Forum: Netzwelt
Fall WikiLeaks: Es geht um mehr als nur Assange
PETER RAE/EPA-EFE/REX

Die Festnahme von Julian Assange mag wie das Ende einer langen Geschichte wirken - dabei ist sie erst der Anfang. Denn jetzt gilt es, ganz genau hinzusehen.

Seite 4 von 8
go-west 12.04.2019, 23:28
30. Assange war

immer schon Handlanger Moskaus und hat dem Westen massiv geschadet, getarnt als „Aufklärung“. So wie Snowden. Zuletzt hat sich seine Plattform sogar direkt von Putin’s Leuten einspannen lassen und die Mails der amerikanischen Demokraten veröffentlicht. Das Ergebnis sitzt jetzt ganz im Sinne Putins im weissen Haus. Der zynische Kommentar seitens der Russen vom heutigen Tag bestätigt nur, auf welcher Seite der Mann steht. Ich hoffe, daß er nun seine gerechte Strafe erhält.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
d.meinung 12.04.2019, 23:32
31. Andersrum

Assange hat investigativem Journalismus nicht geholfen, im Gegenteil, er hat ihn diskreditiert. Und dazu noch den in der westlichen Welt duzt. grössten Feind dieses Journalismus, nämlich Donald Trump, ins Weisse Haus geholfen. Journalisten allen voran sollten froh sein, dass dieser elendige Egomane aus dem Verkehr gezogen wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
elveda 12.04.2019, 23:37
32. Man wirft Assange vor, Clinton geschadet zu haben

Zitat von Actionscript
... Das schränkt das Material für eine Publikation enorm ein und schliesst zB die Clinton Emails aus.
Von daher weht also der Wind! Weil er Clinton im Wahlkampf geschadet haben soll, ist er für manche quasi vogelfrei und verdient keine Solidarität?!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Periklas 12.04.2019, 23:46
33. Die Mittäterschaft vor dem Spiegel

Zitat von Tom77
Wenn Assange Manning tatsächlich angestiftet hat, Informationen zu beschaffen, und wenn er ihm/ihr auch die Mittel dazu zur Verfügung stellte, dann ist das kein Enthüllungsjournalis mehr sondern Anstiftung zu einer Straftat. Wenn Spiegel aktiv Hacker bezahlen würde, um Regierungsakten zu stehlen, würde sich Spiegel auch nicht auf journalistischen Schutz berufen können.
Irgendwann ist der Nonens erreicht und rechtfertigt dem Staatswesen die Anklage gegen jedermann zu erheben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bockmist 12.04.2019, 23:55
34. Demokratie adieu

Ohne Menschen wie Assange gibt es keine Freiheit. Aber leg dich nicht mit dem Establishment an.
Hatten wir schon im Dritten Reich. Heute ist es nicht mehr so leicht Menschen zu verstecken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
khkorte 13.04.2019, 01:23
35. Es geht um Assange und Wikileaks

Oh – plötzlich ist die Frage wichtig, in welchem Maße das Vorgehen Assanges von der Pressefreiheit gedeckt war. Haben sich das die Journalisten des Spiegel damals auch schon gefragt, als sie sich noch mit guten Kontakten zu Wikileaks und Assange gebrüstet hatten? In dieser Sache gehören Wikileaks und Assange sehr wohl in den Mittelpunkt der Betrachtung. Wer sich um die Pressefreiheit und den investigativen Journalismus sorgt, dem sei als erstes ein kritischer Blick auf die eigene Tätigkeit empfohlen.
Lüge, Unwahrheit und Unaufrichtigkeit in journalistischen Werkstücken kann man leider nicht riechen. Da jedenfalls, wo Informanten nicht grundsätzlich und nicht mit eindeutigen, unmissverständlichen Worten vor jeder Form von Diffamierung geschützt werden, stinkt es gewaltig zum Himmel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dereuropaeer 13.04.2019, 03:55
36. Assange

Assange ist ein Krimineller, der nicht nur Ungerechtigkeiten veröffentlicht sondern auch fremde Accounts hackt um sich wichtig zu tun. Jetzt, wo es ihm an den Kragen geht, jammert er unter dem Deckmantel der Pressefreiheit. Hacken von fremden Accounts ist eine Straftat und die muß bestraft werden. Ab mit ihm, erst nach Schweden und wenn er dort seine gerechte Strafe abgesessen hat, weiter nach Guantamano, auf nimmer Wiedersehen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
s.l.bln 13.04.2019, 05:59
37. Assange war kein...

...Journalist.
Wikileaks hat sich zum digitalen Äquivalent von Schnitzlers schwarzem Kanal entwickelt.
Ab dem Moment, in dem selektive Enthüllung ein politisches Ziel verfolgt, kann sie nicht mehr Journalismus genannt werden.

Mir persönlich ist egal, ob sie ihn wegen seiner offensichtlichen mentalen Defizite in eine Anstalt sperren oder er in einen Knast wandert.
Ich will von dem nichts mehr hören.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
quark2@mailinator.com 13.04.2019, 06:14
38.

Der Schaden ist doch schon angerichtet. Sowohl Assange als auch Snowden wurden durch ihre Taten über viele Jahre in eine Art goldenen Käfig getrieben. Der Effekt ist klar - andere Menschen werden es sich 3x überlegen, ob sie den Mund aufmachen. Das Traurige daran ist, daß nicht nur die USA ihre übliche Rolle gespielt haben, sondern die westliche Gesellschaft als Ganzes. Angesichts des Erkenntnisgewinns, den wir durch diese Menschen hatten, wäre es angebracht gewesen, sie auszuzeichnen und ihnen offiziell Schutz anzubieten. Aber nicht nur das hat man nicht getan, man hat sich auch nicht frontal gegen die amerikanischen Methoden geäußert. Statt das man endlich mal anfängt, die internationale Staatengemeinschaft zusammenzurufen, um diese unerträgliche Dominanz eines einzelnen Landes zu brechen, schweigt man lieber und hilft dabei, daß die Wistle Blower demotiviert werden, damit es weitergehen kann, zu unser aller Schaden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nite_fly 13.04.2019, 06:25
39. Nun ja,

Die Arbeit von Wiki-Leaks finde ich schon sehr gut!
Aber, wenn der Führer so eines Projekts seine Persönlichkeit dazu benutzt, um sich irgendwelche ungehörige Freiheiten zu erlauben, dann stimmt mich das etwas skeptisch!!!
Gegen ihn wurde erhebliche Anklagen erhoben (unabhängig von Wiki-Leaks!!)
Wenn da nichts dran gewesen wäre, hätte er sich der Justiz stellen müssen!
Das hat er aber über Jahre nicht getan! Letztendlich hat er einfach scheinbar nur mitgenommen, was er, aufgrund seiner Popularität, für sich für angemessen gehalten hat!
Insofern geht es da um zweierlei Dinge:
Einmal der Geheimnisverrat, der ihm von den USA vorgeworfen wird! Naja, die USA ist alles andere, als kritikfähig!!
Aber es geht auch um ein sehr substantielles Delikt, bei dem diesem Mann etwas vorgeworfen wird, das er sich nur aufgrund seines Prominenten-Status hat leisten können...
Dass er sich letzterem Vorwurf über viele Jahre nicht gestellt hat, sagt mir: Er hat da wirklich kein gutes Gewissen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 8