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Facebook-Chef über Datenskandal: Was Zuckerberg gesagt hat - und was nicht
DPA

Tagelang hat er geschwiegen, nun reagiert Mark Zuckerberg auf den öffentlichen Druck rund um den Fall Cambridge Analytica. Facebooks Gründer gibt sich schuldbewusst - lässt jedoch eine vielsagende Leerstelle.

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Peter M. Lublewski 22.03.2018, 16:44
30.

Zitat von elwoodblues1969
Wie sich die ganzen Facebook Hasser endlich mal wieder austoben können.
"Facebook-Hasser" finde ich etwas übertrieben. Wenn etwas so dermaßen lächerlich und überflüssig ist wie Facebook, wird man es wohl kaum hassen können.

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marialeidenberg 22.03.2018, 16:50
31. Ich bin weder bei facebook, noch bei Instagram oder

irgend einer vergleichbaren Plattform präsent. Ich bin glücklich mit diesem Mangel; und ich weiß gar nicht, ob ich glücklicher wäre wenn ich mein Leben mit all seinen Intimitäten und Trivialitäten vor einem mir unbekannten Publikum ausbreiten könnte / dürfte / müsste. Insofern: Zuckerberg ade.

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KlausMeucht 22.03.2018, 16:56
32. Wir sind in einem Lernprozess

Zitat von pit.duerr
Sie müssen diese "unterbelichteten"Nutzer auch ein wenig verstehen. Im Leben , also im richtigen, haben diese halt keine echten Freunde, evtl. hört ihnen auch keiner zu, so daß sie halt zu Fratzebuch gehen müssen und unter Preisgabe ihrer Biographie, dies alles fast geschenkt bekommen.
Ich finde es unfair sich über die Nutzer lustig zu machen. Es gibt gerade unter den jungen Menschen einen starken sozialen Druck, an den sozialen Netzwerken teilzunehmen.

Kommunizieren die Freunde über WhatsApp wird man zum Außenseiter wenn man sich verschließt. Es ist auch nicht so, dass intensive FB-User keine reale Freunde haben.

Wir alle haben wenig Erfahrungen die Wirkung sozialer Netzwerke auf die Gesellschaft einzuschätzen. Die Technologien sind relativ neu. Langzeiterfahrung gibt es keine.

Wir sind alle in einem Lernprozess. Hätte man mir vor 2 Jahren gesagt Facebook könnte die Wahl des US Präsidenten entscheidend verändern, hätte ich dies nicht geglaubt.

Soziale Netzwerke bieten viele Vorteile. Die kommerzielle Nutzung birgt viele Gefahren. Es gibt Alternativen wie Threema, aber was nützt dies wenn die Freunde Whats App verwenden?

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khs1959 22.03.2018, 17:07
33. Wohin das führt

Detlef Esslinger schrieb am 24. April 2017 in der Süddeutschen Zeitung: "Auf Facebook gibt es jeden Tag und jede Minute alles: seriöse Nachrichten, harmlose Unterhaltung, inspirierende Diskussionen, Verschwörungstheorien, Gewaltpornos, Beleidigungen, Drohungen, (...) das Prahlen mit Mord und Selbstmord (...). Dergleichen gab es zwar schon immer. Aber früher blieb jeder beschränkt auf seinen Winkel, in dem er sich gerade aufhielt. Heute lässt sich die ganze Welt mit Ungeist bewerfen. Wo führt das hin, wenn niedere Instinkte die Chance haben, zu prägenden Elementen des öffentlichen Diskurses aufzusteigen." Ich möchte noch hinzufügen: Das Internet mit Facebook, Twitter, Youtube, etc. wurde einmal als großer Gewinn für die Demokratie bejubelt. Doch Facebook, Twitter und Youtube konnten weder den IS, noch Trump, Erdogan, Putin, die AfD, diesen allgegenwärtigen Rechtsruck, die Wiederkehr von Nationalismus, Rassismus und Fremdenhass, den Siegeszug von Hass und Demagogie verhindern. Ganz im Gegenteil: Sie haben diese Regression an Zivilisiertheit vielleicht nicht verursacht, aber doch eindeutig begünstigt.

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oldseaman1947 22.03.2018, 17:18
34.

