Forum: Netzwelt
Ende einer Kommunikationsform: E-Mails? Nein danke!
Ole Reißmann

Zehntausende Nachrichten stapeln sich im Posteingang - und jeden Tag kommen Hunderte dazu. Machen wir uns nichts vor: E-Mail ist eine Brückentechnologie. Für viele Zwecke gibt es schon jetzt geeignetere Mittel.

Seite 4 von 27
MarioDeMonti 22.07.2012, 18:32
30. nobody@home.de

Zitat von sysop
Zehntausende Nachrichten stapeln sich im Posteingang - und jeden Tag kommen Hunderte dazu. Machen wir uns nichts vor: E-Mail ist eine Brückentechnologie. Für viele Zwecke gibt es schon jetzt geeignetere Mittel.
Irgendetwas macht der Autor falsch. Diese Probleme hatte ich zuletzt vor vielleicht 15 Jahren, als e-mails noch neu und aufregend waren und jeder meinte seine Mitteilungen gleich an alle verschicken zu müssen. Ein besonders schlauer Kollege hatte z.B. die Idee, e-mails mit einem bestimmten Betreff automatisch an eine Gruppe weiterzuleiten. Dummerweise gehörte er selber zu dieser Gruppe. Rekursiv geht halt meistens schief ;-)

Man lernte auch schnell, dass man seine Adresse nicht an jeden Hansel weitergab oder auf jeder Webseite eintrug. Dafür hat man verschiedene Adresse (eine private, eine geschäftliche, eine für Einkäufe und noch ein paar Wegwerf-/Einmaladressen). Früher habe ich auch gerne 'nobody@home.de' eingetragen, aber das funktioniert mittlerweile auf den meisten Seiten nicht mehr.

Auch sollte man nicht seine Kontakte ins Internet hinausblasen, die Synchronisation von E-mail-Adressen z.B. auf Facebook halte ich für eine ziemliche Pest. Dann brauch man sich über Spam natürlich nicht zu wundern.

Die vom Auto vorgeschlagenen Alternativen haben vor allen eins gemeinsam. In Gegensatz zu e-mail sind sie an ein Unternehmen gebunden, und verschiedene Anbieter sind untereinander in der Regel nicht kompatibel. Briefpost, Telefon oder E-mail funktonieren hingegen anbieterübergreifend. Und einzelne Angebote können auch wieder sehr schnell verschwinden. Wer erinnert sich noch an ePost mit der 'lebenslangen' Adresse?

Ich denke nicht, dass e-mails so schnell verschwinden werden. Ich wundere mich selber immer wieder, wie viele Kunden noch Faxe wollen. Und wichtige Unterlagen gehen sowieso immer noch in die Briefpost. Obwohl, ein Kommunikationsweg ist tatsächlich ausgestorben, das Telegramm.

P.S.: Was die Sicherheit angeht: Man kann e-mails auch verschlüsseln. Macht nur wieder keiner.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Death666Angel 22.07.2012, 18:34
31.

Finde den Artikel seltsam. Anstatt eine zentrale Anlaufstelle zu haben soll die Kommunikation also auf zig Plattformen ausgeweitet werden. Ich selber benutze Facebook/Twitter fast gar nicht und werde erst durch die Benachrichtigungsemails auf Nachrichten dort aufmerksam. IMs benutze ich auch schon lange nicht mehr, aber die Kommunikation war dort immer eher plauderisch, für zwischendurch (ersetzen für mich eher Telefongespräche). Der Cloud traue ich nur bedingt und sie erfordert in meinen Situationen mehr Klicke als der Emailanhang. Ich werde den Teufel tun und jedem meine Position per App verraten, da ist mir der Schutz meiner Privatsphäre doch wichtiger.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Skalli 22.07.2012, 18:36
32. E-Mails können durchaus sicher sein.

Da noch niemand das Argument der Sicherheit gebracht hat:
Ein rohe E-Mail ist in der Tat unsicher und jeder kann sie lesen, aber es gibt da auch Programme die hier weiterhelfen. Mit ein wenig Einarbeitungszeit und einem gescheiten Mail-Programm, kann man sich schnell einen PGP-Schlüssel anlegen und damit E-Mails signieren. Wenn man Freunden/Bekannten/Mitarbeitern/Kunden/Geschäftspartner seinen öffentlichen Schlüssel zukommen lässt und deren öffentliche Schlüssel hat, kann man auch verschlüsselte Mails schreiben. (Und weiß auch, das die Mails von ihnen kommen und nicht verändert werden...)
Viele Programme können sowas von Haus aus und es gibt auch Archive mit öffentlichen Schlüsseln. Einarbeitungszeit: 15 min bis 2h. Je nach PC-Kenntnisstand. Gewinn: Sicherheit!!!
GPG4Win ist empfehlenswert: Gpg4win - Sichere E-Mail- und Datei-Verschlsselung mit GnuPG fr Windows

Beitrag melden Antworten / Zitieren
katzekaterkarlo 22.07.2012, 18:38
33. Erzähl doch nicht so einen Schwachsinn.

Deine aufgezählten Alternativen verursachen doch noch weitaus mehr unververlangt zugesandten Müll. Du hast nur eine Alternative: keinen Mail-Account und keinen "Social Media Account". Dann kannst Du Dein Leben auch wieder "eigenhändig" gestalten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fj.home 22.07.2012, 18:40
34. Werbung fuer facebook und Co?

