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Fünf Gaming-Trends: Wie wir in Zukunft spielen
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Ersetzt Virtual Reality das normale Videospielen? Und wie können Spiele-Blockbuster besser werden? Hier sind fünf Thesen zur Zukunft des Gamings.

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Shelumia 24.06.2017, 18:56
1. E-Sports

Ich denke eine der wichtigsten Bereiche zukünftiger Videospiele wir der E-Sports Bereich sein. Schon heute is Leauge of Legende oder wie es seine Spieler nennen "LoL" das erfolgreichste Online Spiel überhaupt. Weltmeisterschaften werden auf Fernsehsendern wie Sport 1 übertragen und ganze Stadien gefüllt. Große Fußballvereine wie PSG oder Schalke 04 besitzen bereits eigene LoL Teams.

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vitalik 24.06.2017, 20:27
2.

1.) Gerade das Spiel Superhot VR zeigt die Krankheit von VR-Spielen. Das Spiel gibt es nämlich auch für den PC und dort bietet das Spiel viel mehr Möglichkeiten und auch Spielelemente. In der VR Version bleibt man nur an einem Punkt stehen und kann sich nicht weiter bewegen. Wie bei den meisten VR Titeln handelt es sich um eine kleine Demo, welche nur für ein paar Stunden für Spaß sorgt, aber leider keinerlei Langzeitmotivation bietet.
Weiterhin ist es immer noch so, dass die Bewegungskonzepte bei VR eher schlecht sind und bestehen in den meisten Fällen aus Sprüngen, somit sind eben kein First-Person Games möglich.

Gaming am Fernseher ist Blödsinn. Wer sich ein wenig mit Fernsehern beschäftigt hat, wird wissen, dass selbst die aktuellsten Topmodelle für 8000 Euro Hardware enthalten, die nicht mal mit einem 200 Euro Smartphone mithalten können.

2.) Die Mobilegames bleiben weiterhin Mobilegames, da hier schlicht die Steuerungsmöglichkeiten fehlen. Es werden weiterhin einfache Spiele sein, welche geringe Entwicklungskosten haben und voll auf die Masse setzen. Es sind dann wieterhin Free-2-Play Titel, die sich über Werbung finanzieren. Ein Vollpreistitel für Smartphone für 60 Euro würde sich kaum einer kaufen wollen.

3.) Solche Perlen, wie Witcher oder die fünfte HD Version von Skyrim zeigen, dass die Nachfrage nach Singleplayer Spielen da ist. Sicherlich locken die Multiplayerspiele (LoL, Dota2, CS GO) viele Spieler, aber das tut Counterstrike bereits sein Jahrzehnten und trotzdem gibt es viele andere Spiele. Übrigens, solche Monster wie WoW verschwinden auch langsam.

4.) Mutige Aussage. Sicherlich gibt es Hype-Games, wie Minecraft, die auf das Gameplay setzen, aber der Markt zeigt doch deutlich, dass die AAA-Titel immer mit der Grafik beworben werden, sie Forza, GT und Co.

5.) Man braucht keine Wissenschaft für solche Information. Man sollte einfach, wie bei StarCitizen, die Community besser einbinden. Was passiert, wenn man auf die Community nicht hört und nur auf Hype setzt hat man bei NomansSky gesehen.
Übrigens, Tester und Previewspieler haben die großen Hersteller auch bereits seit Jahren.

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LeifPetersen 24.06.2017, 20:39
3.

www.hologate.com Virtual Reality Multiplayer. Zusammen spielen in einer neuen Dimension. Das ist die Zukunft. Fehlt in diesem Artikel. Gibts jetzt in München!

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vitalik 24.06.2017, 20:59
4.

Zitat von LeifPetersen
www.hologate.com Virtual Reality Multiplayer. Zusammen spielen in einer neuen Dimension. Das ist die Zukunft. Fehlt in diesem Artikel. Gibts jetzt in München!
Die Zukunft sieht also so aus, dass man nur in entsprechenden Lokalitäten spielen kann? Wie oft soll man das machen? Täglich wird es wohl niemand machen, da es einfach zu teuer ist. Für mich sieht es nicht nach einem Massenmarkt aus, wie kann es die Zukunft sein.
Ich sehe es eher als eine zusätzliche Möglichkeit neben Bowling, Paintball, Laserteck und Co. Wie oft schafft man es seine Freunde (Altergruppe 25-35 mit Kleinkindern) zu versammeln und davon zu überzeugen, dass man jetzt Computerspielen geht?

