt ist und das jetzige wirtschaftlich ist, werden eben neue Anbieter kommen Natürlich ist die ganze Geschichte nicht lupenrein, dass Youtube bezahlen sollte ist klar, aber auch der kleine Game-Streamer, oder e-Workshopbetreiber? Nichtsdestotrotz hat die Sache auch Vorteile die leider nirgends erwähnt werden.
Eine Normale DVD hat gemäß Spezifikation einen Datenstrom vom max 9,8 MBit (= 1,225 MByte pro sek). Das bedeutet für einen 1,5 Std. Film bei normaler PAL Auflösung eine maximale Datenmenge von 6615 MBit oder 6,45 GB. Durch neuartige Kompressionsverfahren sind sicher die Datenmengen kleiner geworden, allerdings ist PAL inzwischen altes Eisen, die aktuellem Auflösungen sind doch ein wenig höher (Pal = 720 * 576 = 414720 pixel, 720p = 1280 * 720 = 921600 pixel, 1080p = 1920 *1080 = 2073600 pixel). Selbst bei einem Super effizienten Codieralgorhythmus ist also bei einem HD Film mit min. 5 GB zu rechnen
10 bei der hohen Auflösung. Dann wäre also bei der aktuellen Planung nach 10 - 20 Stunden ende mit der Pracht, danach reicht die Bandbreite nicht mal mehr für Webradio. Es ist also mitnichten nur die kleine Gruppe der Extremdownloader, es sind alle diejenigen die das Internet nutzen wie es ihnen beliebt. letztendlich zahlen wir ja schon doppelt dafür, einmal über die Flatrate und einmal über die Haushaltsabgabe. Ein Treppenwitz das dann gerade solche Dinge wie die Mediatheken der ÖR ein drittes mal Gld kosten sollen.
Ich sehe auch nicht das Youtube die kosten "outsourced". Die werden sicher für ihren Internet Zugang Geld bezahlen, wie jedes andere Unternehmen auch, und auch deren Infrastruktur hat sicher ne Stange Geld gekostet. Das Problem ist hier doch nur die verlogene Strategie der Drosselcom. Wenn Sie mit den Kosten für den traffic nicht klarkommen, sollen Sie doch die Preise erhöhen. Ist ja wohl kaum unsere schuld, das sie sich auf einen ruinösen Wettbewerb eingelassen haben und die Preise unterhalb der Wirtschaftlichkeit liegen (was ich im übrigen stark bezweifele)

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