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E-Postbrief: Post fürchtet um 500-Millionen-Euro-Investition
DPA

Die Post hat kräftig in den E-Postbrief investiert - doch die E-Mail-Alternative könnte vom Einsatz in der öffentlichen Verwaltung ausgeschlossen werden. Ein Gesetz sieht stattdessen das Konkurrenzverfahren De-Mail vor. Nun hat der Post-Vorstand die 16 Länderchefs per Brandbrief um Hilfe gebeten.

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Übrigensnebenbeibemerkt 24.05.2013, 13:07
1. weder - noch

Zitat von sysop
Die Post hat kräftig in den E-Postbrief investiert - doch die E-Mail-Alternative könnte vom Einsatz in der öffentlichen Verwaltung ausgeschlossen werden. Ein Gesetz sieht stattdessen das Konkurrenzverfahren De-Mail vor. Nun hat der Post-Vorstand die 16 Länderchefs per Brandbrief um Hilfe gebeten.
jedenfalls nicht in der heutigen Form.

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ichbineinschaf 24.05.2013, 13:13
2. Das nächste 500 MEUR-Grab,..

..zumindest teilweise aus Steuergeldern finanziert. Unsere Eliten versagen, warum bloss gibt es keine Konsequenzen?

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RoK 24.05.2013, 13:14
3. Totgeburten

Beide Verfahren sind Totgeburten, weil dort Leute geplant haben die in nationalen Massstaeben denken und etablierte Standards verletzen, vollkommen ignorierend ob sich weltweit schon andere Loesungen durchgesetzt haben oder durchsetzen. Solche Systeme lassen sich nur brachial per Dekret durchpruegeln, und sterben sobald sie in freier Wildbahn sind. Warum sollte jemand fuer elektronische Post einen Stueckpreis zahlen, der in keiner Relation zum Uebermittlungsaufwand steht? Warum sollte ein nationales System, dass gegenueber allen anderen Laendern inkompatibel ist in einem (mehr oder weniger) vereinigten Europa angenommen werden? De-Mail (engl. "entmailen") ist was raus kommt wenn Leute die nur Willen aber keinen Plan haben sich in ihre kleine Welt zurueckziehen und meinen sie koennten dem Rest der Bevoelkerung was tolles Neues praesentieren. Als naechstes kommt BTX zurueck...

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kdshp 24.05.2013, 13:16
4. Die Post

Zitat von sysop
Die Post hat kräftig in den E-Postbrief investiert - doch die E-Mail-Alternative könnte vom Einsatz in der öffentlichen Verwaltung ausgeschlossen werden. Ein Gesetz sieht stattdessen das Konkurrenzverfahren De-Mail vor. Nun hat der Post-Vorstand die 16 Länderchefs per Brandbrief um Hilfe gebeten.
Tja wer nicht früh genug die "Reißleine" zieht hat halt verluste.

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marty_gi 24.05.2013, 13:17
5. mindestens eins

...der ehemaligen Staatsunternehmen hat damit maechtig Kohle in den Sand gesetzt.
Prima gemacht, liebes Management - haette man sich vorher mal mit den jetzt angeschriebenen abstimmen sollen...

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waereschoen 24.05.2013, 13:19
6. Beide Konzepte sind schlecht

und beiden geht es scheinbar nur darum, Briefporto für E-Mail einzuführen.

Der Staat soll einmalig 50 Mio € für ne Stiftung geben und die betreibt dann von Zinsen Schlüssel-Server für den Austausch öffentlicher Schlüssel, die für dei Allgemeinheit kostenlos sind - fertig.

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perpetuummobile 24.05.2013, 13:21
7. optional

Wurde der Brandbrief als E-Postbrief oder De-Mail verschickt?

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mike_s 24.05.2013, 13:21
8.

Eine E-Mail Variante die nicht von der Tastatur des Senders bis zum Bildschirm das Empfängers verschlüsselt ist darf sich nicht sicher nennen.

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Crom 24.05.2013, 13:22
9.

Zitat von ichbineinschaf
Das nächste 500 MEUR-Grab,.. ..zumindest teilweise aus Steuergeldern finanziert. Unsere Eliten versagen, warum bloss gibt es keine Konsequenzen?
In der freien Wirtschaft (die Post ist ein privatrechtliches Unternehmen) kann es eben auch mal Fehlinvestitionen geben, wobei das in diesem Fall noch nicht einmal feststeht.

Die Deutsche Post AG befindet sich übrigens vornehmlich im Streubesitz, also nix mit "Steuergeldern".

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