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Entscheidung des höchsten US-Gerichts: Kunden können wegen App-Preisen gegen Apple kl
Regis Duvignau/REUTERS

Der oberste Gerichtshof der USA hält eine Klage gegen den Apple-Konzern wegen dessen App-Verkaufsmodell für zulässig. Vier Kunden werfen dem Unternehmen zu hohe Preise vor. Welche Chancen haben Verbraucher?

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spon_1980133 13.05.2019, 19:44
1. Nicht in jeden Fall ...

Zitat: “Besitzer von Apple-Geräten könnten auf legalem Weg ausschließlich darüber an neue Software kommen”. Nun, das stimmt nicht in jedem Fall. Sofern es sich bei dem Apple-Gerät um einen Apple-Computer handelt, steht dem Nutzer die ganze Palette verfügbarer Software auch ausserhalb des Apple App Stores zur Verfügung.

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tommix68 13.05.2019, 19:52
2. iOS-Nutzer können froh sein

das es keine Alternative zum App-Store von Apple gibt. Wie groß wär die Gefahr sich einen verseuchte App einzufangen wie das bei Android ganz schnell gehen kann (selbst wenn man den Play-Store nutzt). Und ich zahle den Aufpreis gern wenn ich weiß das die App‘s vor der Veröffentlichung geprüft werden. Ausserdem muss ich nicht suchen wo ich was bekomme... zentral eben. So... nun darf auf mich verbal ‚eingedroschen‘ werden ;)

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chewie1802 13.05.2019, 20:17
3. Dein Kommentar stimmt nicht

Zitat von spon_1980133
Zitat: “Besitzer von Apple-Geräten könnten auf legalem Weg ausschließlich darüber an neue Software kommen”. Nun, das stimmt nicht in jedem Fall. Sofern es sich bei dem Apple-Gerät um einen Apple-Computer handelt, steht dem Nutzer die ganze Palette verfügbarer Software auch ausserhalb des Apple App Stores zur Verfügung.
Sorry, aber es ist dein Kommentar, der hier nicht stimmt: "...als Quasi-Monopolist die Verantwortung für zu hohe Preise für iOS-Apps zu tragen." iOS ist das Betriebssystem für Apples Mobie-Geräte, insofern sind Apple-Computer also schon ausgenommen.

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Tuolumne Meadows 13.05.2019, 22:04
4. In vielen Unternehmen....

....ist so etwas auch usus: ein zentraler Software-Store, über den nur vorher geprüfte Software bezogen werden kann. Damit wird kontrolliert, dass man sich nur saubere und kompatible Software installieren kann. Das ist der Vorteil von geschlossenen Systemen. Wer ein solches System nicht will, sollte sich nicht für ein iPhone entscheiden. Ein geschlossenes mit einem offenen System zu vergleichen, ist wie Birnen mit Äpfel vergleichen - auch preislich. Software-Pflege kostet nun einmal Geld. Trotzdem ist Apple grundsätzlich recht teuer.

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ohjeee 14.05.2019, 08:12
5.

Zitat von tommix68
das es keine Alternative zum App-Store von Apple gibt. Wie groß wär die Gefahr sich einen verseuchte App einzufangen wie das bei Android ganz schnell gehen kann (selbst wenn man den Play-Store nutzt). Und ich zahle den Aufpreis gern wenn ich weiß das die App‘s vor der Veröffentlichung geprüft werden. Ausserdem muss ich nicht suchen wo ich was bekomme... zentral eben. So... nun darf auf mich verbal ‚eingedroschen‘ werden ;)
Sie können doch trotzdem nur den AppStore nutzen.
Der berühmte goldene Käfig Apples, der von Apple-Fans auch noch immer verteidigt wird. Im übrigen gibt es auch Malware-Fälle über den Appstore.
Apple hat das Monopol bei den Apps und mich wundert es schon lange, dass niemand dagegen geklagt hat. MS darf nicht mal den IE vorinstalliert mit Windows liefern, aber Apple dürfte es sich bisher rausnehmen, Apps streng zu reglementieren und Preise zu diktieren.
Wer von Dritt-Stores Apps beziehen will, soll das doch tun können. Wer sich Malware einfängt, selbst schuld.
Habe mir bei meinen Androiden noch nie Malware eingefangen. Aber ich lade halt auch keine Fadenscheinigen Apps runter, die „tolle“ Smileys verspricht, einem eine Hundenase ins Gesicht zaubert oder sonst was.
Und wenn eine App zu viele Berechtigungen will (Taschenlampe die Kontakte lesen will,...) dann installiere ich nicht.

