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Ersatz für Windows: So freunden Sie sich mit Linux Mint an
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Das Support-Ende von Windows 7 naht, Windows 10 nervt bislang mit ständigem Upgrade-Zwang. Wir zeigen, wie Sie die einsteigerfreundliche Linux-Alternative Mint 19.1 gefahrlos testen.

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skeptiker-today 18.05.2019, 17:37
60. USB Stick

Ich bin auch recht computer-affin und erfahren, und habe besonders win10 satt(das 1809 Update hat wieder vieles zerschossen und verschlimmert),
aber dann scheitere ich mit Linux an banalen Dingen wie Schreibzugriff auf NTFS Medien oder USB-sticks.
Wer kommt auf so eine Schnappsidee, die nur schreibgeschützt und Owner Admin einzubinden. Da geht dann die Frickeleilos, und die Alltagstauglichkeit den Bach runter. Aber wahrscheinlich habe ich dann die falsche Distro oder Oberfläche... das typische Syndrom der Fragmentierung - warum muss es so viele verschiedene geben, statt nur ein paar wenige

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hinz.und.kunz 18.05.2019, 17:38
61.

Wenn ich die Richtungskämpfe so betrachte, dann muß ich wieder mal feststellen, daß die heutige PC-Welt noch nicht reif für die flächendeckende Digitalisierung ist.

Man muß sich nicht wundern, wenn die sogenannte "nicht technikaffine" Bevölkerung keine Lust auf solche Basteleien hat.

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sven2016 18.05.2019, 18:42
62. Ja, die Linuxe ...

Seit Jahren probiere ich immer mal wieder eins aus, finde es richtig gut und arbeite dann mit Windows (7 und 10) weiter ...

Man hat viele Programme, die man fast täglich nutzt, selbst geschriebene Tools und Arbeitshilfen ... zu schade, um sie in die Tonne zu treten und umzusteigen.

Aber im virtuellen System benutze ich weiterhin ab und zu Linuxe - schon wegen TeX :-)

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randhesse 18.05.2019, 19:30
63. @ #25 Linux-Kenntnisse

Zitat von markus_wienken
Die Probleme beim "Otto-Nomal-Anwender" fangen an, wenn mal etwas nicht funktioniert. Wen fragt man dann um Hilfe? Bei Windows findet sich immer jemand in Familien-Bekanntenkreis, mit Linux wirds da sehr schnell ganz dunkel. War schon immer so und wird sich auch nicht ändern, für den Normaluser ist Linux keine Alternative.
Sie verbreiten "völlig abgestandene" Microsoft-Marketing-Propaganda.
Fragen Sie einfach irgendjemanden, der IT "beruflich" macht, statt den Enkel vom Neffen des Nachbarn.
Wer in der IT arbeitet, und dort noch nichts mit einem Linux-Server zu tun hatte, ist wahrscheinlich ausschließlich mit Kaffeeholen beschäftigt.
Im übrigen enthält auch Windows 10 (zumindest in den "Professional"-Versionen) ein ständig wachsendes Subsystem mit Linux-Tools.
Die Möglichkeit, dort eine Bash, oder einen ssh-tunnel ohne Drittprogramm zu starten, macht Windows überhaupt erst bedienbar! ;)

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randhesse 18.05.2019, 19:51
64. @ #61 'Basteleien'

Zitat von hinz.und.kunz
Wenn ich die Richtungskämpfe so betrachte, dann muß ich wieder mal feststellen, daß die heutige PC-Welt noch nicht reif für die flächendeckende Digitalisierung ist. Man muß sich nicht wundern, wenn die sogenannte "nicht technikaffine" Bevölkerung keine Lust auf solche Basteleien hat.
Wie erklären Sie sich dann, daß "Linux", in seiner "Spielart" Android, das absolut verbreitetste System auf Smartphones und Tabletts ist, und Windows dort fast nicht mehr stattfindet?
Liegt wohl eher nicht an der "Neuheitenscheu" von Otto-Normal-User, oder?

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jay jay 18.05.2019, 20:04
65. Hardwareunterstützung und Co.

