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Ende der Browser-Partnerschaft: Google gibt Apple den Laufpass
DPA

Der Internetkonzern Google will sich nicht mehr reinreden lassen: Jahrelang hatte Google mit Partnern wie Apple an der Browser-Engine Webkit gearbeitet. Jetzt entwickelt das Unternehmen eine eigene Engine - und könnte damit einen neuen Browserkrieg auslösen.

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Konstruktor 04.04.2013, 15:08
20.

Zitat von black_gecko
Ja, das ist mir klar - eine Entscheidung ist jedoch eine Reaktion auf eine Situation bzw. auf ein Verhalten.
So? Welches denn?

Bezüglich WebKit gab es bei Apple überhaupt keine größeren Veränderungen.

Apple hat WebKit aus einem älteren Projekt entwickelt und als Open Source weitergeführt. Google hat sich (wie einige andere auch) da mit drangehängt und mehrere Jahre lang mitgearbeitet und forkt jetzt einen separaten Zweig ab.

Mit Apple hat das erst mal weniger zu tun.

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wüste 04.04.2013, 15:18
21. Cool bleiben ;)

Zitat von Loosa
Internet, Browser, Engine, Software, Web, Open-Source, Blog, Website, Office, Code, Frame, Multicore, OS, Foundation, Smartphone, Tablet, Chromebook, ... ganz zu schweigen der Vielzahl Wörter die aus anderen Sprachen entlehnt wurden. Vielleicht sollten sie technische Artikel ignorieren oder im Zweifelsfall auf das Internet verzichten wenn sie mit den dazugehörenden Begriffen nicht konfrontiert werden wollen. :-)
Vielleicht sollten Sie ganz auf Englisch umsteigen? Von der Hälfte der von Ihnen genannten Wörter kann man ebenso gut ein deutsches Pendant verwenden. Klar, bei einigen macht es keinen Sinn oder klingt absolut dämlich aber wenn jedes zweite Wort in einem Satz ein englisches ist, klingt es mMn. einfach nur abstrakt und gezwungen.

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VoiceOfReason 04.04.2013, 15:36
22. aha

Zitat von wüste
Von der Hälfte der von Ihnen genannten Wörter kann man ebenso gut ein deutsches Pendant verwenden..
sie meinen "eine deutsche entsprechung", nehme ich an?

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MarkInTosh 04.04.2013, 15:41
23. IT-Nationalismus

Zitat von wüste
Vielleicht sollten Sie ganz auf Englisch umsteigen? Von der Hälfte der von Ihnen genannten Wörter kann man ebenso gut ein deutsches Pendant verwenden. Klar, bei einigen macht es keinen Sinn oder klingt absolut dämlich aber wenn jedes zweite Wort in einem Satz ein englisches ist, klingt es mMn. einfach nur abstrakt und gezwungen.
Vielleicht haben Sie es schon vergessen, aber das gesamte Zwischennetz (Internet) und überhaupt die AT (Auskunftstechnik) ist voll von Worten des britischen Erzfeindes. Gut, dass es Menschen, wie Sie gibt, die sich Netzgegenden (Websites)samt all ihrer Rahmen (Frames) im Zwischennetz mit Blätterern (Browsern) anschaut, die ähnlich wie manch andere Weichware (Software) auf der Kodierung (Code) bestimmter Maschinen (Engines) aus der offenen Quelle (Open Source) basieren.

Wie ich solche IT-Nationalisten verabscheue...

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Konstruktor 04.04.2013, 15:53
24.

Zitat von polop
Irgendwann hat sich Google gedacht, dass man diese ganze Library mit den modernen HTML5 Funktionen und der schnellen Websiteaufbaumöglichkeit gut gebrauchen könne und so haben sie sich wie Parasiten an Apple und der Entwicklergruppe um WebKit gehaftet. Dass sie nach paar Jahren das gesamte Know-how ausgespäht haben und jetzt ihr eigenes Süppchen kochen wollen, ist wohl voraussehbar gewesen.
Google hat durchaus aktiv mitgearbeitet. Und grundsätzlich ist es auch gut so, daß WebKit als offene Engine immer mehr die Standards bestimmt.

Ein solcher Fork wie jetzt kann aber eben wieder zu der alten Zersplitterung führen, wenn das zu weit auseinanderläuft.

Zitat von polop
Tim Cook fehlt aber etwas der Mut zur Strategie. Steve Jobs hat das natürlich voraussehen können. Seine Strategie wäre: Google mit Blink niemals abspalten lassen. Er hätte wohl den nötigen Druck gemacht.
Bei einem Open-Source-Projekt ist solcher Druck nicht möglich. Jeder kann einen eigenen Fork aufmachen, wenn er Lust dazu hat und die Arbeit nicht scheut, ohne daß ihn jemand anderes davon abhalten könnte. Schließlich hat Apple einst selbst WebKit auf demselben Weg von KHTML geforkt.

