Forum: Netzwelt
Edel-Kaffeemaschine von Tchibo: Die Quadratur der Kapsel
SPIEGEL ONLINE

Eine Kaffeemaschine, die per Smartphone-App gesteuert werden kann? Genau das soll die You-Rista der Tchibo-Edelmarke Qbo sein. Doch die wichtigste Funktion fehlt.

Seite 9 von 12
torben40 26.08.2016, 11:32
80.

Zitat von niska
Das ist doch toll. Dann kann man die Zähne im Glas reinigen während man schon im Bett liegt.
Dieses wichtige Feature wird es erst mit dem Update Zahn 2.0 geben. Ich hoffe das dauert noch ein paar Jahrzehnte. Bis dahin ist die App sicherlich ausgereift. ;-) Ich erwähnte noch nicht, dass mein Haarschneider einen USB-Anschluss hat? ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
apestuipe 26.08.2016, 11:54
81. früher

war nicht alles besser, aber schön war, dass beim Kaffeeklatsch alle gleichzeitig einen Kaffee bekamen. Und ganz ohne Gezische und Gesprotze. Ist wohl mehr ein Statussymbol für Möchtegerns, die Küche als Gerätepark herzuzeigen. Wir brauchen unsere Arbeitsfläche zum Arbeiten. Bodum French Press, Kaffeesatz auf den Kompost. Für Mokka das italienische Klassikdings. Ich keltere ja auch nicht jedem Gast sein einzelnes Glas Wein;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Janine 26.08.2016, 12:05
82. Nicht so ganz verstanden, Herr Kremp?!

Ich habe Ihren Artikel mit großen Interesse gelesen und nun auch noch das Video angeschaut. Und somit bin ich bestärkt in dem Eindruck, dass Sie da einiges nicht ganz richtig versanden haben - oder auch nur Halbwahrheiten weitergeben wollen...
Ich habe die Qbo seit einigen Wochen und bin sehr zufrieden. Wieso? Weil ich eigene Rezepte kreiren kann und diese speicher. Das heißt eben nicht, dass ich mir das jedes Mal neu ausdenken muss, sondern dass ich solange rumfeile, bis ich mein perfektes Mischergebnis erhalte. Das ist auch das, worauf es hier ankommt.
Sie gehen außerdem nicht darauf ein, dass man sich die Standardkaffees hier auch manuell per direkter Bedienung an der Maschine bestellen kann. Ein absolutes Muss ist die App also nur für alle, die den Kaffee gern individualisieren möchten.
Dann weiter zu den Kapseln. Ja - sie sind recyclebar. Aber klar auch nur, wenn der Nutzer das richtig macht. Eine Glasflasche, die ich in den Hausmüll werfe, kann auch nicht korrekt recycelt werden, richtig? Also nimmt man die kostenfrei beiliegenden Beutel von Qbo, in die 10 Kapseln reinpassen. Dort drauf ist auch genau erklärt, wieso: einzeln würden die Kapsel in der Wiederverwertung untergehen, gebündelt klappt das. Also ab mit den Kapseln in den Beutel und das dann in den gelben Sack. Ganz einfach. Ganz sauber.
Und was soll dieses angebliche Argument mit Kaffee vom Bett aus bestellen?! Wollen Sie morgens wirklich mit dem Wasser von gestern Abend ihren frischen Kaffee aufgebrüht bekommen?! Ich glaube nicht. Also - sinnlose Argumentation.
Dieser Bericht wirkt auf mich so, als ob Sie von vorneherein Ihre Meinung hatten und die nun irgendwie bestätigen wollten. Fakten sollte man aber als Journalist nicht unterschlagen und eben nicht voreingenommen ran gehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
torben40 26.08.2016, 12:10
83.

Zitat von apestuipe
war nicht alles besser, aber schön war, dass beim Kaffeeklatsch alle gleichzeitig einen Kaffee bekamen. Und ganz ohne Gezische und Gesprotze. Ist wohl mehr ein Statussymbol für Möchtegerns, die Küche als Gerätepark herzuzeigen. Wir brauchen unsere Arbeitsfläche zum Arbeiten. Bodum French Press, Kaffeesatz auf den Kompost. Für Mokka das italienische Klassikdings. Ich keltere ja auch nicht jedem Gast sein einzelnes Glas Wein;-)
Mensch! Da haben Sie aber viele Geräte. Ich habe nur eine Tassimo und nicht zig verschiedene Geräte. ;-) Komischer Weise bekommen bei mir die Gäste alle gleichzeitig ihren Kaffee serviert. Wie man mit einer derartigen Maschine protzen kann und was daran ein Statussymbol ist, verstehe ich nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
burnedout 26.08.2016, 12:36
84.

"...es aus Sicherheitsgründen nicht zu empfehlen ist. Ich glaube sogar, dass es verboten ist. Man stelle sich nur mal vor, der kleine Sohn spielt mit der Maschine, und plötzlich fängt sie an zu werkeln."

Komisches Argument. Der kleine Sohn kann ja jetzt schon alle Kaffeemaschhinen anstellen und sich verbrühen. Warum das mit dem Handy inkl. Sperrcode des Vaters zum Anstellen der Kaffeemaschine gefährlicher sein soll, verstehe ich nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tweet4fun 26.08.2016, 14:04
85. Werte Janine!

