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Flugsicherheitsbehörde EASA: EU beschließt neue Bestimmungen für Drohnenflüge
DPA

Nach diversen Vorfällen an Großflughäfen hat die EU jetzt verbindliche Regeln für Drohnenflüge festgelegt. Hobbypiloten müssen sich auf Änderungen bisher geltender Regeln einstellen.

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juba39 11.06.2019, 19:30
1. Wieder blinder Aktionismus

Warum eigentlich dürfen PKW-Fahrer, die entweder betrunken am Verkehr teilnehmen, oder beharrlich rote Ampeln überfahren, noch ein Auto führen? Wie viele Menschenleben fordern allein diese Vergehen?
Als Hobbypilot habe ich dda ganz andere Vorstellungen von Sicherheit. Als erstes würde ich die Mitgliedschaft im DMFV zu Pflicht machen. Nicht nur, daß man ständig aktuell bei allen Bestimmungen bleibt. Im Mitgliedsbeitrag ist auch scchon die spezielle Haftpflichversicherung enthalten. Und wer sein Gerät liebt, schon aus Kostengründen, benutzt auch einen GPS/GSM-Tracker. Auch das sollte zur Pflicht werden. Damit allein hätte man in Frankfurt oder London sofort die Übeltäter lokalisiert. Ich bin also gar nicht für strenge Regeln. Aber Sinn müssen sie machen. Und vor Dummheit schützt bekanntlich auch das strengste Gesetz nicht. (sonst würde es ja in den USA keine Mörder geben!)

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BoMo_UAE 11.06.2019, 19:45
2. No Fly Zones

Meine DJI Drohnen haben alle fest programmierte No-Fly-Zones. Diese beinhalten alle Flughaefen und Sportflugplaetze, urbane Gegenden und Autobahnen sowie groessere Industrieanlagen. In diesen Zonen kann man die Drohne nicht starten und fliegen. Fliegt man in eine dieser Zonen ein, dreht die Drohne um. Ausserdem gelten europaweit klare Regeln fuer Drohnenflug was die Flughoehe und fliegen ueber Menschen anbelangt. Werden Drohnen an Flughaefen gesichtet, haben diese Piloten ihre Drohne manipuliert oder benutzen Eigenbauten. Sie brechen damit bestehende Gesetze und Regeln. Neue Gegeln braucht es nicht, wenn die bestehenden angewandt werden. PS: Drohnenfliegen in restriktiven Zonen beduerfen immer einer ausdruecklichen Fluggenehmigung. Ansonsten begeht man eine Ordnungwidrigkeit und verliert auch jeden Versicherungsschutz.

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Thomas_USA 11.06.2019, 19:54
3.

Na endlich haben die Kasper wieder etwas gefunden, was man reglementieren kann. Ordentlich druff und schon hat man dem staendig poebelnden Volk die naechste Freizeitbeschaeftigung vermasselt. Super, dass man die EU hat...

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Ekatus Atimoss 11.06.2019, 20:05
4. Ziemlich...

...naiv. Also sich selbst identifizierende Drohnen. Die Schurken bauen sich einfach eine Drohne selbst. Das ist relativ einfach. Und die identifiziert sich natürlich nicht. Auweia. Wurden die angeblich gesichteten Drohnen jemals gefunden oder fotografiert? Jeder Hahnepampel kann eine Drohnensichtung melden und kein Verantwortlicher wird das Risiko eingehen, dass diese Meldung nicht doch wahr sein könnte.
Wenn eine EU Regelung einen positiven Aspekt hat dann vielleicht den, dass in der EU einheitliche Regeln herrschen und z.B. die Abzocke durch Austro Control dann irgendwann der Vergangenheit angehört.

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mikaiser 11.06.2019, 20:07
5. Interessant.

So viel ändert sich nicht für deutsche Drohnenpiloten. Ladet das verlinkte PDF runter, wundert Euch über den bürokratisch-juristischen Überbau von Seite 1 bis S. 22 - aber dann gibt es reale Infos ab Seite 23. Juchhu, wir dürfen nun auf 120 Meter! Sonst nicht viel Neues.

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der_k 11.06.2019, 20:51
6. Bestehende Regeln müssen eingehalten werden!

Wie schon erwähnt: no-fly-Zonen, die in DJI-Drohnen hinterlegt sind und ständig aktualisiert werden sind doch schonmal das A&O!! Die neuerdings auf 120m beschränkte Flughöhe ist auch schon vorgegeben. Sie steigt keinen Zentimeter höher! Zugegeben, man kann auch deutlich höhere Beschränkungen eingeben, wird aber direkt auf ein mögliches Vergehen hingewiesen! GPS ist auch schon verbaut! Wie soll die Drohne denn im Falle eines Falles den Autopiloten zum Startplatz aktivieren (ja! Sowas geht heutzutage...) Es dürften, ganz simpel, einfach keine Drohnen ohne entsprechende Ausstattung in den Handel gebracht werden! Aber auch das wird nicht helfen, wenn ein findiger Pilot diese Einschränkung umgehen will, ist das auch kein Hindernis! Eine Beschränkung von 50 km/h innerorts ist ja heutzutage auch nicht viel wert, wenn die Cops nie reagieren...

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hansfrans79 11.06.2019, 20:58
7.

Zitat von Thomas_USA
Na endlich haben die Kasper wieder etwas gefunden, was man reglementieren kann. Ordentlich druff und schon hat man dem staendig poebelnden Volk die naechste Freizeitbeschaeftigung vermasselt. Super, dass man die EU hat...
Gefällt mir ganz gut, was „die Kasper“ da machen. Aber zum Glück leben Sie ja in den USA und müssen das nicht ganz verstehen.

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frenchie3 11.06.2019, 21:05
8. Und gleich gehts los

Kann ja sein daß nur 0,00001 Prozent aller Drohnenpiloten betroffen sind die über Flughäfen rumgurken. Der Rest (kommen noch alle ins Forum zum mimimi machen) ist doch überhaupt nicht betroffen weil total gesetzestreu. Was soll also das dämliche Gefasel von Aktionismus, den *** Vergleichen mit betrunkenen Autofahrern? Dann gibt's halt ein Nummernschild, so what?

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Sergeij 11.06.2019, 21:27
9. Die Verordnungen gelesen?

Zitat von mikaiser
So viel ändert sich nicht für deutsche Drohnenpiloten. Ladet das verlinkte PDF runter, wundert Euch über den bürokratisch-juristischen Überbau von Seite 1 bis S. 22 - aber dann gibt es reale Infos ab Seite 23. Juchhu, wir dürfen nun auf 120 Meter! Sonst nicht viel Neues.
So viel ändert sich nicht für deutsche Drohnenpiloten? Na, da scheinen Sie aber die beiden Verordnungen nicht richtig durchgelesen haben, denn sonst hätten Sie sehen können, dass für Drohnen der Kategorien C1 und höher mit einem MTOM von 900g und mehr über eine direkte Fernidentifizierung verfügen müssen, die a) die UAS-Betreibernummer, b) die eindeutige physikalische Seriennummer, c) die geographische Position des UA und seine Höhe über der Oberfläche, d) den Steuerkurs und die Geschwindigkeit und e) die geografische Position des Fernpiloten zyklisch per Funk aussenden muss. Das bedeutet, dass sowohl die Position des UA und die des Fernpiloten z.B. durch die Polizei abgefragt werden können. In der Delegiertenverordnung 2019/945 ist dann festgelegt, dass das System zur Fernidentifizierung so ausgeführt sein muss, dass es nicht manipuliert werden kann...

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