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Europaabgeordnete: Warum Julia Reda die Piratenpartei verlässt
Quelle: Julia Reda

Julia Reda bricht mit den Piraten: Die Europaparlamentarierin verlässt überraschend die Partei. Sie protestiert damit gegen ihren ehemaligen Büroleiter, gegen den schwere Vorwürfe erhoben werden.

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Phleon 28.03.2019, 16:07
1.

Sie hat meinen ganzen Respekt für ihre aufklärende und offene Arbeit. Ein großer Verlust für die Politik.

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Gunter 28.03.2019, 17:07
2. Schade

Nur ein paar Prozent für die Piraten hätten den Internetzerstörern gezeigt, dass es Leute gibt die diese Politik nicht wollen. Andere Parteien wie Linke oder FDP zu wählen, setzt dieses Zeichen leider nicht.
Was der Büroleiter gemacht hat, ist inakzeptabel.
Aber das eine hat mit dem anderen doch gar nichts zu tun. Muss man sowas nicht trennen in der Politik?

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Fait Accompli 28.03.2019, 17:13
3.

Schade. Eine der wenigen Aufrechten geht.

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øli 28.03.2019, 17:21
4. Treppenwitz…

der Politikgeschichte: wäre es doch ein wichtiges Zeichen wg. der senilen DigitalPolitik die Piraten zu wählen – ist es doch durch die Kandidatur eines missbräuchlichen Piraten und dem Gemauschel der Partei ausgeschlossen…

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familylawyer 28.03.2019, 17:23
5. Schade um die Piraten

Schade, dass die Piratenpertei weiterhin im Selbstzerlegungsmodus unterwegs ist. Sie hätte sonst eine sinnvolle Alternative für Protestwähler darstellen können.

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gossenphilosoph 28.03.2019, 17:30
6. Pöstchen Jäger unter sich.

Die PiratenPartei, die mal anders war ist bei dem normalen Politik Wahnsinn angekommen. Mit dem Erfolg kamen die Pöstchen Jäger und gingen die Wähler - Schade
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

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Alter Falter 28.03.2019, 17:35
7.

Zitat von familylawyer
Schade, dass die Piratenpertei weiterhin im Selbstzerlegungsmodus unterwegs ist. Sie hätte sonst eine sinnvolle Alternative für Protestwähler darstellen können.
Merke: Protestparteien neigen dazu, sich selbst zu zerlegen. Das zeigt auch ihre Unfähigkeit, in der Politiklandschaft zu bestehen. Protestieren ist eben eine Sache, eine andere ist es, wirklich etwas zu bewegen.

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matthyk 28.03.2019, 17:37
8. An paar Dinge an der ganzen Geschichte passen nicht so recht zusammen

Ohne Julia Redas massive Unterstützung wäre er niemals überhaupt auf einem Spitzenplatz gelandet. Die Idee dahinter war, ihre Arbeit quasi an jemanden übergeben zu können, der diese dann fortsetzt.
Dabei wusste Gilles Bordelais komplettes Arbeitsumfeld zu dieser Zeit längst über sein "spezielles" Verhältnis zu Frauen Bescheid. Er hatte den Ruf weg, alles anzubaggern, was nicht bei "3 auf den Bäumen war". Er hatte außerdem auch immer wieder Kurzzeitbeziehungen in seinem direkten Arbeitsumfeld gehabt und es gab viele - das war auch alles "allgemein bekannt". Inwieweit so ein Verhalten die Grenze zwischen "lockerer Büroatmosphäre" und "sexueller Belästigung" überschreitet, lässt sich von außen kaum objektiv bewerten. Wenn man als Vorgesetzter aber eine abhängige Mitarbeiterin beständig anflirtet, ist diese Grenze aber sehr schnell überschritten.
Jedenfalls scheint das aber alles kein Problem für seine Kandidatur gewesen zu sein - bis zu dem Zeitpunkt zu dem er dann tatsächlich gewählt war. Erst danach wurde das - schon immer bekannte - bedenkliche Verhalten gezielt dahingehend untersucht, etwas "handfesteres" zu finden. Vermuten kann man nur, dass es unmittelbar nach der Wahl auf den Listenplatz zum Bruch zwischen Bordelais und seiner ehemaligen Förderin gekommen sein muss - möglicherweise nach dem Motto "ich brauch dich jetzt nicht mehr".
Schade, dass sich die Piraten immer wieder durch die Wahl zweifelhafter Persönlichkeiten und daraus resultierender Querelen selbst ins Abseit befördert haben - dabei wären ihre politischen Anliegen für ein freies Internet wichtiger denn je.

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Redigel 28.03.2019, 17:56
9.

Es gibt eine Alternative und die Partei ist die sehr gute Partei Die PARTEI. Ich wähle schon lange dahingehend aus Protest. Und das gute ist, Herr Sonneborn zeigt den ganzen Wahnsinn auf EU-Ebene und konfrontiert Öttinger oder Navravsics mal mit guten Fragen zu ihren Plänen für Europa oder erinnert das Parlament an sowas wie Rückgrat bei Herr Erdogan.

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