Hat man uns ,wenn es um die Beeinflussung der USA Wahl geht ,mal wieder mit Lügen bedient ? Oder habe ich die Meldung über die 50 Millionen Abgegriffenen in der Tagesschau falsch verstanden .Sitzen die Dienstleister weltweiter Wahlmanipulatoren nicht nur in
St. Petersburg ?

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spon-1279537853053 22.03.2018, 17:42
35. quark

was soll das denn? glaubt irgendjemand, dass ein konzern, der mit daten seiner nutzer sein geld verdient, dass dieser konzern daten nicht weiterverkauft? das ist sein geschäftsmodell! herr zukerberg ärgert sich doch höchstens, dass er nicht rechtzeitig in die adiletten gekommen ist und nicht gemerkt hat, dass er noch mehr kohle für die daten bekommen könnte! außerdem schenken doch alle ihre daten freiwillig und gratis her, was soll also das gejammer.

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trulala 22.03.2018, 18:01
36. Auch ohne facebook Account....

...erstellt Facebook von uns allen Profile und ich würde davon ausgehen, dass es dabei sher genau uns identifizieren kann. Dazu braucht es nur irgend eine eingebundene Quelle von Facebook, z.B. bei SPON und das Profile wächst.
Der nächste Schritt ist dann das andressieren und auch hier muss Facebook nur den Inhalt liefern. Der Schritt ist zur Zeit in der Ausprobierphase aber auch hierfür wird kein Facebook Account benötigt.
Und dann gibt es nicht nur Facebook. Verweigern ist hier also keinerlei Lösung, sondern sorgt nur dafür, dass die kritischen Stimmen weniger sind.

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ardbeg17 22.03.2018, 18:01
37. scheinheilige Empörung

Jeder Nutzer hat zugestimmt, dass Zuckerberg so ziemlich alle Daten auf dem Smartphone nutzen darf. Jetzt hat er damit Reibach gemacht. Überraschung.

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spassfactor 22.03.2018, 18:10
38. Facebook under der sog. "Datenskandal"

Das Problem aller erfolgreichen Tech-Companies (Facebook, Google etc) ist die wirtschaftliche Notwendigkeit, Gewinne zu erzielen. Die "Techies" sind da keinen Deut verschieden von allen anderen Teilnehmern am Wirtschaftsleben. D.h. für die Anbieter kostenloser Tech-Dienstleister wie Facebook, Google und andere Umsätze und letztlich Gewinne sind allein durch Nutzung der eigenen Serviceleistungen zu erzielen. Im Klartext sie müssen aus den für diese Dienstleister zugänglichen Daten Umsätze erzielen. Das geht eben nur indem man Werbeeinnahmen generiert. Diese Werbeeinnahmen aber fliessen nur dann, wenn man für die Werbenden attraktive Informationen bietet, die es den Werbenden erlaubt ihre Produkte mit einer gewissen Erfolgsquote an den Mann oder die Frau zu bringen. Und dies geht eben besonders gut wenn man die Informationen/Daten, die man aus der kostenlosen Serviceleistung gewinnt, entweder selbst analysiert und darauf beruhende Werbungsansätze verkauft oder eben Drittanalysten gegen Entgelt erlaubt, die selbst gewonnen Informationen/Daten zu analysieren und darauf Werbemassnahmen -und das sind nicht anderes als Einwirkungsversuche auf individuelle Entscheidungsprozesse- aufzubauen. Dieses Geschäftsmodell funktioniert natürlich nicht nur im Hinblick auf den Verkauf von Produkten. Das funktioniert in sehr ähnlicher Weise auch für den "Verkauf politischer Ansichten" im Zusammenhang etwa mit Wahlen! Mithin ist der sog. "Datenskandal" bei Facebook ein systemimmanentes Problem aller Tech-Companies, die in ihrem für den Nutzer kostenlosen Geschäftsmodell auf der Erhebung und Nutzung von Daten basieren. Das Problem liegt damit an der Wurzel. Der Skandal ist in Wirklichkeit kein Skandal sondern basiert auf dem schlicht sorglosen Umgang von Nutzern mit ihren individuellen Daten!

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Darwins Affe 22.03.2018, 18:12
39. Zuckerberg verkauft!

Zuckerberg hat dieses Jahr schon 2,7 Millionen Aktien von Facebook verkauft, allein seit Anfang März waren es knapp 1,3 Millionen Papiere. Anscheinend sieht er die Zukunft seines Unternehmens nicht so ganz rosig.

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