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DSL-Drosselung: Webdienste sollen sich von Telekom-Bremse freikaufen
AFP

Wen bremst die Telekom in Zukunft online aus? Derzeit sind nur Neukunden betroffen. Doch der Konzern stellt bis 2018 alle Verträge um, womöglich samt Bremsklausel. Streaming-Diensten bietet die Telekom schon jetzt an: Kauft einen Sendeplatz in unserem Internetfernsehen.

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chemnitz 02.05.2013, 12:55
60. kein wunder

die Telekom legt hier bei uns bei uns neue Highspeedkabel trotz der fehlenden Vertragsabschlüsse. irgend wer muss die sinnlose Investition ja zahlen

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Zaunsfeld 02.05.2013, 12:55
61.

Zitat von lezel
Die Telekom hat einen Haufen Leitungen, die auch ziemlich teuer waren. Und jetzt versucht sie, damit möglichst viel Gewinn zu erwirtschaften.
Ja. Die Leitungen waren so teuer, dass der Steuerzahler sie fast sämtlichst finanziert hat, damit die Telekom jetzt Geld damit verdienen kann.

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eckenfinder 02.05.2013, 12:57
62. doppelt kassieren, einmal liefern

ich habe zu Hause einen Dsl-Anschluß der Telekom mit max. 16 MBit Downstream, von denen 14 MBit wirklich geliefert werden. Habe wegen der Telekom-Pläne einen Anbieter Wechsel geprüft und dabei festgestellt, dass einzig Congstar und 1 1 mir ebenfalls "bis zu 16 MBit" anbieten wollen, alle anderen nur bis zu 6 MBit. Damit wäre ich dann aber wohl wieder bei diesem Konzern. Wie soll denn so bitte schön der Markt das richten? Und jetzt noch ein zweites Mal kassieren? Erst von mir für den Internetzugang und dann noch von denen, deren Internet-Angebote ich nutze? Brave New world!

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Trondesson 02.05.2013, 12:59
63.

Zitat von jboo
Die Berichterstattung ist sehr einseitig. Es klingt zwar wie ein Schritt zurück, die Flatrate abzuschaffen, aber: - als sehr intensiver Internetnutzer komme ich trotz Streams selten an die 75 Gb Obergrenze heran - Die Drosselung der kleinen Gruppe der extremen Downloader wird für die Masse mehr Stabilität und Geschwindigkeit bringen - Es ist unverständlich, warum Streamingangebote wie Youtube Geld durch Masse verdienen und die Kosten outsourcen (an die Telekom) dürfen - Wenn das neue System unbeliebt ist und das jetzige wirtschaftlich ist, werden eben neue Anbieter kommen Natürlich ist die ganze Geschichte nicht lupenrein, dass Youtube bezahlen sollte ist klar, aber auch der kleine Game-Streamer, oder e-Workshopbetreiber? Nichtsdestotrotz hat die Sache auch Vorteile die leider nirgends erwähnt werden.
Dann holen Sie das doch nach und erwähnen die Vorteile. Wohlgemerkt, die Vorteile für die Nutzer, nicht für die Telekom.
Fakt ist, es ist ein Sprung zurück, nicht nur ein Schritt.

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mm71 02.05.2013, 13:00
64.

Zitat von Hank the voice
in den 90ern wurde die T-Kom mit Steuermilliarden bereit gemacht für den Börsengang. Nun kommt das Managment auf Ideen, welche die Infrastruktur vom Wirtschaftsstandort Deutschland schwächen. Eine Warnung an alle die glauben, das durch Privatisierung von Staatseigentum irgendetwas besser werden würde.
Obacht. Der BR Deutschland sowie der staatlichen KfW gehören nach wie vor ein Drittel der Telekom. Der Staat ist somit mit Abstand grösster und einflussreichster Aktionär, da fast der gesamte Rest in Streubesitz ist. Die Drossel-Idee wurde jedenfalls nicht in den privatwirtschaftlichen Telekomunternehmen ausgebrütet.

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poisen82 02.05.2013, 13:00
65. ...

Zitat von lezel
Ich finde das gar nicht besonders weltfremd. Wenn ich rund um die Uhr autofahren will, kostet mich das auch Geld, und ich beschwere mich nicht über die Zweiklassen-Straßen, die ganz deutlich diejenigen Fahrer bevorzugen, an den Tankstellen zu zahlen bereit sind. Die Telekom hat einen Haufen Leitungen, die auch ziemlich teuer waren. Und jetzt versucht sie, damit möglichst viel Gewinn zu erwirtschaften.
Um beim PKW zu bleiben:

Ich kaufe mir einen PKW das wäre mein Netzzugang, die Tankstelle an der ich zahle wäre meine Mitgliedschaft bei Maxdome, Entertain usw.

