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Facebook und die US-Wahl: Zuckerberg will nicht schuld an Trump sein
REUTERS

Facebook steht unter Beschuss, weil das Netzwerk im US-Wahlkampf Lügen verbreitet und so wohl indirekt Trump geholfen hat. Gründer Zuckerberg nennt die Kritik "ziemlich verrückt" - dabei weiß er es selbst besser.

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Drobsick 11.11.2016, 14:34
10. Witzlos

Wie erbärmlich sind wir eigentlich mittlerweile? Anstatt auf einen aufgeklärten Geist hinzuweisen und demnach auch die Mündigkeit aller Bürger eines Staates in den Mittelpunkt zu stellen, will man jetzt FB dafür verantwortlich machen??? Man sollte mal reflektieren was überhaupt im Grundsatz dazu führt, das dieser Unwissenheitspool Facebook überhaupt zu einem Hauptbildungsnetzwerk avancieren konnte? Falschmeldungen, in einer Zeit in der man an Verschwörungstheorien glaubt wie Kinder an den Weihnachtsmann??? Und endlich mal Schluss mit der Panik, Panik die ihr braucht um auf euren Seiten Klicks zu generieren weil sich niemand mehr für wirkliche Bildung interessiert. Was soll Trump groß anders machen, außer ein kapitalismushöriger Präsident zu sein? Panik Panik auf Facebook, egal wo man hinschaut, weil sich Leute über so etwas in unserer Zeit profilieren müssen, armselig, alles und jeder in dieser Medienlandschaft...

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tao81 11.11.2016, 14:35
11. Und wie hält es der Spiegel mit der Ausgewogenheit?

Über 90% der Medien haben Trump schlecht geschrieben und Clinton in ihrer ganzen Korruptheit geschont. Wo sind die ausgewogenen Artikel, wenn es um die real existierenden Probleme geht, welche die Bevölkerungsschichten haben, die die sogenannten Populisten wählen? Trump ist unter anderem auch ein Resultat der Medien, die diese Probleme ausblenden und jeden an den Pranger stellen, der sie ganz sachlich anspricht. Wie wäre es mit einer Kolumne für Thilo Sarrazin im Spiegel? Kommt nicht in Frage! Eben...

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dirsch 11.11.2016, 14:35
12. Da ist schon was dran

... Zumindest an einigen Punkten. Klar gibt es Facebook schon länger, aber die Algorithmen entwickeln sich ständig weiter, die Nutzerzahlen wachsen. Das mit dem Teilen man schon bei Whatsapp sehen, mag ja nett femeint sein, wenn vor der Annahme geschenkter Schlüsselanhänger u.ã. gewarnt wird. Das meiste sibd aber Hoaxe - aber wer macht sich die Mühe, das auf mimikama.at oder tu-berlin.de mal zu überprüfen?
Manch einer lebt praktisch in einer Facebook-Blase. Facebook filtert anhand eigener likes u.ä. Man bekommt so u.U. nur Sachen zu sehen, die einem ins Weltbild passen. Und wenn diese Sachen auch noch tausende likes haben, dann muss es ja wohl stimmen...

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schlaueralsschlau 11.11.2016, 14:40
13. @ vor morgen

Haben Sie überhaupt den Kern des Problems verstanden? Ich ertrage dieses einfach am Thema Vorbeischreiben nicht mehr. Sie verteidigen Facebook und geben anderen die Schuld ohne das Wesentliche zu verstehen!

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spon_2937981 11.11.2016, 14:40
14. Falscher Empfänger

Der Beitrag Facebooks zur Wahl ist ja schön herausgearbeitet.
Aber das Problem sind ja wohl die Menschen, die sich ihre Meinung aufgrund der 'Nachrichten' in jenem Netzwerk bilden...

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Colory 11.11.2016, 14:41
15. Die langjährige Medienkampagne gegen Facebook ist mitschuldig...