Was soll das? Ich habe meine Mails im Griff. Bei facebook und twitter plus Ortung und Cloud...
So was kann nur ein DAU schreiben. Sorry.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Nachnahme 22.07.2012, 18:43
35. *gähn*

Die meisten Mails, Kurznachrichten und Telefonate sind ähnlich überflüssig wie dieser Spon Kommentar. Jeder kann machen und toll finden was er will. Fein. Soll man ja auch. Aber muss man das gleich als "Weisheit" kundtun? Ist es notwendig auch dieses Umfallen eines Sackes Reis in einem Forum zu kommentieren?
Fazit: Es wird kein Ende einer Kommunikationsform geben. Schlicht weil wir labern und uns darüber echauffieren wollen. Dieser Thread (meinen Beitrag eingeschlossen) ist das beste Beispiel :-)

*SCNR*

Beitrag melden Antworten / Zitieren
emmatante 22.07.2012, 18:45
36. Ja, wer mit China kommuniziert..

der kann allerdings keine der soz. Netzwerke der sog. freien westlichen Welt nutzen, kein Facebook, kein Twitter, kein Google und und und.. da hilft immer nur die alte gute E-Mail od. skype..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Sleeper_in_Metropolis 22.07.2012, 18:47
37.

Zitat von goethestrasse
Selber schuld, wer sich von der e-mail flut abhängig macht. Ist wie Hase und Igel. Der Nutzer ist wohl wer ?????
Eben. Obwohl ich sowohl beruflich als auch privat E-Mail nutze, hält sich deren Flut in Grenzen.
Vieleicht ist das Problem gar nicht die E-Mail, sondern Menschen, die Angst haben etwas zu verpassen und sich weltweit über jeden Furz per Mail informieren lassen ? Oder die einfach, vor allem Beruflich, schlicht zu eingespannt sind ? Wenn im Job jeden Tag 200 Mails reinkommen, kann man davon ausgehen, das ein großteil der Absender tatsächlich etwas dienstlich relevantes von einem möchte. Vieleicht mal lieber ein paar Kompetenzen abgeben ?
Die Leute, die beruflich meinen von der sogenannten E-Mail-Flut erdrückt zu werden, sind doch meist auch diejenigen, die jede Woche mindestens 60 oder mehr Stunden arbeiten (und dabei am liebsten noch 24 Stunden erreichbar sind). Da ist das Problem doch nicht die E-Mail-Flut, sondern die Arbeitsflut.

Wenn ich im Artikle schon lese : "Der Laden um die Ecke meldet die Ankunft einer neuen Kiste Lieblingswein". Klar, wenn ich auf der Ebene E-Mail fleißig einsetzen würde, würde ich mich über einen platzenden Posteingang auch nicht wundern.

Selbst mal angenommen, 20% der Mails, sowohl beruflich als auch privat wären überflüßig, bleiben immernoch 80%, die sinnvoll wären und ohne E-Mail eben über andere Wege abgewickelt würden. Früher wurde ja auch gejammert, das das Telefon nie stillsteht oder das Briefpostabarbeiten den halben Tag dauert.

Das ausweichen auf andere, elektronische Dienste verringert doch nicht ernsthaft das Nachrichtenaufkommen, es verteilt es nur. Dann doch lieber nur den Posteingang im Auge behalten, als permanent auf sechs oder mehr Diensten zu gucken, ob da jemand was von einem will. Ein großer Vorteil von E-Mail ist doch, das es ein weltweit "genormter" Dienst ist. Nichts wäre schlimmer, als wenn jetzt zukünftig jeder tausend elektronische Kommunikationswege nutzen würde.Ich brauche kein Twitter, Chat, ICQ, Facebook, etc. Ich brauche E-Mail und sonst nichts, damit kann ich alle relevanten Leute erreichen.

Und warum empfiehlt der Artikelschreiber mindestens drei Dienste um Terminabsprachen zu finden, weil es damit schneller gehen würde ? Wie wäre es mit dem guten, alten Telefon ? Geht noch schneller.

Zitat von
Junge Nutzer wenden sich schon seit Jahren von E-Mails ab: zu kompliziert, zu langsam.
Was ist denn daran kompliziert ? Gerade "Junge Nutzer", die doch normalerweise mit jedem neuen technischen Schnick-Schnack sofort umgehen können, finden E-Mail zu kompliziert ? Nachricht schreiben, auf "senden" klicken, fertig.

Und "zu langsam" ? Das liegt ja nun auch nicht an der E-Mail, sondern an Nutzern, die zu selten ihren Posteingang checken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ulrich Kampffmeyer 22.07.2012, 18:47
38. Zu früh totgesagt?!

Es gibt bereits viele bessere Möglichekiten der elektronischen Kommunikation über Portale, Communities und so weiter. Ich selbst schreibe hierzu seit Jahren, z.B. http://www.project-consult.de/ecm/in_der_diskussion/e_mail_totgesagte_leben_länger . Deutschland leistet sich jedoch sogar neben der E-Mail spezielle E-mail-Lösungen wie De-Mail oder den EPostBrief. Beide suggerieren mehr Sicherheit als die E-Mail. Während der Rest der Welt sich der E-Mail beginnt abzukehren, führen wir in Deutschland neue asynchrone E-Mail-Kommunikationsmedien ein. Ein Anakronismus!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
charlybird 22.07.2012, 18:50
39. Ich staune,

Facebook und Twitter als schnelle und seriöse Kommunikationsbasen ?? Mich beschleicht bei diesem Artikel das Gefühl, dass Kollege Ole hier ein wenig am Zuckerberg naschen möchte, anders kann ich mir diese Laudatio nicht erklären. Aber er ist mit Sicherheit gut und teuer vernetzt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 27