Forum: Netzwelt
Fotoprojekt: Menschen, die auf Hände starren
Eric Pickersgill

Digital, überall. Fotograf Eric Pickersgill setzt sich mit der Smartphonisierung auseinander. Er inszeniert mobile Alltagsszenen - ohne mobiles Endgerät. Dabei entstehen bedrückende Bilder.

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chuckal 15.10.2015, 15:04
1. Maximaler Stuss

"Verstörend, einsam, bedrückend. ..".
Gehts noch? Das geht doch mit jedem Gegenstand, der im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht und aus einem Bild entfernt wird.
Wären es Bücher, sähen die Leute nicht einen Deut anders aus, aber das wäre dann ja nicht so schönes bashing...
Und wie hat der Kollege seine Bilder bearbeitet? Etwa nicht am Rechner?
Stuss.

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Dramaturg 15.10.2015, 15:09
2. Ich stand in der S-Bahn

...und war fremd in der Stadt.
Ich hatte Angst, in der falschen Bahn zu sein und wollte jemanden fragen, ob ich richtig bin.
Ich schaute mich um und war auf der Suche nach einem symphatischen Gesicht, wo ich meine Frage los werden könnte.
Aber ich sah keine Gesichter, sondern nur Menschen, die auf ihre Handys starrten.
Dieser Moment war für einige Sekunden erschreckend für mich.

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El pato clavado 15.10.2015, 15:16
3. Nun ja, wie auch immer

die Bettszene ist charmant.Statt das zu tun, was zwei
normale Menschen ohne Zögern tu würden.... der Leser weiss es auch. Starren die Beiden auf ihre Hände und
denken vermutlich an Selbstbefriedigung.

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cedebe 15.10.2015, 15:28
4. @dramaturg

die Menschen sind wahrscheinlich nicjt in der sbahn gewesen, um touristenführer zu spielen. die sbahn ist ekn Fortbewegungsmittel, dass der Fahrgast nicht steuern muss. da handies heute Zeitungen, Fotoalben, Bücher, Spiele, Musik etc. portabel vereinen, gucken alle auf ein smartphone. aber jeder nutzt eine andere Beschäftigung. ich würde mir ehrlich mehr Gedanken machen, wenn immer alle in der sbahn nichts tun und auf den Boden starren... und um Dem Argument, man könnd sich unterhalten, gleich entgegenzugehen: wie viele Menschen in Ihrem sozialen Umfeld wollen morgens, müde auf dem Arbeitsweg neue Leute kennenlernen? wie viele wollen das direkt nach der Arbeit, jeden Tag? die meisten wollen einfach nur zu ihrem nächsten Ziel und dabei ihre Ruhe haben. wenigstens diese 10-20 Minuten mal nicht mit anderen interagieren müssen. das ist doch absolut in Ordnung und nachvollziehbar.

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Phil_iP 15.10.2015, 15:46
5. Das wird ...

die Dauer-Online-"User", die natürlich als Erste den Artikel lesen, ziemlich annerven, dass ihr voller Einsatz in und für die Social Media ganz subtil mit Vollverblödung und geistiger und sozialer Orientierungslosigkeit gleichgesetzt wird. Vermutlich ist auf FB bereits die erste Petition dagegen in Arbeit ... von denen, die sich im Auto vor der roten Ampel 'die Zeit genommen haben', das hier zu lesen ... :-D ... ### Der neuste Trend ist übrigens Fahrrad-fahrend auf dem Handy tippen - alternativ auf dem Mofa ... und: Mit einem Smartphone telefonieren, in das andere etwas Superwichtigeres eintippen! Wäre als Motiv - leere Hand am Ohr, leere Hand vor den Linsen - sicher das ultimative Highlight ... :-)

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Hagbard_Celine235 15.10.2015, 15:51
6. Verbesserungspotenzial

weitaus geiler wäre es gewesen, hätte er die Handys durch Laserscherter ersetzt.

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kuac 15.10.2015, 16:00
7.

Zitat von chuckal
"Verstörend, einsam, bedrückend. ..". Gehts noch? Das geht doch mit jedem Gegenstand, der im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht und aus einem Bild entfernt wird. Wären es Bücher, sähen die Leute nicht einen Deut anders aus, aber das wäre dann ja nicht so schönes bashing... Und wie hat der Kollege seine Bilder bearbeitet? Etwa nicht am Rechner? Stuss.
Stuss? Nein. Wo haben Sie 4 Frauen in einem Zimmer/Wohnung stehen sehen, alle gemeinsam mit einem anderen Buch in der Hand?

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bratwurst007 15.10.2015, 16:01
8.

Zitat von cedebe
die Menschen sind wahrscheinlich nicjt in der sbahn gewesen, um touristenführer zu spielen. die sbahn ist ekn Fortbewegungsmittel, dass der Fahrgast nicht steuern muss. da handies heute Zeitungen, Fotoalben, Bücher, Spiele, Musik etc. portabel vereinen, gucken alle .....
Ich finde es erheiternd, dass dieser Beitrag offensichtlich auf einem tragbaren Gerät geschrieben wurde :-)

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bratwurst007 15.10.2015, 16:02
9.

Zitat von chuckal
"Verstörend, einsam, bedrückend. ..". Gehts noch? Das geht doch mit jedem Gegenstand, der im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht und aus einem Bild entfernt wird. Wären es Bücher, sähen die Leute nicht einen Deut anders aus, aber das wäre dann ja nicht so schönes bashing... Und wie hat der Kollege seine Bilder bearbeitet? Etwa nicht am Rechner? Stuss.
Ich hoffe ja, es gibt ein Folgeprojekt, welches Fotos mit fehlenden Smartphones und fehlenden Büchern (freiwillig gelesen natürlich), nebeneinander stellt. Ich bin mir sicher: Das Ergebnis würde Sie erstaunen.

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