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Funklöcher schließen: Mobilfunkbetreiber wollen gemeinsam Tausende Masten aufbauen
DPA

Die Telekom, Telefónica und Vodafone wollen bis zu 6000 neue Mobilfunkstandorte koordiniert aufbauen - und so Funklöcher in Deutschland schließen. 1&1 Drillisch ist eingeladen, sich zu beteiligen.

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alt-nassauer 12.11.2019, 12:52
30. Was ist mit den...

Zitat von robertgsm
Fast alle bestehenden Masten werden von der DFMG betreut. Die DFMG ist eine Tochter der Telekom. Ratet mal wer immer die besseren Plätze auf den Masten bekommt?! Einer der Gründe warum es in Deutschland schlecht funktioniert...
Funkmasten (Stand 2018 gesamt ca. 90.000 Funkmasten in D) die nicht DFMG betreut. Also 90.000 minus der von laut DFMG 30.000 Masten in deren Betreuung bzw. Obhut und errichtet.

Also was ist mit den 60.000 anderen Funkmasten die nicht zur Deutschen Telekom bzw. DFMG gehören?

Das war jetzt wohl nur um mal einen so zum heraus hauen? Weil man etwas gegen die Telekom gefunden hat!

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Greenkeeper2021 12.11.2019, 14:41
31.

Zitat von axeldebüx
Brüssel und Genf haben 5G-Tests gestoppt, weil die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt nicht unabhängig überprüft wurden. Selbst die NASA warnt, daß die Standards für die weltweite Vorhersage für Hurrikans, Überschwemmungen und und andere Naturkatastrophen um 40 Jahre zurück geworfen würden. Aber die Deutschen sitzen ja auf dem Trockenen. Und jubeln dem neuen Technik- Götzen zu. WACHT ENDLICH AUF UND HINTERFRAGT !!!!!!!!!
Satzzeichen sind keine Rudeltiere

Zudem:

Die Nasa warnt, dass der 5G Funkbereich Daten von Wettersateliten stört und man so Datenverluste erzeugt
Letztendlich hätte man dann nur noch die Datenmenge von 1980 zur Verfügung und dementsprechend ungenau wären Vorhersagen

Abgesehen davon, dass das schon ganz anders klingt gehört dazu, dass deswegen bereits Frequenzbereiche angepasst wurden. Zudem werden so oder so laufend neue Satelliten gebaut und lösen die 80er Jahre Modelle ab, spätestens dann ist das ganze Geschichte

Nur die wirklich gestrigen, die ganz starren und unbeweglichen Bürger würden bei 5G abwarten , bis es so weit ist

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fulgurator 12.11.2019, 16:28
32. Lächerliche Fehlvostellungen

Zitat von Wer_auch_immer
Zitat "Ziel ist es, dass Deutschland beim Mobilfunk eine "internationale Spitzenposition" auf Basis einer flächendeckenden 4G-Versorgung erreicht." Das ist echt lächerlich.
Angeblich hat Norwegen als absoluter Spitzenreiter 92% Netzabdeckung. In Wirklichkeit sind das aber nur die Erreichbarkeit von 92% der Bevölkerung, die Flächenabdeckung liegt klarerweise weit unter 50%, siehe hier: https://www.nperf.com/en/map/NO/-/1431.Telia/signal/?ll=64.24459476798195&lg=19.423828125000004&zoom=5

Das will aber niemand in Mitteleuropa wahrhaben, weil einfach gejammert werden muss und bei uns grundsätzlich alles schlecht geredet werden muss.

Die Verknappung der Aussage auf "... 4G-Versorgung erreicht." ist schon böswillig. Erstens was ist gegen flächendeckendes 4G/LTE einzuwenden? Dann folgt aber noch: "Damit soll auch eine wichtige Voraussetzung für den 5G-Ausbau geschaffen werden." Wer das ignoriert, will einfach nur stänkern ohne die Realitäten anzuerkennen.

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ghdstz 12.11.2019, 16:36
33. Wo bleibt das nationale Roaming ?

Es ist leicht nachzuvollziehen dass sich nicht in jeder entlegenen Gegend eine Vierfach-Netzabdeckung (womöglich gleich mit 5G) durch alle Netzbetreiber lohnt. Andererseits ist aber auch klar dass man möglichst überall in diesem reichen Land brauchbaren Mobilfunkempfang haben sollte, schon für eventuelle Notfälle. Also muss eine gemeinsame Gesellschaft her die nationales Roaming für dünnbesiedelte Gegenden betreibt, und die dafür sorgt dass es überall wenigstens einen Mobilfunkmast in der Nähe gibt - selbst wenn der für den betreffenden Provider noch so unrentabel sein sollte. Hier geht es um normale Daseinsfürsorge - also sollte auch die öffentliche Hand mit eingebunden sein, z.B die Netzagentur. Die technische Infrastruktur kostet nicht viel, man kann ja auf alte Technik zurückgreifen die in den Ballungsräumen frei wird weil dort 5G installiert wird. Die Installation und Wartung werden wohl auch noch erschwinglich sein. Also, warum wird dann das Thema nicht zügig von dem für digitale Infrastruktur zuständigen Bundesministerium vorangetrieben ? Dort scheint man eher lethargisch auf den Feierabend zu warten, und hofft wohl dass sich die Netzbetreiber ganz von allein mit diesem eher lästigen weil unprofitablen Thema befassen. Hier ist eine führende Rolle des Staates gefragt, sonst wird es nicht richtig klappen. Das jetzt verkündete recht vage Wischi-Waschi der Betreiber wird wenig bringen.

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gammoncrack 12.11.2019, 16:39
34. Was hat das damit zu tun?

Zitat von fabio93
@gammaoncrack, haben Sie sich den Namen Ihrer Quelle schon einmal angeschaut???
Sind doch nicht deren Erhebungen. Gucken Sie sich doch die angegebenen Quellen an.

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alt-nassauer 12.11.2019, 17:19
35. Sehe ich genauso...

Zitat von fulgurator
Angeblich hat Norwegen als absoluter Spitzenreiter 92% Netzabdeckung. In Wirklichkeit sind das aber nur die Erreichbarkeit von 92% der Bevölkerung, die Flächenabdeckung liegt klarerweise weit unter 50%, siehe hier: https://www.nperf.com/en/map/NO/-/1431.Telia/signal/?ll=64.24459476798195&lg=19.423828125000004&zoom=5 Das will aber niemand in Mitteleuropa wahrhaben, weil einfach gejammert werden muss und bei uns grundsätzlich alles schlecht geredet werden muss. Die Verknappung der Aussage auf "... 4G-Versorgung erreicht." ist schon böswillig. Erstens was ist gegen flächendeckendes 4G/LTE einzuwenden? Dann folgt aber noch: "Damit soll auch eine wichtige Voraussetzung für den 5G-Ausbau geschaffen werden." