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Festnahme in Kanada: 19-Jähriger kam durch "Heartbleed" an Steuerdaten

Fahnder sind erstmals einem Hacker auf die Spur gekommen, der die Sicherheitslücke "Heartbleed" aktiv ausgenutzt hat. Der 19-jährige Kanadier soll so an die Steuerdaten von 900 Landsleuten gekommen sein.

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guteronkel 17.04.2014, 12:22
1. optional

Hat man den diejenigen auch zur Verantwortung gezogen, die die Lücke geschaffen haben?
In Deutschland sehe ich da in naher Zukunft nicht die Gefahr, dass jemand verurteilt-bzw. überhaupt angeklagt wird- da in Deutschland die Behörden selbst die größten Nutznießer solcher Sicherheitslücken sind. Man wird doch nicht den Ast absägen, auf dem man sitzt.

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hansgustor 17.04.2014, 12:46
2. Nö

Zitat von guteronkel
Hat man den diejenigen auch zur Verantwortung gezogen, die die Lücke geschaffen haben? In Deutschland sehe ich da in naher Zukunft nicht die Gefahr, dass jemand verurteilt-bzw. überhaupt angeklagt wird- da in Deutschland die Behörden selbst die größten Nutznießer solcher Sicherheitslücken sind. Man wird doch nicht den Ast absägen, auf dem man sitzt.
Nein. Warum sollte man jemanden der seine Arbeitsleistung zum Wohle der Gemeinschaft ohne Gegenleistung bereitstellt wegen einer kleinen Unachtsamkeit verurteilen?

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Mindbender 17.04.2014, 12:56
3. ...

Zitat von guteronkel
Hat man den diejenigen auch zur Verantwortung gezogen, die die Lücke geschaffen haben? In Deutschland sehe ich da in naher Zukunft nicht die Gefahr, dass jemand verurteilt-bzw. überhaupt angeklagt wird- da in Deutschland die Behörden selbst die größten Nutznießer solcher Sicherheitslücken sind. Man wird doch nicht den Ast absägen, auf dem man sitzt.
"Lücke geschaffen haben"? Denken Sie, das sei mutwillig geschehen?
Welche deutschen Behörden sind Nutznießer vom Heartbleed Bug?
Sie fabulieren...

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Delago 17.04.2014, 13:00
4. So ein Schmarrn!

Zitat von guteronkel
Hat man den diejenigen auch zur Verantwortung gezogen, die die Lücke geschaffen haben?
Es ist nicht möglich, bei komplexer Software die 100%ige Fehlerfreiheit zu GARANTIEREN.

Wenn man Softwarefehler mit 100%iger Sicherheit ausschließen wollte, müsste man überhaupt aufhören, Software zu schreiben.
Dann könnten Sie diesen Artikel gar nicht lesen und könnten auch keine solchen Kommentare abgeben.

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7eggert 17.04.2014, 13:02
5. Quasi-öffentliche, unveränderliche Informationen als Geheimnis

Das Problem sollen ja auch die Sozialversicherungsnummern sein, die von Banken als hinreichender Identitätsnachweis genutzt werden. Wenn aber diese Daten bei genügend Leuten liegen, dann müssen sie eigentlich als öffentlich bekannt gelten.

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d_grat 17.04.2014, 13:23
6.

Zitat von sysop
Fahnder sind erstmals einem Hacker auf die Spur gekommen, der die Sicherheitslücke "Heartbleed" aktiv ausgenutzt hat. Der 19-jährige Kanadier soll so an die Steuerdaten von 900 Landsleuten gekommen sein.
Ich finde es übertrieben wie extrem man gegen Hacker ermittelt. Da wird dann sogar noch in den Medien davon berichtet, wie man einen 19 Jährigen übermütigen Jungen erfolgreich festgenommen hat. Gut gemacht! Die IT hätte lieber mal nen Manipulierten Pakten die an die Server gesendet werden IM VORFELD ausschau halten können. Aber hinterher vereinzelte Leute festzunehmen ist witzlos, nachdem alle möglichen anderen Gestelten den Bug ausgenutzt haben.

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sci666 17.04.2014, 13:51
8. na und ???

hierzulande stiftet die Bundesregierung Bankangestellte im Ausland zum Datenklau an und bezahlt auchnoch dafür !!!!

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Delago 17.04.2014, 13:52
9. Gegen Hacker wird extrem ermittelt?

Zitat von d_grat
Ich finde es übertrieben wie extrem man gegen Hacker ermittelt.
Ich bin krass anderer Meinung.

Solche Hacker betreiben systematische Sabotage.
Durch sie kann man nicht mehr gefahrlos das Internet nutzen.
Sie greifen unsere Identitäten ab, verschicken von unseren Mail-Accounts Spams oder gar Viren.
Sie verseuchen unsere Computer.
Sie überwachen unsere Computer-Aktivitäten.
Sie zerstören unsere Privatsphäre.
Sie stehlen durch ihre Hacks unser eigenes Geld. (Beispiel: Ein Bekannter hat durch diese Gauner bei einem Autokauf 13.000 € verloren, für den er einen Kredit aufgenommen hatte.)

Ich hätte kein Problem damit, wenn die Höchststrafe für diese Kapitalverbrecher lebenslänglich wäre.

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