Forum: Netzwelt
Folgen der NSA-Affäre: Google-Chef warnt vor Zerstörung des Internet
AFP

"Am Ende droht das Internet zu zerbrechen": Eric Schmidt fürchtet große Schäden durch die NSA-Affäre. Der Google-Chef warnte Länder davor, sich vom globalen Datenverkehr abzuschotten - und plauderte von einem Treffen mit Angela Merkel.

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die80er 09.10.2014, 11:14
20. wieso wird?

es ist schon zerstört. Es gibt wohl nichts was einen Ansturm von Politik, Wirtschaft und diversen Geheimdiensten übersteht... Also zurück zum guten alten analogen Leben :D

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Christian Teuber 09.10.2014, 11:31
21. Wer als Unternehmen IT aus den USA kauft..

... der darf sich dann auch nicht wundern, wenn seine teuer entwickelten Produkte plötzlich von amerikanischen Firmen produziert werden. Wer seine Daten auf amerikanische Clouds legt, der kann sie auch ausdrucken und per Post an die NSA senden. Sicher bedeutet das Nutzen deutscher Services nicht absolute Sicherheit, aber doch eine erkennbar höhere Sicherheit. Warum diese Möglichkeit leichtfertig vergeben?

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ulrich.boche 09.10.2014, 11:41
22. Ursprung des Problems

Die Ursache des Problems ist nicht eine paranoides Misstrauen der Europäer, sondern die die Gesetzgebung und Rechtsprechung in den USA. Solange eine in den US beheimatete Firma alle weltweit gespeicherten Daten auf Anforderung an die US-Behörden herausgeben muss, kann man keiner US-Firma vertrauen.

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alexhent 09.10.2014, 11:53
23. Der Mensch ist geizig und vergesslich

Ich habe schon bei Threema festgestellt, dass vielen meiner Bekannten 99ct anscheinend zu teuer ist, um in den Genuss eines verschlüsselten Messengers zu kommen. Bestimmt 99% aller Hotmail User Nutzen dieses Emailprogramm immer noch. Absolut gar nichts wird sich ändern!!!!!

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Immanuel_Goldstein 09.10.2014, 13:46
24.

Zitat von w.diverso
abschätzen, ob sie durch die Wirtschaftsspionage der NSA mehr gewinnt, als durch den Vertrauensverlust in die amerikanische IT-Wirtschaft verliert. Ich reduziere auf jeden Fall amerikanische IT-Dienstleistungen wo es nur geht. Und da bin ich sicher nicht alleine.
Ich meide amerikanische Produkte inzwischen ganz, wo es nur geht. Das macht auch Sinn, denn es gibt jede Menge äquivalenter und besserer Produkte in Europa.

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Andirama 09.10.2014, 13:50
25. Korrekt

Zitat von ulrich.boche
Die Ursache des Problems ist nicht eine paranoides Misstrauen der Europäer, sondern die die Gesetzgebung und Rechtsprechung in den USA. Solange eine in den US beheimatete Firma alle weltweit gespeicherten Daten auf Anforderung an die US-Behörden herausgeben muss, kann man keiner US-Firma vertrauen.
Allein die Erwähnung einer Firma, dass diese Daten an die NSA weiterleiten musste, kann in den USA eine strafbare Handlung sein.
Wie war das noch ? Einr bekannte große Firma wollte nichts weitergeben und ihr wurde mit Strafgeldern von ~1Mio$ pro Tag gedroht.
Wer zudem Warenlieferungen öffnet und Gerätschaften vor dem Weiterversand mit Spionagetools ausrüstet muss sich nicht wundern wenn niemand mehr IT-Produkte aus den USA kaufen möchte.
Man könnte ja mal statt "Buy American" einfach "Buy European" oder "Buy Asian" rufen...
Cisco, HP, Lancom, Linksys, IBM, Ckeckpoint,... wünsche ich viel Spass in den nächsten Jahren ihre Produkte mit LAW-Enforcement-Schnittstellen loszuwerden...

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Konduct 09.10.2014, 16:24
26. Amerikanische Debatte

Anstelle der Verletzung von Freiheitsrechten sehen sie Handlungsbedarf nur durch den resultierenden wirtschaftlichen Schaden. Die letzten Dinge betreffend hat sich die USA scheinbar entschieden - Profit vor Freiheit?

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Thommynat0r 09.10.2014, 19:10
27. Die Aussagen von NSA & Co...

zeigen ja deutlich, dass sie nichts an ihren Aktionen ändern werden. Und wenn es google & Co nicht hinbekommt sichere Verschlüsselungstechniken für Jedermann anzubieten, sollte sich Europa ein Beispiel an China nehmen, die auf eine Unabhängigkeit in der IT hinarbeiten und die Leitungen kappen & gleichzeitig die die Abhörstationen der Amis in Europa rausschmeissen. Aber da es ja mit Sicherheit Geheimverträge gibt und Deutschland eigentlich gar keine eigene Regierung hat die was zu sagen hat, wird das alles nicht passieren. Am Ende wird google & Co wie befürchtet ein bisschen weniger Gewinn machen und das wars dann auch schon.

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UDabbeljuhE 09.10.2014, 19:14
28. Greenwaldbuch lesen

Kann nur empfehlen das Buch von Greenwald ,, Die globale Überwachung" zu lesen. Natürlich wussten z.Bsp. Microsoft davon. Sie haben die NSA unterstützt. jetzt wo es herausgekommen ist geht ihnen die Muffe.

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Thyphon 10.10.2014, 03:44
29. Einfach nur krank!

Zitat:"
"Am Ende droht das Internet zu zerbrechen", sagte Schmidt bei einer Podiumsdiskussion des US-Senats, an der er gemeinsam mit weiteren Vertretern der Internetbranche teilnahm."

An Umsatzeinbußen von US-Unternehmen wird das Internet mit Sicherheit nicht zerbrechen. Sofern man hier überhaupt von zerbrechen sprechen kann. Aber vielleicht wird der geballte Unmut von Google, Microsoft, Apple, Facebook, etc. laut genug, um die Entscheidungsträger in den US-Behörden zum Umdenken zu bewegen.

Nur fürchte ich, dass sich die europäischen Politiker eher kaufen lassen, als dass sich an der US-Politik irgendetwas ändert. Schließlich lässt man es auch zu, dass an deutschen Flughäfen Reisende von Beamten der Homeland Security schikaniert werden - auch wenn man offiziell natürlich von nix weiß und überhaupt auch alles gar nicht so schlimm ist.

Die US-Regierung schert sich einen Dreck um die Persönlichkeitsrechte von Nicht-US-Bürgern. Und die europäischen Politiker sollen doch bitte bei ihren Plänen bitte die Interessen von US-Firmen denen der EU-Bürger vorziehen...

Einfach nur krank!

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