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großwolke 24.06.2017, 21:44
5. AR wirklich die Zukunft?

Ich frage mich, wo die Phantasien über Augmented Reality herkommen. Erinnert sich noch irgendjemand an die google glass? Ist noch gar nicht so lange her, wurde mit großem Gebrüll abgelehnt. Nicht etwa, weil die Technik nicht ausgereift gewesen wäre, es war wegen Datenschutz-Bedenken. Warum die auf einmal verschwunden sein sollten, ist mir nicht so ganz klar. AR-Spiele mit Blicksteuerung und dergleichen fände ich zwar ganz nett, aber so eine Brille müsste ein geschlossenes Gaming-System sein, ohne Möglichkeiten, externe Apps laufen zu lassen. Ansonsten kommt der nächste Shitstorm über die Technologie.

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Moridin 24.06.2017, 22:09
6. Vielleicht für die Jüngeren...

Ich bin 32, spiele ausschließlich am Dektop, ausschließlich Singleplayer und mir geht schon 3D mehr auf die Nerven, als dass es Spaß macht, von daher habe ich an VR überhaupt kein Interesse und erfreue mich in den letzten Jahren am Aufleben der 2D- und Iso-Ansicht-Titel.
Außerdem ist VR meiner Wahrnehmung nach schon längst wieder tot - der Hype war 2016, als mehrere geräte auf den Markt kamen, jetzt höre ich von meinem Umfeld, die sowas interessiert, überhaupt nichts mehr darüber.
Und spielen am Smart-TV/Fernseher? Welcher Fernseher?

Zu Punkt 5:
Für mich ist Inventarmanagement ein wichtiger Spielfaktor und keineswegs nervig - es ist für mich sehr wichtig, in Party-RPGs die Items in Gruppen einzuteilen, diese Gruppen wiederum auf unterschiedliche Party-Mitglieder aufzuteilen und regelmäßig die Items einzuordnen. Das erzeugt einfach ein enormes Fortschrittsgefühl im Spiel und ist besser als jede Statistik ("Du hast 249 Goblins getötet.").
Zum Glück gibt es z.B. noch Spiderweb Software, die solch essenzielle Spielmechaniken nicht weg-casualisieren.

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Big_Jim 24.06.2017, 22:38
7. "Es gibt Leute die VR für eine Modeerscheinung halten

und es gibt Leute die es schon einmal ausprobiert haben."

VR ist definitiv der Sprung in die nächste Gaming-Evolution. Es wird das "alte Spiel vor dem Monitor" nicht ersetzen aber wer einmal einen Last-Man-Standing Shooter wie Serious Sam gespielt hat, der weiß was "realistisch" wirklich bedeuten kann. Einfach grandios und ich habe den Kauf der Orculus Rift persönlich noch nicht einen Tag bereut! Einfach nur der totale Wahnsinn!!

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123namenlos321 24.06.2017, 23:25
9. Skeptisch

Zu5) Das ist der Trend, der mich bei den neues Spielen so stört. Es sind zwar Frustmomente, wie das Inventarsystem in einigen Spielen, aber die Begrenzung des Inventars trägt auch zum Realismus bei. Ein Mensch kann nun mal nicht unbegrenzt Waffen und anderes Zeug mit sich rumschleppen. Es ist auch der Knobelfaktor, der zum Spielerlebnis dazugehört: wie organisiere ich mein Inventar, welche Waffen nehme ich mit, man wird zum Denken gezwungen, manchmal frustrierend, aber im Nachhinein ist es auch das, was für mich persönlich zu Wiederspielen eines Titels motiviert. Heute habe ich das Gefühl, dass dem Spieler jegliche Gehirnanstrengung erspart bleibt, damit auch jeder Depp, ja sogar nicht zur Logik fähige Kleinkinder jeden Titel erfolgreich spielen können. Lineare Levels vollgepackt mit Action sind für mich nur interaktive Filme, aber keine Games. Der Spieler der Zukunft soll sich also gar nicht mehr anstrengen und sich in die Rolle des Charakters versetzen, sondern wird durch einen frustfreien "Dauerorgasmus" an Gefühlen am Bildschirm gehalten. Aber vielleicht habe ich in letzter Zeit die falschen Titel erwischt und die Entwickler hören tatsächlich auf die Community (Es gibt tatsächlich genug Baustellen, wie man Spiele besser machen kann) und nicht auf den Geldbeutel.

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