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E-Scooter im Stadtverkehr: Gegenwehr aus Gewohnheit
Jens Kalaene / DPA

Das Geschimpfe und Getöse gegen E-Scooter ist typisch deutsch: Neues wird erst einmal pauschal abgelehnt, notfalls unter Verdrehung der Tatsachen.

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hswj 17.07.2019, 17:50
40. wie üblich

Ich bin der Auffassung, dass sich die Rollerfahrer (ebenso wie die meisten Radfahrer) kaum an die vorgegebenen Regeln halten (werden). Bei allem Respekt, Sascha Lobo, Ihre Argumentation erinnert mich immer an den alten Spontispruch: Man muss seine Argumente nur breit genug streuen, dann wird die Erde wieder eine Scheibe...

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sven2016 17.07.2019, 17:51
41. Na ja. Meinung statt Fakten.

Das „Zufußgehen“ wird vermutlich nicht sicherer, weil eine Menge Dödel mit den Quatschrollern zusätzlich durch die Fußgänderzonen und über die Kombi-Fuß- und Fahrradwege schlingern.

Im Kölner Raum sehe ich seit Anfang des Monats Gruppen von Kids, die mit den Dingern auf vollem Park-and-Ride-Parkplatz Geschicklichkeitsfahren zwischen den Autos absolvieren.

Niemand braucht die Dinger, aber ein paar Hersteller werden - auch durch die Leihteile in Städten - umsatzmäßig gefördert.

Lebensart? Verkehrsmittel? Nöö.

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trulala 17.07.2019, 17:55
42. Universel

Daran ist überhaupt nichts deutsch, sondern ähnliche Diskussionen finden auch in anderen Ländern statt: mal ist es Helmpflicht für Fahrradfahrer und dann wieder ein Verbot von eBikes auf Fahrradwegen. Und allen Diskussionen ist gemein, dass ihre gemeinsame Ursache (bewusst) ausgeblendet oder geleugnet wird: das Auto.

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keine-#-ahnung 17.07.2019, 17:56
43. "Wie gelangen wir endlich zur E-Scooter-gerechten Stadt?"

Da gibt es simple Lösungen ... die einfachste: alle HONKs, die sich auf diesen Landtorpedos über Strassen ziehen lassen oder eben auch nur ihre Organe zur Verfügung stellen wollen, wechseln ihren Lebensmittelpunkt in die nächst gelegene Wüste und bauen dort für sich eine neue Stadt. Ohne Häuser, ohne Garagen ... aber mit feinsten Scooter-Magistralen.
Eine win-win-Situation wie aus dem Lehrbuch. Positiver Nebeneffekt: diese grottigen Lobo-Texte müsste man sich dann auch nicht mehr wie ein Zwangsmasochist reinziehen ...

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steppenwolff 17.07.2019, 18:00
44.

Ich glaube nicht an einen wirklich großen Erfolg der Teile. Sie haben das gleiche Problem wie das Fahrrad. Bei Kälte oder Regen nutzt es kaum jemand. Und in Deutschland ist es ziemlich oft kalt oder nass.
Tatsächlich sollte das Ziel sein, dass zumindest die Bewohner der Innenstädte auf das eigene Auto verzichten. Weiter draußen sieht das anders aus, aber in der City ist es der Platz viel zu kostbar, als dass man ihn geparkten Autos überlassen sollte.
Sinnvoll wäre zb eine deutliche Anhebung der Preise für Anwohnerparken in der Innenstadt. In Köln kostet das lächerliche 30€ pro Jahr! 100€ pro Monat wären angemessener, bedenkt man den Wert des blockierten Parkraums.
Wer in der Innenstadt wohnt, sollte auf das private Auto verzichten. Wem das Auto sehr wichtig ist, der zieht halt etwas weiter raus.

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jupiter_jones 17.07.2019, 18:02
45. Was das mit dem ersten auto nicht aehnlich?

Carl Benz hatte laut biographie auch erstmal viel gegenwind als er mit dem ersten KFZ auf den Strassen unterwegs war. In Frankreich wurde das Auto viel einfacher eingefuehrt. Und heute betont man in DE gerne dass man die Erfindernation des Autos sei.

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ellenlripley 17.07.2019, 18:03
46. Vielfalt ist immer gut.

Vielfalt ist immer gut und evolutionär. Wird Zeit, dass die Raumbeanspruchung der Autos diskutiert wird und Alternativen geschaffen werden. Nebenbei: Würden in München alle Smarts statt SUVs fahren und selbst den öfters gegen einen Roller oder Fahrrad oder Turnschuhe eintauschen, wir hätten keine Probleme mit Staus, Parken, Feinstaub oder CO2 Emissionen. Und deutlich mehr Lebensqualität.

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ellenlripley 17.07.2019, 18:05
47. Vielfalt ist immer gut.

Vielfalt ist immer gut und evolutionär. Wird Zeit, dass die Raumbeanspruchung der Autos diskutiert wird und Alternativen geschaffen werden. Nebenbei: Würden in München alle Smarts statt SUVs fahren und selbst den öfters gegen einen Roller oder Fahrrad oder Turnschuhe eintauschen, wir hätten keine Probleme mit Staus, Parken, Feinstaub oder CO2 Emissionen. Und deutlich mehr Lebensqualität.
Und @anon.y.mous: Nein, die Gefahren kommen definitiv nicht on top: Jeder, der sein Auto stehen läßt, vermindert die Gefahr drastisch. Es ist das Auto, welches in der Regel tötet!

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krustentier120 17.07.2019, 18:06
48. Autos als neue Technologie

Wären Autos eine neue Technologie, würde man sie bei den durch sie verursachten Opferzahlen niemals einführen. Und hätten wir nur 10% dieser Opfer durch Terroranschläge, was wäre dann wohl los in Deutschland? Aber so? Schulterzucken, mit dem SUV zum Supermarkt, Radfahrer darauf hinweisen sie mögen doch den Radweg benutzen und einen Helm aufsetzen „zur eigenen Sicherheit“.

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tommix68 17.07.2019, 18:08
49. So so... Das Problem sind also die Autos!

Wieder einmal... wann immer Kamikazeradler oder wilde E-Scooter-Fahrer aber auch unachtsame Fußgänger zu schaden kommen, war es das Auto, respektive das Autofahren an sich. Schon klar... Die Diskussion nervt einfach nur noch. Wir Autofahrer werden täglich auf die Probe gestellt... Jetzt warte ich auf den Shitstorm der Grünenfraktion.

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