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Enthüllung eines US-Magazins: Facebooks Moderatoren-Hölle in Florida
Jeff Chiu/AP

In Florida betreibt ein Facebook-Dienstleister ein Löschzentrum. Im Magazin "The Verge" berichten Mitarbeiter, dass sie grauenhafte Videos überprüfen müssen und unzumutbaren Arbeitsbedingungen ausgesetzt sind. Es ist nicht der erste Fall.

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darthmax 20.06.2019, 13:42
1. Grauenhaft

ist dies der Preis dafür, dass sich unter Pseudonym angemeldet wird ? Dann doch lieber mit Namensnachweis und juristischer Verfolgungsmöglichkeit. wie dies gerade in Neuseeland erfolgte.
Es gibt einen Unterschied zwischen auch ekelhafter Meinungsäusserung und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

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max.stein 20.06.2019, 13:49
2. Nur Löschen

Ich wünsche mir, dass Beiträge wie die Geschilderten nicht nur gelöscht, sondern auch Strafanzeigen gestellt werden.
Den Mitarbeitern wünsche ich, dass sich die Arbeitsbedingungen und die Betreuung schnellstens verbessert werden.
Danke an den SPON für diesen Beitrag.

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Alter Falter 20.06.2019, 13:57
3.

Bezogen auf die Videos und Bilder: Ein Spiegelbild unserer Welt und der Menschen. Grauenhaft. Das Internet ist daran nicht schuld, es hat lediglich die vorhandenen Abgründe öffentlich gemacht. Besser wäre es natürlich, diese Möglichkeit hätte es nicht gegeben. Ich weiß, warum ich die asozialen Medien meide.

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alexander-san 20.06.2019, 13:58
4. Ich frage mich . . .

. . . was weiterhin geschieht, wenn solche grauenhaften Videos entdeckt worden sind – werden die Fälle der Staatsanwaltschaft übergeben, damit die User aufgespürt und bestraft werden können?

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Ronald Dae 20.06.2019, 13:59
5. Achnee

Seltsam, offenbar kann die KI das nicht zuverlässig filtern und es müssen arme Angestellte den Mist manuell sortieren, wie hier im Artikel bewchrieben. „Uploadfilter!“ schreit die Politik und weiß gar nicht, dass das nicht funktionieren wird. Finde ich voll rezo.

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Msc 20.06.2019, 14:05
6.

Zitat von darthmax
ist dies der Preis dafür, dass sich unter Pseudonym angemeldet wird ? Dann doch lieber mit Namensnachweis und juristischer Verfolgungsmöglichkeit. wie dies gerade in Neuseeland erfolgte. Es gibt einen Unterschied zwischen auch ekelhafter Meinungsäusserung und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Was bringt ihnen ein Namensnachweis, wenn derjenige, der es hochlädt, in Zentralasien oder Afrika ist und die dortigen Behörden sowieso nicht einschreiten wollen oder können (von der Genauigkeit eines solchen Nachweises mal ganz abgesehen)? Die Uploads solch grausamer Dinge auf Facebook aus Ländern, in denen diese Dinge eh strafbar sind, dürfte sich im einstelligen Prozentbereich befinden. Verlieren sie nicht den Überblick aufs Ganze nur weil ein Typ aus Neuseeland durch die Presse ging.

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Echolog 20.06.2019, 14:05
7. das muß man erst einmal verarbeiten

selbst als alter Internetuser der ersten Stunden hat mich dieser Bericht umgehauen.

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cat69 20.06.2019, 14:05
8. Was erwarten sie denn ?

Mit Facebook und Co, mit der Möglichkeit auf irgendwo auf der Welt gelagerten Servern und mit irgendwelchen Phantasienamen Texte und weitere Inhalte hochzuladen haben sie das Tor der Hölle aufgestoßen. Beklagt wird das seit es diese Möglichkeit gibt, ohne wesentlche Änderung. Nach gravierenden Ausfällen, wie vor und nach Wahlen oder der Ermordung von W. Lübcke, ist der Aufschrei groß, es wird ein wenig mehr Moderation versprochen und weiter gehts wie bisher. Die so oft angesprochenen disruptiven Veränderungen, hier wären sie notwendig statt ewig die gleichen Plattitüden zu wiederholen.

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antelatis 20.06.2019, 14:10
9. So viel und so schlimm?

Wenn da immer wieder Videos vom Töten und Quälen von Menschen und Tieren hochgeladen werden, dann müsste die Strafverfolgung ja ununterbrochen im Einsatz und die Gefängnisse voll sein. Wenn die gegen so was mit der Ernsthaftigkeit vorgehen, wie sie es gegen Urheberrechts-Verletzungen tun, dann sollten so was bald ja kaum noch vorkommen können.

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