Forum: Netzwelt
Europaparlament beschließt umstrittenes Gesetz zur Netzneutralität
DPA

Es gab lautstarke Proteste, doch die Mehrheit steht: Das Europaparlament hat das Telekomgesetz beschlossen. Die Roaming-Gebühren fallen weg, aber Kritiker fürchten nun ein Zwei-Klassen-Internet.

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CyberDyne 27.10.2015, 16:43
120. Man darf gespannt sein ...

... bei welch Unternehmen Herr Oettinger nach seiner Zeit als Totengräber des freien Internets den Lohn für diese Arbeit einstreichen darf!

Telekom vielleicht?

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arawnblackheart 27.10.2015, 16:44
121. Bei dem Thema Netzneutralität sollten Experten abstimmen...

oder von den Politikern bestimmte. Aber so kommt nur mist raus von Leuten die keine Ahnung haben.

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omguruji 27.10.2015, 16:45
122. Und da wundert man sich über die Europamüdigkeit

Dieser Lobby-Vertretung der Industrie muß weg. Gute Nacht Europa. Ironie der Geschichte, hier könnte TTIP wieder Gutes bewirken, wenn sich US-Konzerne durch dieses Gesetz benachteiligt sehen und klagen.

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CyberDyne 27.10.2015, 16:47
123. Nein, nein, ...

Zitat von drwatsondalos
... Immer wenn man mal Zeichen setzen könnte siegt Lobbyismus und Kleinkariertheit...
... es siegt die persönliche Gier nach Reichtum und gut dotierten Pöstchen in der Chefetage just jener Unternehmen, in deren Sinne man in Straßburg & Brüssel (und auch Berlin!) abstimmt!

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Trondesson 27.10.2015, 16:48
124.

Zitat von jmozes
Diese Art von Gesetzen gegen den Volkswillen werden immer weit ab von Wahlen durchgedrückt. Das "Stimmvieh" hat dann genug Zeit zu vergessen - kein Wunder das niemand mehr Bock auf diese Politik hat...
Noch nicht gemerkt, daß Wahlen ohnehin nur Kosmetik und praktisch vollkommen nutzlos sind? Egal, was man vorne wählt, hinten raus kommt immer die passende Koalition. Das ist "Demokratie 2.0", jetzt endlich ohne effektive Beteiligung des Volkes.

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technikus 27.10.2015, 16:51
125. Tja die Lobby hat wieder gesiegt.

War ja auch kaum verwunderlich liegen die Anteile der Telekom doch mit 14,3% beim Bund und 17,3% bei der KFW Bank. Wer würde da denn denken das die Deutsche Regierung auf die Rendite verzichtet und der Bevölkerung was gutes tut in dem zumindestens alle Datendienste in Deutschland die gleiche Priorisierung erhalten. Das Internet ist ja für unsere Regierung noch Neuland und man hat gemerkt das man damit Geld verdienen kann. Oder her gesagt es wurde der Regierung ins Ohr geflüstert. Kann man eigentlich nicht die Regierung und die Telekom darauf hin verklagen das ein vom Volk bezahltes Netz einfach so privatisiert wurde und die Bevölkerung daran eigentlich kein Mitsprache Recht hat, eher nur noch mehr zur Kasse gebeten wird. Ich bin mal auf die Neuen Tarife gespannt. Magenta L 100Mbit mit zusatz Option Youtube, Googel und Netflix. 15€ mehr im Monat. Egal wo man hinschaut man wird verarscht, abgezockz und für doof verkauft wenn mal nichts funktioniert. Der Kunde ist halt immer noch ne Kuh die gemolken werden kann.

In dem Sinne schönen Feierabend

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chrutchfield 27.10.2015, 16:52
126. Da kommt natürlich dvhon wieder...

...mal ein böser Verdacht auf !

Wer hat da von wem Geld bekommen ?

Lobbyisten gibt es nicht nur im Deutschen Bundestag, sondern wohl in allen Parlamenten dieser verrückten Welt, auch in den sogenannten demokratisch gewählten, in denen nur das Gewissen des Einzelnen entscheidet.

Die Politik verkommt mehr und mehr. Kein Wunder, dass die Wahlmüdigkeit steigt und die Ehrlichkeit abnimmt.

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viktor koss 27.10.2015, 16:53
127. Verzeihung, aber Sie verstehen nicht um was es tatsächlich geht...

Zitat von Ein_denkender_Querulant
Das muss man sich einmal verstellen, wenn jemand mehr für eine Dienstleistung bezahlt, soll er auf einmal auch mehr dafür bekommen. Was sind das für unerträgliche Gesetze? Leben wir etwas im Kapitalismus? (Ironie Ende) Was gibt es als Gegengewicht zum schieren und reinem Kapitalismus? Unsere gute alte Soziale Marktwirtschaft. Es liegt an und und unseren Wahlstimmen, was wir bekommen.
...es geht darum ohne höheren Aufwandskosten unterschiedliche Prioritäten so zu setzen, dass am Ende einige bevorzugt und andere benachteiligt werden müssen. Hiermit die Beliebigkeit als Marktinstrument des Anbieters gefordert, es geht darum dass der Anbieter entscheiden darf manche Käufer nach eigenen Gunsten zu benachteiligen und die anderen zu begünstigen.

Das ähnliche geschah mit den Bankgebühren Ende 90er. Die Banken haben miteinander vereinbart die Kunden bei der nicht Auszahlung eines elektronischen Zahlungsauftrags beiderseitig zu belasten. Die Frage wo die Mehrkosten bei einer Ausführung und nicht Ausführung eines elektronischen Zahlungsauftrags entstehen, blieb die Antwort aus. Es entstehen absolut keine Mehrkosten, es ging um die Macht eigenen Willen gegen jeden Widerstand durchzusetzen. ähnliches geschieht mit der Aufhebung der "Netzneutralität". Die gleiche Vorgehensweise, gegenwärtig als eine allgemeine Methode die bis in die Rechtsprechung eingedrungen ist, findet man immer häufiger. Es geht um das willentliche und wissentliche Recht die Diskriminierung als selbstverständliches Mittel zu etablieren.

Mit der Ideologie hat das sehr wenig, weil sowohl Kommunisten wie Kapitalisten erheben den Anspruch auf eine Diskriminierung aus ideologischen und eigenen eigennützigen Interessen. Bürgerliches Gleichheitsprinzip ist beiden ein fremdes Wort, wie jeder tatsächlicher oder schleichender Diktatur in der Vergangenheit.

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dustreader 27.10.2015, 16:54
128. Erstklassig!

... die Dämchen und Herrchen von der Eurarchie bleiben natürlich erstklassig, wetten, dass?

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agt69 27.10.2015, 16:54
129. @diefreiheitdermeinung

Na Sie sind ja ein ganz Schlauer. Es geht doch hier gar nicht darum, dass die Konsumenten für Datenmengen und Geschwindigkeit bezahlen. Das ist, falls es Ihnen noch nicht aufgefallen ist, schon heute so. Tarife mit hoher Bandbreite und großem Datenvolumen kosten schon heute mehr.
Es geht darum, dass Anbieter dafür zahlen, dass ihre Daten bevorzugt übertragen werden, wodurch junge, innovative Unternehmen oder nicht-kommerzielle Anbieter, die sich das nicht leisten können, benachteiligt werden.
Zudem besteht die Gefahr, dass irgendwann jemand darüber entscheidet, welche Daten überhaupt übertragen werden.

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