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Exklusiv-Angebote für Prime-Kunden: Nicht jeder darf alles bei Amazon kaufen

Mit einem Streamingportal und Versandkostenfreiheit bemüht sich Amazon, möglichst viele Kunden für sein Jahresabo zu gewinnen. Nun geht die Firma weiter: Manche Produkte verkauft sie nur noch an Prime-Kunden.

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sowasnettes 26.02.2016, 15:42
150.

Zitat von peterbruells
Wenn sie „am bequemsten“ sind, ist das für die meisten Menschen ein geldwerter Vorteil. Aber okay, manche fahren auch 10 km Umweg, um 1*Euro günstiger zu tanken. Jetzt mal die Fälle aussenvorgelassen, in denen andere Händler signifikant günstiger sind. Was natürlich vorkommt. Aber meiner Erfahrung nach bei weitem nicht so oft, wie das hier einige darstellen.
Wer urteilt denn nach Geld?
Ganz ehrlich, ich kaufe Bücher zu Fuß gehend im Buchladen um die Ecke aus Umweltschutzgründen. Unnötige Transporte und zerstörerische Fliegerei vermeiden.
Stichwort: Klimawandel.
Ja, ich kanns mir leisten und falle nicht auf vermeintliche Distinktionsangebote herein "Premium" so ein Quatsch!

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mali123 26.02.2016, 15:50
151. daran blöd

Zitat von gutes_essen
Was ist denn daran blöd? Das ist ein Nice-To-Have für alle Prime-Kunden, die kein "normales" Fernsehen mehr schauen und trotzdem Bock auf nen guten Film haben, abseits der illegalen Portale oder welchen, die alleine 10€ pro Monat kosten. Also nochmal: was ist daran blöd?
ist, wenn man wenig verdient und so ein abo macht. ich kenne solche leute. würden die bei amazon arbeiten unter deren bedingungen, dann würden sie gewiss nie ein abo einrichten bei dieser firma. manchmal glaube ich, sind die menschen hierzulande einfach weniger klug. oder eben einfach bequemlichkeitsdumm.

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Newspeak 26.02.2016, 15:50
152. ...

Der Anfang vom Ende und die alte Geschichte.

Amazon wurde deshalb groß, weil es bedingungslos die Bedürfnisse der Kunden bedient hat. Jetzt, wo man groß (und gierig) geworden ist, schaut man immer mehr auf die eigenen Bedürfnisse, und zwar egal, ob das von Kunden gewünscht wird oder nicht.

Wieso soll ich mich via Prime an Amazon binden, wenn der frühere Vorteil von Amazon die Nicht-Bindung war? Was ist dann, zugespitzt gesprochen, der Unterschied zu einem langweiligen und altmodischen Buchclub wie der von Bertelsmann früher?

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PolitBarometer 26.02.2016, 15:52
153.

Die Logik dieser Marketing-Fuzzies will mir zwar auch nicht so ganz einleuchten, aber dieses elitäre Club-Gehabe lässt mich so langsam doch aufschrecken.

Klar, Prime-Video ist sicher eine tolle Sache, aber die Masche mit der es realsiert ist, gefällt mir nicht.
Es werden einem zunächst Häppchen als Appetizer gereicht, mit dem Sinn, für alles Weitere ein zahlungspflichtiges Verkaufsgeschäft zu generieren.
Serien werden oft nur als Halbstaffeln angeboten, halbwegs aktuelles Filmmaterial ist meist nur gegen Zuzahlung anzuschauen. Nur die Ladenhüter und B-Movie, von denen sicher nicht alle schlecht sind, gibt's dann sehr lange auf Prime.
Der genervte Kunde widmet sich dann wieder anderen Serien, und hofft daurauf, dass Amazon dann irgendwann die zweite Hälfte kostenfrei zur Verfügung steht. Bei Dr. House beispielsweise warte ich schon mehr als 1 Jahr, denn ab Staffel 5 geht es nur zu absurd hohen Kosten weiter. Mittlerweile glaube ich nicht mehr an eine kostenfrei Fortsetzung. Ich glaube sogar dass Amzazon die Anzahl der Anwahlversuche auf den Free-Serienplätzen der FireTV-Box elektronisch erfasst und die Benutzer dann gezielt aussperrt.

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Kater Bolle 26.02.2016, 15:52
154. Ganz einfach......

ab heute kaufe ich da nichts mehr.
Es gibt alles auch woanders.

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mali123 26.02.2016, 15:53
155. was machen sie beruflich?

Zitat von tgu
wir haben Amazon Prime. Da wir vorher viele Serien über Lovefilm (von Amazon geschluckt) gestreamt haben, haben wir uns bei der Umstellung für das Prime-Abo entschieden. Im Vergleich zu Netflix bekommt man hier für ca. 4.17 Euro Im Monat einfach mehr. Und dazu noch Pakete schneller und kein Mindesteinkaufswert. Und jetzt noch Music und eBook. Und jetzt exklusive Produkte! Dabei Frage ich mich schon seit PrimeMusic, wie lange Amazon noch bei den 50 Euro im Jahr bleiben wird? Sind die Exklusiv-Produkte jetzt der Einstieg in eine höhere Abo-Gebühr? Denn selbst für 100 Euro im Jahr bekommt man noch mehr als bei Netflix und evt. Spotify zusammen!
arbeitslos und zeitarbeitsfirmen unterstützen mit der stütze?

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peterbruells 26.02.2016, 15:54
156.

Zitat von eisbaerchen
mehr nur bei Amazon..."dynamik price adaptation"...da kommt noch was auf uns zu. Man kann sich nicht mehr darauf verlassen, dass der gleiche, günstige Preis für alle angeboten wird. man muss mal zwischendurch was ganz billiges bestellen, dann rutscht man wieder in die Billigheimer-Kategorie..klingt verrückt? Kommt aber auf uns zu.
Ja und? Wo ist da nun das Problem? Dann läßt man die Sachen eben im Warenkorb und wartet ab, bis sie auf einen genehmen Preis gesunken sind.

Beim Haus-, Auto- und Küchenkauf weiß jeder Deutsche um tausende zu feilschen und nun sollen 2 € mehr wenn man mal nicht aufpasst ein Problem sein?

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mali123 26.02.2016, 15:56
157. marktmacht auch als arbeitgeber

Zitat von wolffm
Viele faule Kunden, denen ein bischen Suche im Netz die Zeit nicht wert war, haben Amazon zu der Macht verholfen, die es heute hat. x-beliebige lokale Produkte werden über amerikanische Server geschleift und die Leute, die das super hip finden, beschweren sich dann hinterher über die Marktmacht von US-Firmen.
und dann bitte nur für mini-lohn das prime kaufen.

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comeback0815 26.02.2016, 15:59
158.

Zitat von Newspeak
Der Anfang vom Ende und die alte Geschichte. Amazon wurde deshalb groß, weil es bedingungslos die Bedürfnisse der Kunden bedient hat. Jetzt, wo man groß (und gierig) geworden ist, schaut man immer mehr auf die eigenen Bedürfnisse, und zwar egal, ob das von Kunden gewünscht wird oder nicht. Wieso soll ich mich via Prime an Amazon binden, wenn der frühere Vorteil von Amazon die Nicht-Bindung war? Was ist dann, zugespitzt gesprochen, der Unterschied zu einem langweiligen und altmodischen Buchclub wie der von Bertelsmann früher?
Absolut richtig, wenn Amazon nicht aufpasst, war diese Entscheidung ein weiterer Baustein auf dem unvermeidlichen Abstieg.

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schoenfeldo 26.02.2016, 15:59
159. Internetkunden sind scheue Rehe

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