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Fashiontech in Berlin: Es ist ein T-Shirt - und es kann dein Smartphone laden
Anouk Wipprecht

T-Shirts mit USB-Anschluss und Stoffe aus dem 3D-Drucker: Auf der Fashiontech-Konferenz in Berlin diskutieren Kreative, wie Kleidung zum Hightech-Produkt werden kann. Die ersten Prototypen sind schon fertig.

disi123 20.01.2016, 16:54
1. Ein Solarzellen T-Shirt

wuerde ich mir vielleicht sogar noch anziehen. Die anderen Modelle eher nicht, wer will denn die Autobatterie mit sich herumschleppen damit auch alles beleuchtet wird?

Wie sieht das mit dem Waschen aus? :)

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nici_d 20.01.2016, 18:32
2. 3D Drucker

3D-Drucker ist wohl das Zauberwort der letzten Zeit. Meine Großmutter hatte auch einen, der konnte aus einer unendlich langen 1-D Struktur Wollfaden Schals, Pullover und Socken herstellen. Zwei rechts, zwei links, eine fallen lassen ...

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loeweneule 20.01.2016, 18:35
3.

Zitat von disi123
wuerde ich mir vielleicht sogar noch anziehen. Die anderen Modelle eher nicht, wer will denn die Autobatterie mit sich herumschleppen damit auch alles beleuchtet wird? Wie sieht das mit dem Waschen aus? :)
An dem Problem scheint man noch zu basteln. Steht auch so in dem Artikel (hüstel!): "Eine Branche, die noch auf der Suche ist nach dem Weg in den Massenmarkt - und dafür noch, sagen wir mal, einige grundlegende Differenzen zwischen Waschmaschinen und Elektronik ausräumen muss."

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BlackRainbow666 21.01.2016, 06:10
4. schöne neue Welt

Das brauchen wir unbedingt, um weiter zu verdummen!
Keine Frage, grundsätzlich mag es ja Spezialbereiche geben, in denen der Einsatz eines stromerzeugenden Kleidungsstücks sinnvoll sein kann. Bald aber wird jeder Depp den Anspruch haben, sowas zu haben - und die Konsumgesellschaft wird es ihm ohne Rücksicht auf Verluste liefern. Und wer in 20 Jahren noch ganz normale Kleidung trägt (für deren Rohstoffe vielleicht auch nirgendwo die Erde ausgebeutet wurde und für die keine Arbeiter kniehoch in krebserregender Giftbrühe stehen musste ...), hat das heutige Standing eines Radio hörenden Facebookverweigerers, der sich noch echte Bücher kauft.

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0forearth 21.01.2016, 10:33
5.

Ich sehe keine große Zukunft für diese Dinge. Wenn die Kleidung nicht waschbar ist, ist sie im Grunde nutzlos. Ein funktionierendes Produkt ist dann wahrscheinlich für den durchschnittlichen Kunden sowieso zu teuer. Und wer will schon Kleidung auf Kunststoffbasis aus dem 3D-Drucker tragen? Es wird gemunkelt, dass Baumwolle und andere Naturfasern gegenüber Kunstfasern immer vorzuziehen sind. Die einzige genannte Technologie, die für mich Sinn macht, ist der Laser-Cutter.

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xineohp 21.01.2016, 12:37
6. Mann ...

... hab' ich ein Glück, das ich so etwas überfüssiges wie ein Smartphone nie besitzen werde - Puuh. Aber stromerzeugende Kleidung könnte - so sie bequem ist - für andere akkubetriebenen Geräte, z.B.: im Outdoorbereich - sinnvoll sein. Sie sollte auf jeden Fall nicht WLan-fähig sein ;-))

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kuehlhaus-abtauen 21.01.2016, 19:32
7. Kulturzentrum Kühlhaus??

Aktuell steckt das Kühlhaus in einem Arbeitskampf mit der Belegschaft, die sich gegen systematische Unterbezahlung, verspätete bzw. verweigerte
Lohnauszahlungen und Sozialabgaben sowie unrechtmäßige Kündigungen
wehrt.
Freiberufler_innen verschiedener Berufe müssen um ihre Bezahlung kämpfen.
Die Missachtung sozialer Standards im Kühlhauses bedroht die Existenz vieler Menschen
Mit solchen Projekten wie Fashiontech präsentiert sich als offene Plattform, verdeckt aber gleichzeitig die sozialen Konflikte, die im Kühlhaus
selbst herrschen. Siehe; 12 oct. 2015 - Ausgebeutet und im Stich gelassen. Neues Deutschland mit dem Fall vom Herrn Diesel.
Von diesem Spektakel profitiert allein das Unternehmen
Kühlhaus, das etwas inszeniert, was mit der Realität
nichts zu tun hat.

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