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Folgen der NSA-Affäre: Google-Chef warnt vor Zerstörung des Internet
AFP

"Am Ende droht das Internet zu zerbrechen": Eric Schmidt fürchtet große Schäden durch die NSA-Affäre. Der Google-Chef warnte Länder davor, sich vom globalen Datenverkehr abzuschotten - und plauderte von einem Treffen mit Angela Merkel.

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wo_st 09.10.2014, 09:06
1. Das Internet ist nachhaltig geschädigt

Kein denkender Mensch geht mehr so richtig frei im Internet surfen.

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mpokorny.eu 09.10.2014, 09:06
2. Daran hätte man vorher denken sollen

Wer einmal lügt dem glaubt man nicht auch wenn er die wahrheit spricht

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moriturus62 09.10.2014, 09:11
3. Es wird höchste Zeit

Die USA sind mit Ihren Spähaktivitäten und ihrer Datenschutzgesetzgebung dabei, sich vollkommen von Europa zu entfremden. Es bleibt uns gar nichts anderes übrig, als uns informationstechnisch von den USA zu entkoppeln, wenn wir unsere Souveränität behalten wollen. Das dabei auch die Marktmacht von Google u. a. US-Internetkonzernen beschädigt wird ist ein willkommener Kollateralschaden. Ich fürchte nur, dass die Nutzer hier aktiv ihr Verhalten ändern müssen, da Angela die notwendigen Schritte viel zu halbherzig angeht.

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fort-perfect 09.10.2014, 09:20
4.

Schmidt und Co haben doch durch ihre stillschweigende Zustimmung zur staatlichen Datenschnüffelei erst zu diesem ganzen Elend beigetragen.
Wäre durch Snowden und Co diese Schnüffelei nicht publik geworden, dann würden die amerikanischen Konzerne und ihre europäischen Handlanger noch heute diese Schnüffelei aktiv unterstützen (wenn sie es nicht ohnehin noch tun)....
Ausserdem ist Datenschnüffelei bei Google und Co Geschäftsgrundlage, die Konzerne verdienen damit ihr Brot..... dessen sollte man sich vor jeder Nutzung der angebotenen Dienste bewusst sein....

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Overturf 09.10.2014, 09:21
5. Genitiv, Leute!

Warum verlernt der Spiegel eigentlich den Genitiv? Jeden Tag findet man Beispiele, heute heißt es "Die Zerstörung des Internet", obwohl "des Internets" doch richtig ist und viel schöner klingt. Mich macht diese Entwicklung traurig - und es ist eine doofe Anbiederung ans Englische.

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Palisander 09.10.2014, 09:25
6. Fast eineinhalb Jahre

hat der Mann gebraucht sich dazu zu äussern? Lächerlich.

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Finsternis 09.10.2014, 09:29
7. Die Frage ist immer wer hinter den Aussagen steckt

Natürlich macht sich ein Chef eines Konzerns, der mit den privaten Daten der Nutzern Geld macht und den die NSA Affäre auf mehreren Seiten hin schwer trifft Sorgen. Natürlich möchte dieser nicht, dass der Datenverkehr abgeschottet wird und ihm dadurch nur noch schwerer gemacht wird, mit den privaten Daten der Menschen Geld zu machen. Die Frage ist doch nur: Müssen wir auf so einen hören? Die Waffenlobby in den USA macht sich nahc einem Amoklauf auch Sorgen und hofft, das weiter fleißig Waffen gekauft werden und es keine härteren Gesetze gibt. Soviel dazu.

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meine 09.10.2014, 09:42
8. Mutter?

Merkel hat eine Mutter?

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Immanuel_Goldstein 09.10.2014, 09:51
9.

Wieso soll der Genitiv falsch sein? Der Genitiv von Net ist Net und nicht Nets. Wenn Sie partout das Deutsche hochhalten wollen, dann schreiben Sie doch "Zwischennetz", da wäre dann der Genitiv "des Zwischennetzes".

Ansonsten zu Sache: Google schwimmen die Felle weg, aber man hätte schon früher reagieren sollen. Das Internet ist im Grunde nur noch dazu da, der NSA die Spionage zu ermöglichen.

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