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Fehlfunktion: Profi-Kopierer verdreht Zahlen
AP

Aus 14 wird 17, aus 21 manchmal 14: Ein Informatiker hat einen kuriosen Fehler bei Xerox-Kopierern beobachtet - offenbar vertauscht die Gerätesoftware beim Kopieren Zahlen. Xerox prüft den Fall.

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unpolit 05.08.2013, 18:13
1. Ein Schelm...

wer Böses denkt.

Kann natürlich sein, dass der Kopierer/Scanner die korrekten und vertauschten Daten an das NSA sendet. Und dann hat man bei Abweichung vom MainStream-Verhalten plötzlich die Steuerfahndung im Hause, weil ja betrogen wurde....

Eigentlich undenkbar, aber da sind in den letzten Wochen schon diverse als "nicht denkbar" eingestufte Taten als "wird so gemacht" qualifiziert worden.

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snoook 05.08.2013, 18:47
2. Die Innovationszyklen werden immer kürzer...

... und eine Folge ist, dass für gründliche Tests keine Zeit mehr bleibt. Dabei hätte gerade sowas getestet werden müssen, wenn man weiß, wie die eigene Software arbeitet.
Oder die Prozessorleistung wurde so weit kostenoptimiert, bis nur noch Murks rauskam.

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twister-at 05.08.2013, 19:00
3. Architekten

Viel deprimierender ist, dass das Ausmaß solcher Fehler überhaupt nicht erkannt wird. So traurig es bei Architekten ist (und so gefährlich, wenn es um Statik geht), so gibt es zig andere Anwendungsproblematiken - von Medikamentenbeigabe über Meldungen von Steuern und und und.

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berns 05.08.2013, 19:18
4. Absoluter Blödsinn.

Fotokopiergeräte scannen die Vorlage nach hell und dunkel.
Da wird nichts "ähnliches" ersetzt. Wenn Zahlen nicht mehr einwandfrei lesbar sind, kann natürlich der Eindruck einer falschen Zahl entstehen, das kann auftreten, wenn die Kopie wiederholt kopiert wird und durch die Wirkung der Gradation Teilbereiche nicht mehr erkannt werden. Kein Fotokopiergerät druckt etwas anderes, als es durch Scannen der Vorlage zu erkennen war.

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heiden98 05.08.2013, 19:22
5. wie man sich taeuschen kann

... und ich dachte, "Foto"kopierer lesen die Blattoberflaeche pixelweise ein und schwarzer Staub klebt dann an den entsprechenden Stellen auf der Druckwalze.
Wenn die Geraete Zeichen vertauschen, heisst das, dass es die Originalvorlage zeichenweise liest (OCR), nur hatten die dummerweise einen Legasteniker in der QA.
Natuerlich kann ein vernetztes Geraet den text an den BND weitergeben, der es ... oops! ... an die NSA weitergeben, die es dann dem BND zuspielt. (Wir wollen doch nicht, dass der BND Gesetze bricht, oder?)

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Epaminaidos 05.08.2013, 19:23
6.

Zitat von sysop
Aus 14 wird 17, aus 21 manchmal 14: Ein Informatiker hat einen kuriosen Fehler bei Xerox-Kopierern beobachtet - offenbar vertauscht die Gerätesoftware beim Kopieren Zahlen. Xerox prüft den Fall.
Das kommt davon, wenn der Entwickler eines Kopiergerätes denkt, er müsse die Bildkompression neu erfinden, statt ein funktionierendes Standardprodukt zu verwenden.

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dietert1 05.08.2013, 19:33
7. Kopierschutz?

Seit vielen Jahren manipulieren solche Geräte Bilder mit dem Ziel, das Kopieren von Banknoten zu erschweren. Das fällt mir jedenfalls zum Thema "kleine Zahlen" ein.

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AugustQ 05.08.2013, 19:50
8.

Zitat von berns
Fotokopiergeräte scannen die Vorlage nach hell und dunkel. Kein Fotokopiergerät druckt etwas anderes, als es durch Scannen der Vorlage zu erkennen war.
Bitte schauen Sie sich den angegebenen Blog direkt an. Dort wird als Beispiel angegeben, daß Zahlenangaben 14, 21 und 17 zu jeweils 14 werden. Oder zu 17, 21, 17.

Xerox-Scankopierer verändern geschriebene Zahlen · D. Kriesel

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Paul Panda 05.08.2013, 20:02
9. Sind Sie sicher?

Zitat von berns
Fotokopiergeräte scannen die Vorlage nach hell und dunkel. Da wird nichts "ähnliches" ersetzt. Wenn Zahlen nicht mehr einwandfrei lesbar sind, kann natürlich der Eindruck einer falschen Zahl entstehen, das kann auftreten, wenn die Kopie wiederholt kopiert wird und durch die Wirkung der Gradation Teilbereiche nicht mehr erkannt werden. Kein Fotokopiergerät druckt etwas anderes, als es durch Scannen der Vorlage zu erkennen war.
Das ist ja gerade der Knackpunkt, dass es bei diesem Exemplar angeblich anders funktionieren soll (was mich allerdings auch wundern würde). Aber wenn derjenige, der den Fehler entdeckt hat, dies behauptet, wird er ja seine Gründe haben. Nach dem herkömmlichen Verfahren ist es absolut ausgeschlossen, dass der beschriebene Fehler auftritt, denn hier wird, wie schon gesagt, Pixel für Pixel "abgekupfert" - es sei denn, es spukt ;-). Um ein Urteil abzugeben, müsste ich mir das Ganze schon selber mal ansehen und prüfen, ob es wirklich nur eine unleserliche Zahl ist, oder eine deutlich lesbare, aber falsche Zahl.

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