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Einführung für Einsteiger: So funktionieren 3D-Drucker
Heise

Mit 3D-Drucker scheint man mittlerweile fast alles drucken zu können, von Spielfiguren über Lebensmittel bis hin zu ganzen Häusern. Aber wie machen die Wundermaschinen das eigentlich?Eine Einführung in eine wundersame Technik.

mcvitus 06.07.2014, 08:43
1. Danke für diesen informativen Artikel,

als Laie auf dem Gebiet 3D Drucker habe ich nun erstmals einen fundierten Einblick in dieses offensichtlich doch komplexere Thema als gedacht bekommen.

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raptorx 06.07.2014, 09:34
2. Wort 3D-Drucker eher unangemessen !

Nur das Gerät unten im Text, das Papierschichten bedruckt und dann verklebt ist wohl ein 3D-Drucker mit Zusatztechnik, der Rest sind wohl ganz andere Maschinen, die mit 3D-Druck oder gar Druck gar nichts zu tun haben, sondern Gußmaschinen sind, oder andere Fertigungsmaschinen. Ich verstehe daher nicht, wie man mit dem Namen 3D-Drucker Menschen suggeriert, sie könnten ein simples PC-Zubehör kaufen.

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fuhbar 06.07.2014, 10:46
3. Ausgangsmaterial Pulver

Es ist leider grob falsch, dass SLM mit Pulver keiner Stützstruktur bedarf, aber da kommen die Technikredakteure auch noch hinter.

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MartinS. 06.07.2014, 11:03
4. ...

Zitat von raptorx
Nur das Gerät unten im Text, das Papierschichten bedruckt und dann verklebt ist wohl ein 3D-Drucker mit Zusatztechnik, der Rest sind wohl ganz andere Maschinen, die mit 3D-Druck oder gar Druck gar nichts zu tun haben, sondern Gußmaschinen sind, oder andere Fertigungsmaschinen. Ich verstehe daher nicht, wie man mit dem Namen 3D-Drucker Menschen suggeriert, sie könnten ein simples PC-Zubehör kaufen.
3D-Druck ist nun einmal die gängige Begrifflichkeit, unter der das grundsätzliche Verfahren schon zu den anfänglichen Zeiten der Stereolithographie bekannt wurde.
Und so gesehen ist gängiger Sprachgebrauch durchaus auch in der Anwendung etwas, was bedeutend brauchbarer sein kann, als die Suche nach einem "korrekten Fachbegriff".
Wie kommen sie übrigens auf die Idee von "Gussmaschinen"?

Darüber hinaus habe ich allerdings noch nie gehört, dass eine SLM-Anlage irgendwo als "3D-Drucker" bezeichnet würde. Und auch der Gedanke, dass jemand etwas derartiges als simples PC-Zubehör einschätzen würde, ist meiner Meinung nach in etwa so naheliegend wie der Vergleich eines Akkuschraubers mit einem NC-Bearbeitungszentrum.
Die kleinen Geräte von MakerBot dagegen.... wie soll ich sagen - nichts weiter als simples und günstiges PC-Zubehör.

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Toastor 06.07.2014, 11:13
5. -

Zitat von raptorx
Nur das Gerät unten im Text, das Papierschichten bedruckt und dann verklebt ist wohl ein 3D-Drucker mit Zusatztechnik, der Rest sind wohl ganz andere Maschinen, die mit 3D-Druck oder gar Druck gar nichts zu tun haben, sondern Gußmaschinen sind, oder andere Fertigungsmaschinen. Ich verstehe daher nicht, wie man mit dem Namen 3D-Drucker Menschen suggeriert, sie könnten ein simples PC-Zubehör kaufen.
Da gibt es nichts zu suggerieren - es handelt sich nämlich tatsächlich um simples PC-Zubehör. Betriebsbereite 3D-Drucker gibt es mittlerweile für weit unter 500 Euro - die ersten Tintendrucker waren da im Verhältnis deutlich teurer.

Diese Geräte sind inzwischen genau so schick designed wie die "normalen" Papierdrucker, werden einfach neben den Rechner gestellt, per USB angeschlossen, fertig. Dass man damit nun kein Word-Dokument oder den Amazon Rücksendeschein ausdrucken kann, liegt in der Natur der Sache, das hat nichts mit Einfachheit der Benutzung zu tun. Es gibt sehr einfache und vor allem kostenlose Programme, mit denen sich 3D-Modelle für den Druck konstruieren lassen. Dass Gestaltung im dreidimensionalen Raum nicht jedermanns Sache ist, hat ebenfalls nichts mit der Einfachheit der Technik zu tun - es wird ja auch nicht jeder zum Picasso, der einen Pinsel in die Hand nimmt. Wer sich damit nicht befassen kann oder will, kann sich fertige modelle einfach herunterladen und ausdrucken - und das ist genau so simpel, wie ein Textdokument herunterzuladen und auf Papier zu drucken.

Und für diejenigen, die ein bisschen Bastelei nicht scheuen oder sogar schätzen, gibt es 3D Drucker als Bausatz schon für unter 200 Euro. Man kann also wirklich nicht behaupten, diese Technik sei nicht für jedermann zugänglich...

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Traumflug 06.07.2014, 11:28
6. 3D-Druck für Hobbyisten

Insider wissen längst, dass man dafür nicht tausende Euros ausgeben muss. Legt man selbst ein wenig Hand an, geht es auch für wenige Hundert. Insbesondere ein Projekt namens "RepRap" hat sich da hervor getan, manche behaupten gar, dieses Projekt hätte erschwingliche 3D-Drucker erst möglich gemacht. Siehe http://reprap.org

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vultorianus 06.07.2014, 13:34
7. @raptorx

Ich finde den Begriff "3D-Drucker" sogar überaus passend, denn denken Sie einmal, was Sie da machen. Als Laie laden Sie sich eine Vorlage aus dem Internet herunter, drücken auf "Drucken" und bekommen ein 3-dimensionales Objekt heraus - folglich ein 3D-Druck.
Darüberhinaus sehe ich das nicht als Gussmaschine, da mir für einen Guss eine (Werkzeug-)Form fehlt. Stattdessen könnte man das vielleicht noch als Extrusion mit gezielter Ablage bezeichnen :)

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bin 22.10.2014, 11:19
8. 3D Druck in Deutschland

Ich denke das Thema wird sich sicherlich auch in den nächsten Monaten stark in den Medien wiederfinden lassen. Da http://www.3dxxl.net/3d-druck-service/ auch mal eine wichtige Adresse zum 3D Druck in Deutschland. Zwar denke ich das die künstliche Inteligenz dem Replicator zuvor kommt, aber das ist auch alles Zukunftsmusik :-)

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