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Facebook und die US-Wahl: Zuckerberg will nicht schuld an Trump sein
REUTERS

Facebook steht unter Beschuss, weil das Netzwerk im US-Wahlkampf Lügen verbreitet und so wohl indirekt Trump geholfen hat. Gründer Zuckerberg nennt die Kritik "ziemlich verrückt" - dabei weiß er es selbst besser.

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jeze 11.11.2016, 14:50
20. Sehr naiv

Das einzige, was duetlich wird ist, für wie naiv der Autor die Wähler hält. Eine falsche Tatsache zu behaupten ist irrelevant. "Der Algorithmus" bestimmt nur das Thema, nicht die Wertung.

D.h. wenn eine Falschmeldung zu einem gewissen Sachverhalt transportiert wird, werden genauso Richtigstellungen transportiert, wenn es die denn gibt.

Außerdem ist das Lesen eines Faktums nicht gleichzusetzen mit dem glauben eines Faktums. Weil die Leute das nicht mher tun, sind sie auch kritischer den öffentlich-rechtlichen gegenüber geworden.

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gg0815 11.11.2016, 14:51
21. schuld

naja aber bleiben wir mal bei Schuld.
Medien und Politiker hört endlich richtig zu und akzeptiert endlich das Eure Vorstellungen, Wünsche und Ziele sowie eure Ideologie eben nicht von der ganz grossen Mehrheit geteilt werden selbst wenn Ihr noch so lange daran festhaltet und erklärt. Schafft Ihr das nicht dann wird die Bewegung in der Ihr Trump und Co als Vertreter verortet immer mehr Fahrt aufnehmen und immer mehr Massen begeistern. Das jedenfalls zeigt mir die Entwicklung der letzten 20 Jahre.

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aroldaski 11.11.2016, 14:52
22. Stimmt!

Das kann ich voll unterschreiben. Auch ich lasse mich leider zu gerne von Facebook beeinflussen. Nicht, weil ich davon ausgehe, alles was dort zu lesen ist, sei richtig. Doch gibt es beim Scrollen so eine gewisse Grundfarbe, die immer wieder das verstärkt, was Trump und seinen Befürwortern wichtig erscheint. Und sei es auch nur zum Werbezwecke. Denn mit neg. Darstellungen findet ein Hochhalten auf sämtlichen Profilen ja ebenso statt. Dass Facebook eine besondere Rolle auf unserem Planeten übernommen hat, ist - denke ich - klar. Eine Schuld jedoch bei Facebook zu suchen, nachdem sich jeder der dort drin ist mit seiner Schwatzhaftigkeit und Oberflächlichkeit per se selbst schuldig macht, halte ich für Unsinn. Es liegt schlichtweg am Menschsein. Facebook ist nur ein Medium, welches uns alle verbindet und den Austausch weltweit ermöglicht.

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Fakler 11.11.2016, 14:52
23. Trump

Zitat von tao81
Über 90% der Medien haben Trump schlecht geschrieben und Clinton in ihrer ganzen Korruptheit geschont. Wo sind die ausgewogenen Artikel, wenn es um die real existierenden Probleme geht, welche die Bevölkerungsschichten haben, die die sogenannten Populisten wählen? Trump ist unter anderem auch ein Resultat der Medien, die diese Probleme ausblenden und jeden an den Pranger stellen, der sie ganz sachlich anspricht. Wie wäre es mit einer Kolumne für Thilo Sarrazin im Spiegel? Kommt nicht in Frage! Eben...
Alles was ich von Trump hoere ist fraglos schlecht, beispielsweise dass er keine Steuern zahlt (grob gesagt). Wie kann man sowas positiv werten ? Von Clinton habe ich keine Korruptheit gesehen, denn sowas wie Daten zu loeschen wenn die Geschaefte nicht mehr weitergehen ist ueberall ein gaengiges Verfahren. Dass Trump ihr da was anhanegen will wirft erneut ein schlechtes Licht auf Trump.

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at.engel 11.11.2016, 14:54
24.

Also "schuld"... was heißt hier "schuld"!? Schuld ist natürlich überhaupt niemand - nur ist es einfach allen egal! Ich meine was interessieren schon Clinton irgendwelche "erbärmlichen" Loser irgendwo im Westen... Was interessieren schon die anderen "weißen Männer" an der Wall Street die Befindlchkeiten irgendwelcher "weißen Männer" in Detroit. Was interessieren schon ein paar happy few die Einkommen irgendwelcher Latinos oder Schwarzen in Chicago oder im Süden. Da ist so ein Abend mit Jay Z schon schicker. Und was interessieren die Typen im Silicon Valley, dass ihre Mitarbeiter inzwischen im Auto pennen. Egal ist es ihnen! Aber hier gleich von Schuld zu reden... Das klingt ja scho fast so, als ob sie für irgendetwas Verantwortung hätten...

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H.Schirmer 11.11.2016, 14:56
25. Kern des Problems:

Viele Menschen tendieren nun mal zur Naivität durch einseitige Information, insbesondere wenn sich politische Bewegungen formieren. Niemand sollte das besser wissen als wir Deutsche; viele Zeitungen im Vorfeld von 1933 simplifizierten und rückten in politisch extreme Richtungen. Damals waren Echokammern und Filterblasen (die nichts anderes sind als virtuelle Stammtische mit entsprechender Lufthoheit) ein viel größeres und konkreteres Problem als heute, weil die Medienlandschaft noch nicht so vielfältig war. Zuckerberg wäscht seine Hände in Unschuld, ohne die Macht seiner Algorithmen zu erkennen. In dieser Haltung als Facebook-CEO ist er genauso gefährlich wie Trump als US-Präsident. Wünsche schonmal allseits gute Nacht.

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kuac 11.11.2016, 14:58
26.

FB ist ein soziales Netzwerk ohne soziales Gewissen und will Geld verdienen. Irgendwann wird das alles nach hinten losgehen.

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frankfurtbeat 11.11.2016, 15:01
27. auch ...

auch wenn ich dabei Gefahr laufen sollte als oldfashion bezeichnet zu werden nutze ich keinen aktiven facebook-account. Weder vermisse ich dadurch etwas noch werde ich mit unnützen Informationen belästigt ... und ob ma es glaubt oder nicht, ich lebe noch, habe Freunde und Spass am leben - das alles geht auch bestens ohne Zuckerberg.

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kuac 11.11.2016, 15:01
28.

Zitat von tao81
Über 90% der Medien haben Trump schlecht geschrieben und Clinton in ihrer ganzen Korruptheit geschont.......
Nein, ich habe von Medien viel mehr über die Korruptheit von Clinton erfahren als über die Korruptheit von Trump.

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sanibel123 11.11.2016, 15:03
29. Facebook ist zum asozialen Netzwerk mutiert..

weil eben alles gesagt oder gschrieben werden kann und die Verbreitung von Beleidigungen, Hasstiraden, Falschmeeldungen, Aufforderungen zu Straftaten, usw. usw. möglich sind. Facebook kontrolliert zwar Nacktfotos und zieht diese aus dem Verkehr, aber eben viel schlimmere Beiträge bleiben unbeanstandet.
Von Ethik oder Moral keine Spur.

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