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Erster Eindruck von "No Man's Sky": 18 Trillionen Planeten, 1 Suche nach dem Sinn
Hello Games

Kaum ein Spiel wurde so sehnsüchtig erwartet wie "No Man's Sky", jetzt ist das Weltraumabenteuer startklar. Eine erste Testnacht zeigt: Das All-Erkunden begeistert - ist aber nicht für jeden etwas.

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karpartenhund 09.08.2016, 12:26
1. So was ...

Habe ich erwartet . Ein gutes Spiel aber kein Überhammer.

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Markus.U 09.08.2016, 12:26
2. Hype oder nicht Hype ...

Dieser Titel zeigt eindrücklich, was für ein großer Quatsch ein so überzogener Hype ist. Die Leute fantasieren sich selbst eine völlig abgedrehte Erwartungshaltung an. Kein Spiel der Welt kann das (stand heute) erfüllen.
Also lasst mal die Kirche im Dorf. Ich hab mir einige Stunden der frühen Streams (vor und nach dem Day1-Patch) angesehen. Das Spiel hält, was die Entwickler versprochen haben. Nicht mehr und nicht weniger.

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Selbstzweck 09.08.2016, 12:46
3.

Ich war seit Privateer nicht mehr im Weltraum.
Auf so was habe ich gewartet.

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Celegorm 09.08.2016, 12:51
4.

Hört sich nach einem typischen und erwartbaren Problem an: Riesige, offene Spielwelten werden zwangsweise generisch und repetitiv, da die vorhandenen Basiselemente nun einmal nur eine limitierte Anzahl von Kombinationen erlauben. Was sich darum auch nur verhindern lässt, wenn die Freiheit so weit begrenzt wird, dass manuelles Gestalten von Welt und (linearer) Geschichte möglich ist. Ein uraltes Dilemma bei Videospielen, darum auch naiv zu erwarten, dass da jemandem plötzlich die Quadratur des Kreises gelingt.

Ansonsten erinnert das Ganze ein wenig an die X-Serie, die durchaus sehr sympathisch war, wenn man damit leben konnte, sich primär selbst zu beschäftigen..

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globalundnichtanders 09.08.2016, 13:02
5. 18 Trillionen Planeten, 1 Suche nach dem Sinn

Was ist das für 1 life?

"Eins Suche nach dem Sinn" macht ziemlich genau gar keinen.

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KingTut 09.08.2016, 13:12
6. Vielfalt

Mich beeindruckt schon die Vielfalt der Planeten, die man in diesem Spiel erkunden kann. Über 18 Trillionen, das ist überragend. Wer in seiner Spielewelt bereits die Grenzen des Möglichen erreicht hat, der muss doch hier sein ideales Betätigungsfeld finden.
Allerdings frage ich mich bei der riesigen Anzahl erforschbarer Planeten, wie viele unterschiedliche Lebensformen man bei seinen Erkundungen antrifft, und ob einem dieselben Spezies in anderen Systemen erneut begegnen. Das wäre dann nicht so gut, weil unrealistisch.
Wie dem auch sei, meine Neugier überwiegt bei diesem Spiel und ich werde es mir kaufen, sobald es für PCs auf dem Markt ist. Meine Fragen dürften sich dann sehr schnell beantworten.

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vitalik 09.08.2016, 13:16
7.

Aus meiner Sicht ist das Aufregende an dem Spiel, die Vielfalt der Planeten. Naja, unendlich ist die Vielfalt ja nicht, da die vewendeten Bausteine endlich sind. Wie lange wird man wohl brauchen, bis man alle Kombinationen gesehen hat?
Das ist auch der Umstand, warum ich mir das Spiel nicht kaufen werde. Die fehlenden Möglichkeiten sind einfach zu groß: kein Multiplayer/Coop, kein Aufbau einer Kolonie, alle Änderungen am Planeten werden beim Verlassen zurückgesetzt.
Im Grunde ist das Spiel eine Demo der prozeduralen Welterstellung mit kaum vorhandenen Gameplay.

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Darjaan 09.08.2016, 13:17
8.

Wo ist das Problem mit dem fehlenden Sinn? Es gibt wie im Reallife keinen naturgegebenen Sinn. Den gibt man sich selbst.
Der Sinn des Spieles wird sich mit zunehmneder Dauer von alleine entwickeln und heraus kristallisieren.
Die Geschichte des Spiels schreiben die Spieler, wenn sie sich nach Wochen oder vielleicht erst vielen Monaten so langsam, hier und da mal treffen, Allianzen bilden, Völker bilden, Nationen bilden, forschen, eine Zivilisation erschaffen oder einfach nur plündern und sich bekriegen, wie im echten Leben halt.

Ich sehe das Spiel eher als Grundgerüst, nach dem Motto "hier habt ihr euer Universum" macht was draus"
Ich finde dieses Prinzip gut, weil man nicht weiß was am Ende dabei heraus kommt.
Vermutlich wird alles inflationär und es bilden sich kapitalistische Zustände die sich durchsetzen werden. Es wird dann interessante Parallelen zur realen Welt geben, vielleicht, und man wird verstehen, warum die DInge sich auch hier so entwickeln, wie sie sich entwickelt haben.
Ich finde das spannend.
Das ist kein Spiel um es in ein paar Wochen "durch- und abzuspielen".
Es ist eine Weltraumsaga und das Drehbuch schreibt jeder einzelne User.

Vielleicht wäre es noch etwas interessanter geworden, man ließe die Spieler tatsächlich in der Steinzeit anfangen und sich über Monate oder Jahre erst entwickeln lässt, bis hin zur Raumfahrt usw.

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Doppeldope 09.08.2016, 13:25
9. Nicht überzeugend

Tölpelhafte Grafik, so weit ich das sehe. Warum nimmt man nicht Spiele, wie Freelancer und Fallout und mischt das?

Das mit dem kritisierten Inventar-Management kann ich mir daneben gut vorstellen - vgl. "The Divison" u.a. - und ist ein Problem, das inzwischen viele Spiele haben. Dieses sammeln, finden und kombinieren macht zwar grundsätzlich Spaß, sollte aber weder im Vordergrund stehen noch Selbstzweck werden. Schlimmstenfalls enden solche Spiele als P2W-Verschnitte, obwohl man sie schon 1x bezahlt hat.

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