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Erholung vom Netz: Urlaub im Funkloch

Immer und überall erreichbar: 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Handy und Internet lassen uns nicht mehr los, nicht einmal in den Ferien. Für so manchen ist Urlaub im Funkloch heute deshalb ein Segen. Schon gibt es Reiseveranstalter, die für Reisen in Regionen ohne Netzzugang werben.

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toledo 21.04.2010, 12:41
1. Krank

Für was alles es in dieser nur noch als krank zu bezeichnenden Gesellschaft einen Markt gibt.. tss...tss..

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Methusalixchen 21.04.2010, 12:48
2. Darf man im Umkehrschluß ...

... davon ausgehen, das "Urlaub im Funkloch" vorwiegend bis ausschließlich von jenen armen Würstchen gebucht wird, die vergessen haben, daß bzw. wie sie ihre elektronische Fuß- bzw. Ganzpersonen-Fessel ausschalten können?

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mmueller60 21.04.2010, 13:02
3. x

Zitat von
Doch auf das Versprechen der Bergidylle ohne Handy ließen sich nur wenige ein, sagt Marketingchef Michael Anfang. Und wenn? Dann nützten sie es um in der Abgeschiedenheit zu arbeiten. Alle, die ihr Mobiltelefon hinterlegt hätten, hätten sich gleich auch noch einen Zugangscode abgeholt - für das W-Lan-Netz des Hotels.
Der Autor des Artikels gehört wohl zur älteren Generation? Vom schnellen Aufruf passender Wikipedia-Seiten zum besuchten Urlaubsort über die Nutzung von Google Maps für die Planung eines kleinen Tagesausflugs bis hin zum Wetterabruf läßt sich ein WLAN vortrefflich für private (!) Zwecke nutzen.

Ist mir schleierhaft, warum der Autor denkt, ein WLAN sei vornehmlich für berufliche Zwecke zu verwenden.

Im Gegenteil, ich würde sogar sagen, die meisten Arbeitnehmer können sich gar nicht ferneinwählen in die Firma (berufliche Mails, Intranetzugang). Und am Endgerät (von der Firma gestellter Laptop) dürfte es den meisten Arbeitnehmern auch fehlen - nicht jeder ist Manager, Techniker (in der IT-Abteilung) oder Berater/Verkäufer (von Natur aus unterwegs arbeitend).

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ivanogor 21.04.2010, 13:37
4. Urlaub?

Zitat von mmueller60
Der Autor des Artikels gehört wohl zur älteren Generation? Vom schnellen Aufruf passender Wikipedia-Seiten zum besuchten Urlaubsort über die Nutzung von Google Maps für die Planung eines kleinen Tagesausflugs bis hin zum Wetterabruf läßt sich ein WLAN vortrefflich für private (!) Zwecke nutzen.
Sowas macht man vorher. Außerdem ist es viel entspannter, erstmal durch den Urlaubsort zu schlendern, die Info aufzusuchen und die guten alten Prospekte und Wanderkarten sich zu Gemüte führen. Urlaub, Junge! Hätte ich kein Gewerbe mit Serviceverträgen, wäre das Handy vom Verlassen der Wohnung bis Erreichen derselben aus.

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mmueller60 21.04.2010, 13:51
5. x

Zitat von ivanogor
Sowas macht man vorher. Außerdem ist es viel entspannter, erstmal durch den Urlaubsort zu schlendern, die Info aufzusuchen und die guten alten Prospekte und Wanderkarten sich zu Gemüte führen. Urlaub, Junge! Hätte ich kein Gewerbe mit Serviceverträgen, wäre das Handy vom Verlassen der Wohnung bis Erreichen derselben aus.
Vorher einen Schlachtplan ausarbeiten? Um Gottes Willen, dieser Planungsstreß. Lieber locker bleiben, würd ich mal sagen! Und täglich spontan sein!
Die Information ist meist geschlossen, in Südfrankreich etwa immer gerade an den Wochenenden, wenn ich Zeit für Ausflüge hatte... und auch sonst denke ich nicht, daß ich mit den drei 08/15-Vorschlägen einer genervten und unfreundlichen Info-Mitarbeiterin etwas anfangen kann...

