Forum: Netzwelt
Französische Datenschützer: Google widersetzt sich dem "Recht auf Vergessen"
REUTERS

Der Internet-Riese Google widersetzt sich der Löschung von sensiblen Privatdaten: Was für Europa gelte, sei global kein Gesetz. Französische Datenschützer schlagen Alarm.

Seite 1 von 5
Cotti 30.07.2015, 22:17
1.

Es heißt schließlich auch "Internet" und nicht "Euronet".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rkinfo 30.07.2015, 22:27
2. Das sollten wir Google nie vergessen ...

Reset der Daten haben wohl nur die Hindus zu erwarten bei Wiedergeburt ?
Wobei Google da wohl bald auch Persönlichkeiten postum verbinden wird ?
Ansonsten, sammelt alles was ihr über Google - Mitarbeiter wisst damit Google gläserne Mitarbeiter bekommt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
behr22 30.07.2015, 22:30
3.

Erstens ist es generell etwas lächerlich Suchergebnisse zu löschen, weil die Inhalte weiterhin bestehen bleiben. Wenn es einen gerechtfertigten Grund für eine Lösung gibt kann man den Webseitenbetreiber zwingen es zu löschen. Googles Argumentation zur internationalen Löschung ist auch macht auch absolut Sinn. Was ist wenn als nächstes aus China etc. solche Forderungen kommen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hansgustor 30.07.2015, 22:34
4. Lächerlich

Man wird ja wohl noch zwischen berechtigten Anfragen zum Schutz von Privatpersonen und staatlich angeordneter Unterdrückung unterscheiden können. Oder macht das auch ein Computer?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mimas101 30.07.2015, 22:34
5. hmm

Scheinargumente von google.
Das Recht auf Vergessen beinhaltet die Löschung bestimmter Daten für alle Nutzer des Konzerns und seine Produkte. Das schließt also auch alle Seiten bzw. Portale der Suchmaschine mit ein.
Ansonsten unterlaufe ich dieses Recht einfach dadurch das ich google punkt com aufrufe und suchen lasse. Schon ist das Recht auf Vergessen perdu.
Daneben zeigt solche Aktion ganz klar - google hat garkein Interesse an der tatsächlichen Löschung sondern bewerkstelligt nur eine Ausblendung löschfähiger Einträge.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hruprecht 30.07.2015, 22:44
6. Google hat Recht

Google hat vollkommen Recht. Europäisches Recht gilt in Europa, nicht weltweit. Das müssen die Datenschützer lernen. Wir wollen nicht, daß uns die USA ihre Moralgrundsätze aufzwingen und in Europa Bilder nackter Brüste verbieten. Dann müssen wir auch akzeptieren, daß wir nicht den USA unsere Vorstellungen aufzwingen können. Europäisches Recht gilt in Europa, nicht weltweit. Sonst verbieten die Chinesen gleich weltweit alle Infos zum Aufstand 1989 und die Amerikaner alle nackten Brüste. Das geht zu weit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dominiks 30.07.2015, 22:48
8.

Zitat von behr22
Erstens ist es generell etwas lächerlich Suchergebnisse zu löschen, weil die Inhalte weiterhin bestehen bleiben. Wenn es einen gerechtfertigten Grund für eine Lösung gibt kann man den Webseitenbetreiber zwingen es zu löschen. Googles Argumentation zur internationalen Löschung ist auch macht auch absolut Sinn. Was ist wenn als nächstes aus China etc. solche Forderungen kommen?
Und wie findet man die Inhalte ohne Suchmaschine?
Es wird jedenfalls extrem erschwert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hansgustor 30.07.2015, 23:00
9. @behr22

Es geht aber nicht um China. Google muss Stellung beziehen, das tun sie auch in dem sie sich quer stellen und damit gegen das Recht auf Vergessen. Zu behaupten man halte sich raus, ist scheinheilig von Google.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 5