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EuGH zu WLAN-Hotspots: Das bedeutet das Urteil zur Störerhaftung für Deutschland
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Mit einer Grundsatzentscheidung hat der EuGH klargestellt, dass Gewerbetreibende nicht bei Urheberrechtsverletzungen anderer haften müssen. Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um das Urteil.

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spon_3139848 15.09.2016, 15:38
1.

Deutschland bleibt somit ein Dritte-Welt-Land, was Technik betrifft!

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rainerwäscher 15.09.2016, 16:13
2. Enttäuschung

Jetzt hatte ich mir extra ein Smartphone angeschafft, weil es so aussah, als würden überall neue Hotspots entstehen und nun das. Das mobile Internet kann man vergessen, erinnert mich an das Modem-Zeitalter.

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petermüllerx 15.09.2016, 16:17
3. Schweiz

Die Schweiz ist nicht in der EU und da gibt es viele öffentliche WLANs ohne Registrierung.

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rstevens 15.09.2016, 16:40
4. Wobei die Frage ist, warum das so sein muss...

Einen Freifunkrouter kann jeder in 20 Minuten aufstellen. Um Störerhaftung muss man sich keine Sorgen machen.

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graetz777 15.09.2016, 16:42
5. alles kein Problem

also wird der Traffic meines freien Hotspots weiter per VPN über Schweden geroutet. Dadurch hat Deutschland zwar immer noch was von " Entwicklungsland", aber wenn es die Politik so wil ...

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Rollerfahrer 15.09.2016, 16:55
6. Genial in Island!

Geh ich da in ein Telko-Geschäft, frage nach einer Prepiadkarte.
Frage: kommst du aus Island? Antwort: Nein.
Ok, kostet xxx Kronen (runde 12 Euro) mit 1GB für 30 Tage.
Gekauft, ins Handy und glücklich Islands schöne Welt mit Internetunterstützung entdecken zu dürfen,
incl. Navi und was sonst noch dazu gehört. Einfach einfach und toll, bei perfekter Nezabdeckung!

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xyz890 16.09.2016, 07:41
7. War etwas Anderes zu erwarten?

Alles beim Alten, für das Gewerbe wird entschieden aber die normalen Leuten bleiben wieder einmal davor.
Deutschland wird niemals aufholen in dem Bereich weil die meisten Verantwortlichen Politiker und Beamten keinen blassen Schimmer von der Zukunft des digitalen Zeitalters haben. Es ist und wird immer Neuland bleiben und wir uns unter "ferner liefen" einreihen können. Die Lobbyisten haben schon vor langem gewonnen.

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syntax.error 16.09.2016, 08:13
8. Schwachsinniges Urteil

A) freien WLAN Zugang ja, aber wenn die Kunden böse sind dann verdonnern wir Dich zum Passwortschutz!... B) Zugangsdaten dürfen laut diesem Urteil aber nicht ausgewertet werden, denn das ist illegal (das fehlt im Bericht)..... Wer von den Gästen eines Hotels/Gaststädte mit welchen Passwort hat nun "illegales" getan? Oder hat sogar jemand das Passwort weiter gegeben? Das Urteil zielt nur darauf ab, dass eine teure Abmahnung nicht rechtens ist. Aber wenn sie (Lobby) wollen, verdonnern sie Dich eben zum Passwortschutz mit (Post)Ident-Verfahren. So ein Schwachsinn. Ich darf dann also auch den Staat wegen Störerhaftung abmahnen, wenn bei mir eingebrochen wird. Denn er muss ja alles dafür tun, dass der Zugang zu meinem Haus (also die Strasse) gesichert ist und nichts illegales durch die Benutzung der Strasse passiert. Schließlich hat er ja den Zugang (Strassenbau) eingerichtet und steht dafür als Störer zur Verantwortung!

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Fred the Frog 16.09.2016, 13:53
9. Nullnummer

Wenn nach diesm Urteil ein WLAN-Betreiber eine Liste mit allen Persionen hat, für die er Passwort vergeben hat, ist er dann auf der sicheren Seite?
Wie intensiv muss die Identität es Nutzer geprüft werden?
Wie lang darf ein Passwort gültig sein?
Muss geloggt werden, wenn welcher Nutzer im Netz eingebucht werden?
Müssen die Vebindungen des Nutzers geprüft werden?
Müssen eventuell die besuchten Seiten protokolliert werden?

Völlig weltfremd, dürfte aber den Verfechtern der Vorratsdatenspeicherung den Schweiß auf die Stirn reiben.

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