Jetzt schaut es aber leider so aus das der Wagen nur dann normal fährt wenn ich bei Aral tanke, wenn ich bei Shell tanke fährt er nur Schrittgeschwindigkeit es sei denn Shell lässt sein Benzin beim PKWhersteller für gutes Geld freischalten.

Nach ihrer Argumentation wäre das logisch, der PKWhersteller hat ja viel Entwicklungsarbeit und Geld in den PKW gesteckt und wir es in Zukunft auch bei Folgegenarationen tun, da wäre es fatal wenn jemand anderes sich an mir bereichern würde aus dem PKWhersteller oder seiner TAnkstellenkette....

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Zaunsfeld 02.05.2013, 13:03
66.

Zitat von zweihochzehn
Vor ein paar Tagen...stand ein netter Verkäufer der Telekom vor meiner Haustür und bot mir an, meinen 2000 RAM-Vertrag auf einen 6000 RAM IP umzustellen. Alles, was man dazu brauche, sei ein neuer Router - den ich gleich für 140€ bei der Telekom bestellte. Morgen wird die Änderung wirksam, ich bin mal gespannt, ob ich tatsächlich mit annähernd 6mbit/s surfen kann. Wäre nicht das erste mal, von der Telekom verarscht zu werden. Das steckte also da hinter.
Dann rate ich Ihnen, den Vertrag aber ganz fix innerhalb der 2-wöchigen Kündigungsfrist wieder zu kündigen und zwar mit genau der Begründung der Drosselung.

Ich hoffe, Sie haben sich nicht so einen neuen LTE-Router der Telekom aufschwatzen lassen. Dann würden Sie nämlich per LTE ins Netz gehen und diese Verträge drosselt die Telekom schon jetzt ab 10GB pro Monat. Darauf wäre ich vor ein paar Monaten auch fast reingefallen, war aber dann froh, als ich im Internet nochmal sämtliches Kleingedruckte und die ganzen Sternchen und Angaben in Schriftgröße 3 nachgelesen habe, wo ich die 10GB-Drosselklausel für die LTE-DSL-Verträge dann entdeckte.

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lezel 02.05.2013, 13:03
67.

Zitat von Zaunsfeld
Ja. Die Leitungen waren so teuer, dass der Steuerzahler sie fast sämtlichst finanziert hat, damit die Telekom jetzt Geld damit verdienen kann.
Richtig.

Einer der Aktionäre ist der Staat, und der will natürlich Gewinn sehen.
Das ist die Telekom den Steuerzahlern schuldig.

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mr.ious 02.05.2013, 13:03
68.

Zitat von Zaunsfeld
Ja. Die klassische Festnetztelefonie wird es dann nicht mehr geben. Wenn der Strom oder das Internet dann weg oder gestört ist, werden Sie auch nicht mehr telefonieren können.
"Vorsatz der Zerstörung bestehender Infrastruktur mit allgemeingesellschaftlichen Sicherheitstechnischen Bezügen."

Stromausfall ist nicht Telefonausfall.

Und so schnell kann das was in Amerika in den Gesetzestext aufgenommen wurde oder werden soll (Attacken über IP oder so), auch ganz gut die Pflicht einfordern -Ersatz- schaffen zu müssen, wenn etwas zwangsweise ausfällt, das dies bisher nicht muß.

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Tahlos 02.05.2013, 13:03
69. Also

Zitat von jboo
Die Berichterstattung ist sehr einseitig. Es klingt zwar wie ein Schritt zurück, die Flatrate abzuschaffen, aber: - als sehr intensiver Internetnutzer komme ich trotz Streams selten an die 75 Gb Obergrenze heran - Die Drosselung der kleinen Gruppe der extremen Downloader wird für die Masse mehr Stabilität und Geschwindigkeit bringen - Es ist unverständlich, warum Streamingangebote wie Youtube Geld durch Masse verdienen und die Kosten outsourcen (an die Telekom) dürfen - Wenn das neue System unbeliebt ist und das jetzige wirtschaftlich ist, werden eben neue Anbieter kommen ........
-wenn ich das richtig sehe, dann bezahlen die Kunden/User dafür das sie die Anbieter überhaupt nutzen können bei der Telekom - also von einem abwälzen der Kosten von den Anbietern auf die Telekom kann überhaupt keine Rede sein.
-Wenn die Gruppe der "extremen Downloader" wirklich so klein ist, dann dürfte es ja keine großen Auswirkungen auf den Rest haben - und wie sollte dann sowas mehr Stabilität oder gar mehr Geschwindigkeit bringen, vor allem weil ja garnicht überall die theoretischen Geschwindigkeiten der Angebote überhaupt erreicht werden können.
-Was sie selber jetzt als "intensive" Nutzung verstehen, wissen sie auch nur selber und sagt garnichts aus.

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