Das ist bei Open Source inhärent immer möglich. Ob es in jedem Fall sinnvoll ist, steht allerdings auf einem anderen Blatt.

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bompf 04.04.2013, 16:03
25.

Zitat von snafu-d
So was sollte sich mal Microsoft erlauben... Die EU-Kommission würde sofort einige Fantastilliarden Euro Strafe wegen Wettbewerbsverhinderung verhängen
Unsinn, Microsoft hat doch eine eigene Browser Engine...

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olaf_olafson 04.04.2013, 16:07
26. Das mag sein

Zitat von twan
Samsung schafft es nicht einmal, sein Touchwiz ordentlich zu coden, ich denke ein Samsung OS wird uns erspart bleiben.
Aber die Leute kaufen es in Scharen und die meisten wissen gar nicht, dass sie Android nutzen. Wenn man sie nach dem Betriebssystem fragt, sagen sie Samsung.
Da Android Open Source ist hat Samsung auch wenig zu tun um daraus ein eigenes System zu basteln bei dem Google nicht mehr mitbestimmen kann. Apps könnten mit Minimal-Aufwand portiert werden.
Ob es sich durchsetzen kann, weiß ich nicht. Vielleicht wechseln auch viele Samsung-Nutzer zu anderen Herstellern, falls es so kommt.
Aber vieles deutet darauf hin, dass sie es versuchen werden.

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eu-sklave 04.04.2013, 16:11
27. dieser Gott oder Prophet ist Tod

Zitat von polop
ist wohl die Devise von Google. WebKit wurde von Apple als Abspaltung von KHTML entwickelt und sollte als moderne Variante viele Verbesserungen beinhalten. In der Tat ist dies geschehen. Irgendwann hat sich Google gedacht, dass man diese ganze.....
"Steve Jobs hat das natürlich voraussehen können."
Begreifen Sie es doch endlich, dieser Gott oder Prophet ist Tod, ja Toter geht es nicht! ;-)

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gronzo.granato 04.04.2013, 16:14
28.

Zitat von Konstruktor
Google hat durchaus aktiv mitgearbeitet. Und grundsätzlich ist es auch gut so, daß WebKit als offene Engine immer mehr die Standards bestimmt. Ein solcher Fork wie jetzt kann aber eben wieder zu der alten Zersplitterung führen, wenn das zu weit auseinanderläuft. Bei einem Open-Source-Projekt ist solcher Druck nicht möglich. Jeder kann einen eigenen Fork aufmachen, wenn er Lust dazu hat und die Arbeit nicht scheut, ohne daß ihn jemand anderes davon abhalten könnte. Schließlich hat Apple einst selbst WebKit auf demselben Weg von KHTML geforkt. Das ist bei Open Source inhärent immer möglich. Ob es in jedem Fall ist, steht allerdings auf einem anderen Blatt.
Exakt. Google hatte großen Anteil an dem was WebKit heute ist (neben der gesamten Community, die nicht mal Geld dafür bekommt...)

Und KHTML... Apple hat trotz Beteuerungen anfangs KEIN EINZIGES STÜCK zurück gegeben! Auf Drängen seitens der KHTML-Entwickler wurden dann irgendwann Patches veröffentlicht, mit denen man aber rein gar nichts hat anfangen können. Wenn da jemand Google Schmarotzertum vorwirft, wie soll man dann das Apple'sche Verhalten bezeichnen?

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twan 04.04.2013, 16:34
29.

Zitat von olaf_olafson
Aber die Leute kaufen es in Scharen und die meisten wissen gar nicht, dass sie Android nutzen. Wenn man sie nach dem Betriebssystem fragt, sagen sie Samsung. Da Android Open Source ist hat Samsung auch wenig zu tun um daraus ein eigenes System zu basteln bei dem Google nicht mehr mitbestimmen kann. Apps könnten mit Minimal-Aufwand portiert werden. Ob es sich durchsetzen kann, weiß ich nicht. Vielleicht wechseln auch viele Samsung-Nutzer zu anderen Herstellern, falls es so kommt. Aber vieles deutet darauf hin, dass sie es versuchen werden.
Die Gapps (Google Apps) sind aber zum Beispiel nicht Open Source, das ist auch der Grund, warum Cyanogenmod ohne Gapps ausgeliefert. Ohne Gapps ist Android nutzbar, aber komfortabel ist anders. Die Gapps wird Samsung nicht ersetzten können, es sei denn, die tauschen alle Coder, die sie haben aus.

Auch die Apps aus dem Playstore dürfen sie nicht einfach portieren, das müsste jeder Rechteinhaber selbst machen oder seine Erlaubnis erteilen.

Ich denke ein "Galaxy OS" (copyright bei mir^^) wird uns erspart bleiben.

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