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Folgen der NSA-Affäre: Google-Chef warnt vor Zerstörung des Internet
AFP

"Am Ende droht das Internet zu zerbrechen": Eric Schmidt fürchtet große Schäden durch die NSA-Affäre. Der Google-Chef warnte Länder davor, sich vom globalen Datenverkehr abzuschotten - und plauderte von einem Treffen mit Angela Merkel.

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di.fa 09.10.2014, 09:55
10. Einflussnahme

Auch wenn man davon ausgeht, dass die Konzerne nur indirekt an der Misere Schuld sind, da sie von der US-Regierung zur Herausgabe der Daten gezwungen werden, so ist es trotzdem hilfreicht, dass sie den wirtschaftlichen Druck deutlich spüren. Denn Sie haben sicherlich mehr Einfluss auf die Regierungspolitik als die US-Bürger durch Wahlen. Deutschland sollte natürlich diesen Wehklagen nicht nachgeben, sondern seine eigenen Interessen weiterhin durchsetzen, denn es ist allemal besser, dass der Druck auf die Unternehmen an die US-Regierung weitergegeben wird, als dass sich Deutschland hier als Ventil der Probleme hergibt.

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di.fa 09.10.2014, 10:01
11. Firmensitz

Ich hoffe, Angela Merkel hat ihm angeboten, den Firmensitz nach Deutschland zu verlegen. Damit wäre er das NSA-Problem schnell los.

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Knack5401 09.10.2014, 10:11
12. Es ist bezeichnend,

dass man sich dem Thema wieder nur von der wirtschaftlichen Seite her nähert. In der Sache selbst bekommen die Konzerne das was sie verdient haben. Hoffentlich noch viel mehr davon.

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European 09.10.2014, 10:11
13. Hr. Schmidt tut mir leid

und Google auch, wollten die doch nie was Böses.

"Do no evil".

Wir werden euch ein bisschen dabei helfen...

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horst hanson 09.10.2014, 10:26
14. Keine IT von amerikanischen Unternehmen !

Nur durch wirtschaftlichen Druck wird hier ein Umdenken erfolgen. Bei uns wird keine Soft- und Hardware von amerikanischen Unternhemen mehr eingesetzt. In der Praxis ziemlich aufwendig, aber es geht.
Nur wenn die Umsätze signifikant sinken, wird sich was ändern. Man muss bei sich selbst anfangen und nicht auf die Reaktion der anderen warten.

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w.diverso 09.10.2014, 10:30
15. Jetzt muss die amerikanische Regierung

abschätzen, ob sie durch die Wirtschaftsspionage der NSA mehr gewinnt, als durch den Vertrauensverlust in die amerikanische IT-Wirtschaft verliert.

Ich reduziere auf jeden Fall amerikanische IT-Dienstleistungen wo es nur geht. Und da bin ich sicher nicht alleine.

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CriticalPost 09.10.2014, 10:30
16.

Die Gier des Menschen war schon immer seine größte Triebfeder, also gehen wir ihnen an den Geldbeutel. Die Amerikanischen Gerichte beweisen gerade eindrucksvoll, dass selbst Server in Europa nicht sicher sind, solang die Firma eine Amerikanische Zweigstelle hat.

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ub1 09.10.2014, 10:44
17. Die Kurzfristigkeit der amerikanischen Denke ...

ist die Ursache für das Desaster. So wie im Irak. Heute sprechen wir über die IS weil die Amis da unbedingt ihre Öl-Interessen vertreten mussten. Andere Nationen denken erst an die Auswirkungen bevor sie handeln. Habe mir nach den ersten Veröffentlichungen gleich gedacht dass der Schaden in die Milliarden gehen wird. Soll er ! Ich jedenfalls habe mein Verhalten im Internet umgestellt und bin noch in der Umsetzung weiterer Maßnahmen. Die Amerikaner wären gut beraten alle NSA-Mitarbeiter zu entlassen und die Daten zu löschen. Denn nach Snowden läuft die Kommunikation der Terrroristen garantiert auf anderen Wegen. Nachbleiben wird nur sinnloser Datenschrott und die besagten Anrufe bei Mutti.

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HeyerCo 09.10.2014, 10:51
18. Google-Chef?

Das ist seit 2011 Larry Page. Was soll ich vom Rest der Infos in diesem Artikel halten?

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HeyerCo 09.10.2014, 10:53
19. Der Plural von

lautet übrigens "Pfründen", um mich in die Reihe der Sprachpfleger hier einzugliedern.

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