Da Sie ja nun eine dieser Maschinen haben und somit ein Maschinenkaffeeprofi sind, können Sie mir vielleicht meine stets im Raum hängende Frage beantworten: Wozu braucht der Mensch überhaupt eine Maschine, egal welcher Art, um einen sehr guten Kaffee, egal welcher Geschmacksrichtung, zu bereiten?

Ich war dieser Selbsttäuschung aus Denkfaulheit selber für viel Jahre aufgesessen. Bis ich es leid war, alle zwei bis drei Jahre eine neue Maschine zu kaufen, weil selbst die angeblich besten stets den Geist aufgaben. Nebenbei: Ich habe die letzte auseinandergenommen, und mir wurde schlecht vor Ekel, als ich die Rückstände sah. Und ja, trotz regelmäßiger Reinigung mittels speziell angebotener Reiniger!

Seit Jahren benutze ich nun eine BODUM French Press.

1. Die Zubereitung geht schneller (mit der Uhr getestet).
2. Ich verbrauche weniger Energie (digital gemessen).
3. Ich brauche arbeitstechnisch weniger Handgriffe.
4. Ich habe keinen Müll, auch keine gelben Umweltsäckchen.
5. Menge und Stärke des Kaffees bestimme ich selber.
6. Die Kaffeesorte und Herkunft bestimme ich selber.
7. Die einmal gefundenen Rezepturen behalte ich im Kopf.
8. Ich brauche keine Reinigungsmittel.
9. Verkalkung oder Verpilzung gibt es nicht.
10. Eine French Press nimmt nur soviel Platz weg wie eine große Tasse.

Und dennoch kann ich Gourmet-Kaffee zubereiten, vom normalen Alltagsbräu über einen Cappuchino oder Espresso bis zu einem Latte. Können Sie also einen einzigen vernünftigen Grund nennen, warum man hunderte von Euros für eine Maschine ausgeben sollte, die die vom Hersteller vorgegebene Kaffeesorte umständlich und künstlich aufgehübscht produziert und ansonsten in der Küche dauernd im Wege herumsteht und auch noch eine Steckdose in der Nähe braucht? Meine French Press benutze ich sogar beim Camping, wo es keinen Strom gibt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wind_stopper 26.08.2016, 14:34
86. Reinigung

Was bei all diesen Fancy Kaffeemaschinen nach einer Zeit fehlt ist eine gute Reinigung. Am Anfang schmeckt der Kaffee recht gut, so aber nach 50 unterschiedlichen Portionssorten schmeckt der Kaffee in der Regel bitter und nach Matsche.

Leider kann man diese Geraete oftmals nicht so gut reinigen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tubolix 26.08.2016, 14:47
87. ¿ ... ?

Versteh ich jetzt nicht ganz, warum das Teil vernetzt ist. Wahrscheinlich nur um Tschibo mitzuteilen wann ich wieviel von was trinke. Da macht ein fernbedienbarer Elektrorasierer mehr Sinn.
Nee Danke, ich bleibe bei meinem "Eisenschwein".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thequickeningishappening 26.08.2016, 15:21
88. Tschibo war uebrigens mal

DER TREFFPUNKT! 1980, 50 PF/Tasse Filter, schnell den Stoff rein (Wirtschaftsmathe), Pruefung mit Tschibo, danach die Peep Show und Altstadt!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
graf.koks 26.08.2016, 16:23
89. Oh ja!

Zitat von thequickeningishappening
Tschibo war uebrigens mal DER TREFFPUNKT! 1980, 50 PF/Tasse Filter, schnell den Stoff rein (Wirtschaftsmathe), Pruefung mit Tschibo, danach die Peep Show und Altstadt!
Daran kann ich mich noch lebhaft erinnern. Die Läden haben schon von weit her ihr Aroma verbreitet, man konnte sie mit verbundenen Augen finden. Gibt es aber nicht mehr! Gibt es auch nicht bei Starbucks, wo z.T. mit künstlichem Aroma aufgehübschter Pulveraufguss für teures Geld als Latte Pipapo verkauft wird. Aroma Ade!

Ich denke, das hat Methode! Keiner bietet mehr wirklichen Qualitätskaffee an, weil nur mit Billigplörre, häufig verschnitten mit Nußschalen, fette Profite gemacht werden können. Jahrelang hat man die Kunden geschmacklich entwöhnt, Stückchen für Stückchen, so daß es keiner merkt. Und die jüngeren Generationen, die wirklichen Kaffee gar nicht mehr kennen, kann man dann alles mögliche andrehen. Und die finden das braune Etwas dann auch noch Spitze! Aber sie kennen es ja auch nicht anders.

Dabei ist es so einfach, keinen Markenkaffee mehr zu kaufen!!! Man bekommt auf dem Internet, z.B. bei Amazon, echten „Fair Trade“-Arabica-Kaffee aus Guatemala. Und mittels Handaufguß merkt man dann plötzlich, wie echter und richtiger Kaffee schmecken kann!
Wer sich nach wirklich gutem Kaffee sehnt, dessen Duft man schon von weitem riecht, wird eigentlich nur noch in Wien fündig, oft in kleinen Kaffeehäusern in Nebengassen. Oder in Stockholm oder Kopenhagen zum Beispiel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 9 von 12