Forum: Netzwelt
Fragwürdige Mitschnitte: Amazon-Mitarbeiter hören sich Privatgespräche mit Alexa an
Elaine Thompson/AP

Um die virtuelle Amazon-Assistentin zu verbessern, transkribieren und analysieren Mitarbeiter jeden Tag Tausende von aufgezeichneten Gesprächen. Wird es zu privat, sollen sie offenbar aufhören. Die Kunden wissen nichts davon.

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frankasten 11.04.2019, 13:03
170. Blechdose für Big Brother, Homeland, CIA, FBI......

die Aufzählung läßt sich sicher nahezu unendlich erweitern, denn der Kapitalist muß erst noch aus der Evolution hervorkriechen, der nicht alles zu Geld macht, was sich zu Geld machen läßt. Leider ist der Zweig der Evolution auch noch sehr erfolgreich im Sinne von "Survival of the fittest"! D.h. es lassen sich sehr viele Frauen bereitwillig von den Alphatieren knattern, weil ja des Schoßes Frucht wieder so eine erfolgreiche Plage der Menschheit hervorbringen könnte....sei der Samenspender auch noch so alt und häßlich. Beispiele finden sich genug z.B. in allen Illustrierten für die dämliche Damenwelt und natürlich auch bei Ex- Bundeskanzlern etc................
Allen, die sich so eine Blechdose ins Zimmer stellen, wie wäre es mit Bildern an der Wand von Dulles, Maaß, Nixon, Tschernenko, Andropow, G.H.W. Bush, Berija, Mielke und einer in der Ecke nett drapierten US-Fahne. Dann stimmt das Ambiente auch perfekt zu den Gästen, geladenen und ungeladenen. Die Aufzählung der Porträtierten ist weder abschließend noch drückt sie Präferenzen oder Rangvorstellungen des Autors aus. Sie sind mir nur gerade spontan eingefallen.

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santoku03 11.04.2019, 13:03
171.

Zitat von cabeza_cuadrada
aber tatsächlicher Datentransfer findet erst nach dem "Codewort" Alexa statt. Das wurde schon mehrfach getestet. Es ist quasi der Knopf der die Verbindung zum Server herstellt. Ohne wird auch nichts aufgezeichnet oder übertragen.
Zitat: "Bis zu 1000 Aufnahmen, heißt es in dem Bericht, könnte ein Mitarbeiter täglich bearbeiten. Etwa 100 davon, sagte einer von ihnen, seien Aufnahmen, die Alexa aufzeichne, ohne dass die Echo-Besitzer das Aktivierungswort gesprochen hätten."
Noch Fragen?

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benutzernameistwurscht 11.04.2019, 13:03
172. Ach kommt schon..

..immer diese dummen Bemerkungen wie "selber Schuld" und "die Stasi hätte Ihre Freude gehabt". ICH entscheide SELBST ob ich mir so ein Gerät in die Wohnung stelle oder nicht! Die Stasi hat heimlich bespitzelt, bei diesen Geräten muss ich davon ausgehen.
Wo bitte ist denn das Problem!
Allen Schlaumeiern hier im Forum sei gesagt, dass es keine Alexa braucht um belauscht zu werden! Das geht seit Jahren über Telefone (ja auch Festnetz!) PC´s und viele andere Geräte im Haushalt.
Wer hier also als entrüsteter "Aufgeklärter" heiße Selberschuldluft verpustet, der wohnt hoffentlich ohne Strom in einem Zelt im Wald, sonst ist sein Kommentargeblubber unglaubwürdig!

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Knack5401 11.04.2019, 13:05
173. @ Cannonier (Nr. 140):

Jeder Besucher hätte eine Anspruchsgrundlage. Oder er wird gleich beim Betreten der Wohnung darauf hingewiesen, dass die Maschine mithört. Der Gastgeber bleibt dann aber wahrscheinlich einsam...

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stefan.seis 11.04.2019, 13:05
174. Was ist daran überraschend?

Wer hier empört tut, sollte folgende Tatsachen bedenken:
1. Keiner wird gezwungen, sich Alexa, Siri, Cortana oder den Google Assistenten ins Haus zu holen.
2. Alle diese Geräte haben einen Ausschalter, oder man zieht notfalls das Netzkabel, um ganz sicher zu gehen. Alternativ kann man auch einfach den Internetzugriff zeitweise blockieren.
3. Die Nutzungsbedingungen, die der User hält auch lesen muss, sind eindeutig. Dort steht deutlich bei all diesen Diensten, dass die Daten an die Server der Dienstanbieter zur Analyse gehen, nur dadurch ist die gute Spracherkennung überhaupt möglich, da die Geräte selbst weder über die dafür notwendige Rechenleistung noch über den notwendigen (Arbeits-)Speicher verfügen.
Wo also ist der Skandal, wo der Rechtsbruch? Wer dumm und bequem genug ist, seine Privatsphäre für die Nutzung eines solchen Gadgets aufzugeben, dem ist halt nicht zu helfen, auf keinen Fall kann er sich aber darauf berufen, er hätte das alles gar nicht gewusst.