Die bis vor einigen Jahren häufigen Probleme mit der Hardware sind fast vollständig verschwunden, und das schließt die Verbindung mit dem Smartphone ein. Klar, auf GNOME-Systemen läuft KDE Connect nicht so gut, aber das lässt sich einfach regeln: KDE Connect mit GS Connect ersetzen. Die sind beide gratis.
Per Kabel habe ich noch kein Smartphone gefunden, das nicht mit Ubuntu funktioniert, drahtlos hab ich es bisher nur mit Huawei P20 Pro probiert. Aber das funktioniert perfekt, sowohl mit Ubuntu 19.04 (Ubuntu GNOME) als auch mit Ubuntu 19.04 MATE. Selbst mit HP-Druckern, sowohl über Kabel als auch über WiFi, kein Problem (anders als meine Windows oder Mac benutzenden Kollegen).
Hardwareprobleme können bei ganz neu herausgekommenen Komponenten auftreten - das dauert dann ein paar Monate. Auch HP Laptops sind nicht immer mit Linux kompatibel. Auch Bluetooth läuft nicht immer reibungslos. Aber sonst...
Und was das Arbeiten mit Ubuntu angeht, es ist so viel entspannter als Windows, so viel effizienter! Klar, GIMP funktioniert anders als Photoshop, und Libre Office ist kein MS Office - Klon. Die Umstellung kann etwas anstrengend sein. Aber zumindest Libre Office ist erheblich einfacher zu bedienen als MS Office es mittlerweile ist.

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nobody_incognito 18.05.2019, 20:11
66.

Zitat von sven2016
Seit Jahren probiere ich immer mal wieder eins aus, finde es richtig gut und arbeite dann mit Windows (7 und 10) weiter ... Man hat viele Programme, die man fast täglich nutzt, selbst geschriebene Tools und Arbeitshilfen ... zu schade, um sie in die Tonne zu treten und umzusteigen. Aber im virtuellen System benutze ich weiterhin ab und zu Linuxe - schon wegen TeX :-)
Mit persönlich fehlt für den Privatgebrauch in Linux gar nichts. Der Rechner fährt viel schneller hoch und ansonsten läuft alles flüssiger bzw. es gibt keine Antivirensoftware, die ständig etwas kontrollieren muss. Auch hat man keine Standleitung nach Redmond und wer weiß wohin sonst noch. ;-)

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nobody_incognito 18.05.2019, 20:20
67.

Zitat von randhesse
Wie erklären Sie sich dann, daß "Linux", in seiner "Spielart" Android, das absolut verbreitetste System auf Smartphones und Tabletts ist, und Windows dort fast nicht mehr stattfindet? Liegt wohl eher nicht an der "Neuheitenscheu" von Otto-Normal-User, oder?
Ursprünglich sind das alles UNIX Derivate, wie auch BSD. BSD ist die Basis des Apple Betriebssystems - es hat lediglich andere Lizenzbestimmungen als Linux.

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jay jay 18.05.2019, 20:24
68. Probleme und ihre Lösungen

"Die Probleme beim "Otto-Nomal-Anwender" fangen an, wenn mal etwas nicht funktioniert. Wen fragt man dann um Hilfe? Bei Windows findet sich immer jemand in Familien-Bekanntenkreis, mit Linux wirds da sehr schnell ganz dunkel. War schon immer so und wird sich auch nicht ändern, für den Normaluser ist Linux keine Alternative."

Das stimmt überhaupt nicht. Das Internet wimmelt von Linuxforen wie AskUbuntu, LinuxMintForum, etc, und Seiten wie It's FOSS gibt es auch zuhauf. Klar, für Otto Normalverbraucher sind leicht zugängliche Distros wie Ubuntu, Manjaro, oder Mint wohl besser. Gentoo ist für Cracks.
Der große Unterschied ist, dass mensch seine Linuxprobleme fast immer mit Community-basierten Foren selbst lösen kann, während Windows und Mac bei Problemen teuer werden.
Vom ersten Tag mit Ubuntu an habe ich nie ein Problem gehabt, das ich nicht selbst hätte lösen können. Und alles gratis.

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michiansorge 18.05.2019, 20:25
69. An die Update-Zwang Leugner

Selbstverständlich gibt es einen Update-Zwang bei Windows 10. Denn über die normalen Einstellungen lassen sich Updates nicht mehr komplett deaktivieren, wie es früher einmal der Fall war. Natürlich kann man die entsprechenden Services deaktivieren, aber wir sind hier nicht in einem Computer Forum, sondern bei Spiegel. Also darf man sich am Niveau von DAUs orientieren und die sollten tunlichst die Finger von den Services lassen.

Dasselbe gilt für die Einstellungen von Diagnose und Feedback Daten. Das ist für mich die grössere Sauerei. Aber auch hier steckt ja ein Service dahinter, den man deaktivieren kann.

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