(Geschrieben von meinem iPad 2018)

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StefanXX 14.05.2019, 08:52
6.

Zitat von tommix68
das es keine Alternative zum App-Store von Apple gibt. Wie groß wär die Gefahr sich einen verseuchte App einzufangen wie das bei Android ganz schnell gehen kann (selbst wenn man den Play-Store nutzt). Und ich zahle den Aufpreis gern wenn ich weiß das die App‘s vor der Veröffentlichung geprüft werden. Ausserdem muss ich nicht suchen wo ich was bekomme... zentral eben. So... nun darf auf mich verbal ‚eingedroschen‘ werden ;)
Also ich und all meine Bekannten (und das sind recht viele) haben sich noch nie über den Google-Play-Store eine verseuchte App eingefangen. Ich weiß ja nicht von wem Sie diese Mythen haben. Und Ihr Kommentar man solle über den Zustand bei Apple "froh" sein ist ja schon zynisch. So als ob der App-Store und NUR der App-Store die Nutzer 100%ig vor Schadsoftware schützen könnte. Eine etwas bizarre Sicht.

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rainer-rau 14.05.2019, 09:02
7. Na und?

Ich kenne keine gesetzliche Regelung, die mich zwingt, irgendeinen unnötigen elektronischen Müll zu kaufen. Wenn man allerdings anders nicht "dabei" sein kann, dann solls auch kosten. Zum Ausgleich gibt's ja Billigstfraß und Billigstklamotten...

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frank-bhv 14.05.2019, 09:32
8. #5 Ohjeee - Vermischung

Sie vermischen in Ihrer Aussage so einiges:
1. IE darf nicht vorinstalliert sein auf Windowwsrechnern ist Quatsch. Natürlich darf es das. MS darf nur nicht den Zugang zu anderen Browsern blocken.
2. Die IE-Aussage ist auch von der Zuordnung her falsch. Denn das ist eine EU-Entscheidung. Und hier geht es im Apple vor dem Super Court der USA. Das ist zum Glück nicht EU und hat im Falle eines Urteils für Deutschland und Europa folgende Bedeutung: Nichts. Null, nada, diente. Denn Drittstaaten-Recht ist nun einmal kein deutsches oder EU-Recht.

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ohjeee 14.05.2019, 10:28
9.

Zitat von frank-bhv
Sie vermischen in Ihrer Aussage so einiges: 1. IE darf nicht vorinstalliert sein auf Windowwsrechnern ist Quatsch. Natürlich darf es das. MS darf nur nicht den Zugang zu anderen Browsern blocken. 2. Die IE-Aussage ist auch von der Zuordnung her falsch. Denn das ist eine EU-Entscheidung. Und hier geht es im Apple vor dem Super Court der USA. Das ist zum Glück nicht EU und hat im Falle eines Urteils für Deutschland und Europa folgende Bedeutung: Nichts. Null, nada, diente. Denn Drittstaaten-Recht ist nun einmal kein deutsches oder EU-Recht.
Nö.
Weil MS den IE vorinstalliert hat und der Kunde bei der Systemeinrichtung nicht gleich die Wahl hatte, wohlgleich später jeden anderen Browser installieren konnte, hagelte es Strafen.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/eu-verdonnert-microsoft-zu-561-millionen-strafe-a-887199.html

MS hat nicht den Zugang zu anderen Browsern blockiert. Wie kommen Sie auf den Quatsch? Es ging darum, dass MS keinen Auswahlbildschirm mit zur Auswahl stehenden Browsern beim Systemstart angezeigt hatte und den IE als default vorinstalliert hatte.

Apple hingegen beschränkt deutlich mehr, ich kann schließlich bei Windows (fast) alles ändern und installieren wie ich lustig bin.

Ja, das Urteil erging in Europa. Warum ist das ein Argument gegen die Praktiken Apples? Warum wird MS verklagt in Europa, weil ich bei erstmaliger Inbetriebnahme IE als Standard habe (den die meisten eh nur zum Runterladen von Firefox oder Chrome nutzen dürften), Apple schränkt aber ständig noch mehr ein und wird nicht verklagt?

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