Der Staat könnte jetzt natürlich wieder vorsorglich mit Verboten eingreifen, um einige Minderbemittelte vor sich selbst zu schützen. Ich persönlich sehe dafür allerdings keinen Anlass, da gäbe es ganz andere Bereiche, in denen Handlungsbedarf wäre. Wenn ich z.B. an die vorgeschlagene automatische Kennzeichenerfassung zur Überwachung von Fahrverboten denke, dabei wird mir wirklich Angst und Bange, vom Missbrauch der Daten der zukünftigen Mauterfassung auf Autobahnen ganz zu schweigen.
Hier haben wir nämlich nicht die Wahl...

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qualidax 11.04.2019, 13:06
175. Was für eine dämliche Stimmungsmache - typisch!

Es ist absolut nicht so, dass Alexa "Gespräche" überträgt!

Im Gerät ist ein Signalprozessor, der LOKAL in den Raum horcht und auf das Schlüsselwort "Alexa!" wartet.

Bis Dahin wird definitiv NICHTS irgendwo hin übertragen, das haben z.B. c't und CCC mehrfach überprüft.

Wurde also das Schlüsselwort erkannt, dann erst beginnt die Audio-Übertragung zum Amazon-Spracherkennungs-Computer, weil dessen Speicherbedarf und Rechenaufwand zu groß ist für eine lokale Installation.
Vom System erkannte Kommandos werden im Kundenaccount schriftlich aufbewahrt. Das weiss jeder, der die AGB liest, außerdem kann man es abschalten bzw. regelmäßig löschen.
Lediglich die nicht erkannten Kommandos werden akustisch aufgezeichnet und durch die Ingenieure bei Amazon darauf untersucht, warum sie nicht erkannt wurden.

Wenn ich die ganzen Kommentare hier lese, kann mir nur schlecht werden, was für ein substanzloses Gejammere ...
Durch Hacking oder Manipulation des Systems KÖNNTE es sich so verhalten, wie die meisten Empörten hier postulieren, das ist richtig. Aber genau das wurde bisher nicht festgestellt. Also, was soll die Welle?

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santoku03 11.04.2019, 13:06
176.

Zitat von aktiverbeobachter
"Etwa 100 davon, sagte einer von ihnen, seien Aufnahmen, die Alexa aufzeichne, ohne dass die Echo-Besitzer das Aktivierungswort gesprochen hätten." Wie genau geht das ? Bedeutet dass das Alexa immer alles was sie hört automatisch aufzeichnet ? Ich dachte sie hört (und damit zeichnet auf) nur wenn sie per Ansprache = Alexa aktiviert wird.
Offensichtlich ist das nicht der Fall.

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mimas101 11.04.2019, 13:07
177. No Comment

Den Clip sollte man jedem mal in die Hand drücken...
https://www.youtube.com/watch?v=kty0xCgIYjA

Übrigens - ich habe bei meinem Umzug ein paar Elektors wieder gefunden. Schon in den 80ern gab es SmartHome und Energiesparschaltungen ohne Ende, ein paar elektronische Bauelemente auf einer Lochrasterplatine reichten. Ganz ohne Klaut, IoT. Life- und Supportzyklen und Co.

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Pless1 11.04.2019, 13:07
178. Vielen Dank!

Zitat von RealSim
Unsinn sind natürlich die ganzen "selbst schuld" Kommentare. Typisches Victim Blaming. Da könnte man auch sagen, selbst schuld wenn man ein Telefon hat, denn da kann man theoretisch auch alles aufzeichnen. Nein die Schuld liegt bei Amazon und die müssen dafür gerade stehen. Hört auf die Täter hier in Schutz zu nehmen.
Ein sehr wichtiger Beitrag!

Es ist zwar legitim, sich über die Gedankenlosigkeit vieler Verbraucher aufzuregen. Aber auch der dümmste anzunehmende User hat das Recht, dass seine Interessen vom Staat geschützt werden. Sogar gerade der, weil der sich mangels Erkenntnis der Folgen seines Handelns nicht selbst schützen kann! Und der Staat muss eben auch die Interessen seiner Bürger schützen, die diese zum Teil gar nicht erkennen (können).

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Mentor 54 11.04.2019, 13:09
179.

Zitat von Mentor 54
Ich besitze tatsächlich weder ein Smartphone noch Smart-TV (also einen Fernseher mit Internetzugang), sondern nur einen stationären PC mit TV-Karte, aber ohne Kamera und Mikrophon. Und wie Sie mein 20-Euro-Dumbphone ohne die technischen Möglichkeiten der NSA oder die rechtlichen Kompetenzen kriminalpolizeilicher Ermittlungsbehörden abhören wollen, dass müssen Sie mir mal im technischen Detail erklären.
Nachtrag: Ich bin seit 1995 im Internet (davor hatte ich bereits BTX), aber es war von Anfang an meine Maxime, dort keine persönlichen Daten einzustellen (jedenfalls nicht unter Klarnamen), die ich nicht genau so problemlos in der BILD-Zeitung veröffentlichen würde.

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