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Facebook, YouTube, Twitter: Die meisten NetzDG-Beschwerden sind nicht erfolgreich
DPA

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz sollte helfen, gegen Hass und rechtswidrige Hetze vorzugehen. Nun müssen Facebook, Twitter und YouTube erstmals Zahlen zu Nutzerbeschwerden vorlegen.

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Bernhard Reiter 27.07.2018, 08:40
1. Einseitig

Es gibt einen Absatz im Artikel, der für das NetzDG spricht. Aber keinen, der Fälle schildert, die das Argument „Overblocking“ bzw. Einschränkung der Meinungsfreiheit stützen. Obwohl diese im Netz leicht zu finden sind.

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Moormann 27.07.2018, 08:51
2. Einfach den "Kloppo" machen!

Alle sogenannten sozialen Medien als Privatperson meiden.
Macht Klopp auch, man fährt damit wunderbar.
"Und was die Leute über mich schreiben interessiert mich nicht, ich lese es ja nicht. Wer etwas von mir will soll es mir persönlich sagen"
Prima Kloppo.
Für mich ist der Begriff "Soziale Medien" eh ein Armutszeugnis der Kommunikation.

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SvenPeters 27.07.2018, 08:58
3. einen Gewinner gibt es

Die Abmahnindustrie ist wirklich dankbar für das NetzDG und wahrscheinlich auch die Einzigen. Es ist in einer Demokratie und Rechtsstaat schon mehr als grenzwertig, wenn private Unternehmen entscheiden dürfen, was freie Meinungsäußerung ist uns was nicht. Überlassen wir in Zukunft auch Polizeiaufgaben oder die Gerichte privaten Firmen?

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etlamu 27.07.2018, 09:03
4. Internetzensur!

Ich sehe dieses Gesetz als Zensur an, denn wer entscheidet denn hier was wahr oder falsch ist?

Dies sollte dem Nutzer überlassen werden, der natürlich dazu erzogen werden muss, mindestens eine Gegenmeinung zu lesen/sehen. Diese Erziehung sollte schon im Kindergarten begonnen werden.

Da dies zu einem kritischen Bürger führen würde, der auch die Mainstream-Meldungen hinterfragt, ist dies leider nicht gewünscht. Daher dieses und andere fragwürdige Gesetze.

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lab61 27.07.2018, 09:21
5.

Zitat von etlamu
Ich sehe dieses Gesetz als Zensur an, denn wer entscheidet denn hier was wahr oder falsch ist?
Es findet keine Zensur statt.
1.: Der Betreiber ist ohnehin berechtigt, jeden Beitrag, oder jedes Mitglied, dass seiner Ansicht nach nicht in seine Gemeinschaft passt/gehört, löschen zu dürfen. Dass nennt sich "digitales Hausrecht."

2.: Sie werden generell nicht an der Äußerung Ihrer Meinung gehindert. Nur eben an einem bestimmten Ort, wo eben ein solches digitales Hausrecht über Ihren Meinungsäußerungsrechten steht.

Da Sie sich jederzeit auch noch anderswo zum gleichen Sachverhalt äußern und Ihre Meinung kundtun können, findet also keine Zensur statt.

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Southwest69 27.07.2018, 09:27
6. Wie man sich bettet...

Benutzen Sie den Mist doch einfach nicht und beteiligen sich nicht am Stammtischgelaber, das hebt ihr persönliches Niveau und die innere Ausgeglichenheit.

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bloßich 27.07.2018, 09:32
7. Hä ? ... Es geht hier um das NetzDG !

Zitat von gvcom
[da kann ich nicht zustimmen......] ....ich wurde wegen banaler Aussagen von Facebook schon mehrfach gesperrt. Die letzte Sperre war 30 Tage und erfolgte auf meinen Kommentar, dass man "Schlepperschiffe" beschlagnahmen oder besser gleich versenken sollte, dass sie nicht weiter benutzt werden können. Auf meine bisherigen Beschwerden gegen die Sperrungen erfolgte von FB zumeist keine Reaktion. Die letzte Beschwerde habe ich sogar schriftlich - per Einschreiben- eingereicht und habe kurz vor Ablauf der Sperre nur einen lapidaren Hinweis erhalten, dass man berechtigt ist, Nutzer zu sperren, die gegen die Gemeinschaftsstandarts verstoßen haben. Mit dem Inhalt meines Postings und meiner in der Beschwerde vorgetragenen Argumentation hat man sich nicht auseinander gesetzt. Die meisten Sperrungen erfolgen aufgrund von Wortfiltern und werden nicht überprüft. Insbesondere wird nicht überprüft in welchem Kontext die Begriffe stehen. So führte auch die Verwendung des Wortes "Kastration" im Zusammenhang mit Vergewaltigungen zu einer Sperre von 1 Woche. Leider mußte ich auch feststellen, dass Beiträge von Personen die bereits gesperrt wurden einer besonderen Prüfschleife unterzogen werden. Schon der kleinste Verstoß bei dem der Wortfilter anspricht führt zu weiteren Maßnahmen, während man solche Postings bei anderen Personen durchgehen lässt. Der größte Hammer war eine Sperre für das Posten eines Bildes. Bei dem tätowierten Mann auf dem Bild waren die Brustwarzen zu sehen. Auf meinen Einwand, dass Brustwarzen nach den Standarts nur bei weiblichen Personen verboten sind, wurde überhaupt nicht reagiert. Man müßte FB zwingen für Einsprüche ein gut zugängliches Formular zur Verfügung zu stellen.
Der entscheidene Satz aus Ihrem posting lautet:

" ... und habe kurz vor Ablauf der Sperre nur einen lapidaren Hinweis erhalten, dass man berechtigt ist, Nutzer zu sperren, die gegen die Gemeinschaftsstandarts verstoßen haben."

Ganz offensichtlich wurden Ihr Beitrag also wegen eines Verstoßes gegen die Gemeinschaftsstandarts von Facebook gelöscht - nicht wegen des NetzDG !

Und da het Facebook - wie jedes private Unternehmen - eben das (Haus-)Recht die Regeln festzulegen.

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muellerthomas 27.07.2018, 09:34
8.

Zitat von etlamu
Ich sehe dieses Gesetz als Zensur an, denn wer entscheidet denn hier was wahr oder falsch ist?
Es geht nicht um wahr oder falsch, sondern um gesetzlich oder ungesetzlich.

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irukandji 27.07.2018, 09:35
9. Der IS postet und Museen werden.gesperrt

die Werbung für den IS gibts immer neu aber belgische Museen beklagen, das Rubens Bilder zensiert werden.
Toll.

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