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Denkfehler 21.04.2010, 13:56
6. Wer beherrscht hier wen?

Beherrscht der Mensch die Technik oder umgekehrt?
Entweder, die Leute wissen nicht, dass man Handys ausschalten kann, oder sie halten sich selbst für extrem wichtig. Wenn man sein Handy bewusst am Hotelempfang abgibt, kann das ja nur heissen, man traut sich selbst nicht, dass man das Teil nicht doch mal einzuschaltet? Könnte ja sein, dass Tante Erna angerufen hat oder man doch die beruflichen Emails checken muss. Meines Erachtens gehören solche Menschen in Therapie wg. Selbstüberschätzung oder mangelndem Selbsbewusstsein. Dem Chef kann man auch mal sagen: im Urlaub bin ich nicht erreichbar. Der Chef, der das nicht akzeptiert, vernachlässigt seine Fürsorgepflicht. Ausnahmen gibt es immer, aber die dürften sehr gering sein.

Abgesehen davon, es ist erschreckend, wie sehr Technik das Leben bestimmt. Vulkanausbruch? Totaler Wirtschaftskollaps und der Verlust der persönlichen (Reise)Freiheit. Wenn demnächst mal wegen massiver Sonneneruptionen alle Satelliten ausfallen, werden alle verwirrt in der Gegend rumirren, weil das Navi nicht funktioniert. Und Mist, dann kann man nicht mal jemanden anrufen... ich hab jetzt schon Panik!

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Leistungstraeger 21.04.2010, 14:17
7. .

Zitat von sysop
Immer und überall erreichbar: 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Handy und Internet lassen uns nicht mehr los, nicht einmal in den Ferien. Für so manchen ist Urlaub im Funkloch heute deshalb ein Segen. Schon gibt es Reiseveranstalter, die für Reisen in Regionen ohne Netzzugang werben.
Also Firmenhandy oder Laptop nimmt doch wohl kaum jemand mit in den Urlaub? Oder darf das überhaupt?
Privat aber ist ein w-Lan doch sehr nützlich und wenns nur um die Tagesschau Abends geht und das Handy nutzt man schon mal um sich zB wieder zu finden wenn Frauchen Schuhe kaufen geht und man sich selber um die Drinks am Strand kümmern muss.
Abgesehen davon kann man JEDES elektronische Teil AUSSCHALTEN.
Also ich möchte nicht auf die Möglichkeit verzichten, einen Notdienst anrufen zu können weil der Mietwagen irgendwo in der Pampa abgeraucht ist.

Übrigends gibt es sehr wohl Netz und Telefonzugang im Australischen Outback. Flächendeckend über Satellit.

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frank_lloyd_right 21.04.2010, 14:28
8. Akku, Karte, Handy -

alle drei getrennt und Sie haben Ihr Funkloch -weder der Netzbetreiber, noch ChristiansInAction
oder BKA haben dann noch Ihre Daten da - jedenfallskeine Checkung über ihren Aufenthaltsort,
so lange sie nichts mit Kreditkarte bezahlen.Diese Art Funkloch hat den Vorteil, das sietransportabel ist.

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reflexxion 21.04.2010, 14:41
9. ih brauche kein Funkloch

sowie ich Freizeit habe, schalte ich das blöde Mobiltelefon ab. Ich will gar nicht immer erreichbar sein, schon gar nicht beruflich.
Meine einzige private Nutzung beschränkt sich auf Anrufe beim ADAC als Staumelder, wenn ich mit dem Auto unterwegs bin. Meine private Telefonnummer haben weniger als 5 Personen, auch die vom Festnetz!
Wenn das Telefon mal klingelt ist eigentlich immer klar, wer anruft. Soviel Freiheit gönne ich mir.

Was ist denn um Himmels willen so wichtig, das man jederzeit erreichbar sein muß? Wenn ein Familienangehöriger krank wird, muß er sowieso zum Arzt gehen, da kann ich auch nicht im geringsten helfen. Sollte wer versterben, dann ist er normal für länger tot, Eile tut da keine Not mehr. Beerdigungen reizen mich auch nicht, ich erfahr also so was immer noch schnell genug.

Also "ab in den Süden" und das "Handy" bleibt von vornherein gleich zu Hause.

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