Seit Medienmogul Rupert Murdoch mit dem Kauf von Myspace baden gegangen ist, läuft eine weltweite Medienkampagne gegen Facebook. Dass hat dazu geführt, dass, (grade in Deutschland) viele intelligente Menschen ein Feindbild gegen FB entwickelt haben. Das wichtigste soziale Medium der Neuzeit ist inzwischen in intellektuellen Kreisen ziemlich verpönt. So wird, dass zurzeit vielleicht wichtigste Medium zur Interessenvernetzung, Kommunikation und Information, zum großem Teil den Populisten und Hetzern überlassen. Ich hoffe, dass die traditionellen Medien (Print/TV) endlich
Verantwortung übernehmen und ihre aufgeklärten Leser und Zuschauer auffordern dieses wertvolle Werkzeug zu nutzen, um ein Gegengewicht zu all dem organisierten Wahnsinn der Populisten zu schaffen anstatt ständig alles zu Verteufeln.
Natürlich bin auch ich nicht von allem begeistert was FB angeht. Trotzdem: Das ständige mediale Herumgehacke auf FB stärkt meiner Meinung nach Populisten und Extremisten und ist ,wie ich finde, ziemlich verantwortungslos.

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cvdheyden 11.11.2016, 14:41
16. Verantwortung

Die sogenannten "Sozialen Netzwerke" verfolgen primär den Zweck Geld zu verdienen. Das ist nun mal der Sinn von Unternehmen. Alles andere ist zweitrangig, auch die sogenannte Verantwortung.
Die haben Sie aber nun mal, denn ohne diese Netzwerke lassen sich "brunzdumme Nachrichten", wie Waltz richtigerweise sagt, nicht so schnell verbreiten.
Nun sind die Nutzer ebenfalls nicht geneigt, erstmal das Hirn einzuschalten. Demzufolge mögen fast alle User brunzdumme Nachrichten, schreiben hemmungslos alles in Kommentare, weil sie denken, es merkt keiner.
Und so arbeiten User und Facebook Hand in Hand. Mark verdient damit ziemlich gut, die User folgen wie die dümmsten Schafe.

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gehdoch 11.11.2016, 14:45
17. Ein Mob wird dümmer je größer er ist...

Die Geschichte hat es immer wieder bewiesen: Die "Schwarminitelligenz" eines Mobs nimmt proportional zu seiner Größe ab. Nun gab es in der Geschichte noch nie so etwas wie Facebook, also eine völlig simple und umfassende Möglichkeit sich zu Hunderttausenden zusammenzufinden, auszutauschen und aufzustacheln. DAS ist das Kernproblem. Wie oben schon geschrieben wurde: Nicht Facebook ist das Übel, sondern die Menschen dahinter. Wobei es das Problem in der Form ohne FB natürlich nicht gäbe... aber Zuckerberg die Schuld daran zu geben, halte ich für die falsche Stoßrichtung.

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Fakler 11.11.2016, 14:45
18. Freiheit

Jeder kann lesen was ihm gefaellt und glauben was ihm gefaellt. Ich persoenlich lese nicht alles was geschrieben wird. Und glaube nicht alles. Die Leute glauben halt das was ihnen am meisten gefaellt (Pegida Info, Hassparolen etc). Ich seh da keinerlei Schuld an Facebook. Die meisten Seiten im Internet soviel ich weiss sind pornografischen Inhalts. Und ueber das Andimachtkommens von Trump wundere ich mich auch nicht.

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Fakler 11.11.2016, 14:47
19. Oeffentlich verhandeln

Zitat von goethestrasse
...insbesondere die öffentlich rechtlichen Sendeanstalten sind derartig der politischen Kaste hörig, dass es einen anwidert. HR-Info 09.11.2016 um 8.15 Uhr : sinngemäss : es ist ganz in Ordnung, dass politischen Verhandlungen im Hinterzimmer bzw. hinter verschlossenen Türen durchgeführt werden. Viele Menschen haben keine Lobbyisten in Berlin, Brüssel oder sonstwo. Die wählen halt nur alle paar Jahre mal. Facebook gibt die Meinung wieder, die in Leserbriefen, Call-in-Sendungen oder Internet-Foren nicht mehr durchkommt
Sowas zu schreiben heisst nicht verstehen was in so Verhandlungen gesprochen wird. Wahrscheinlich gar nicht moeglich alles oeffentlich zu verhandeln. Schon mal was von der Vertraulichkeit des Worts gehoert ?

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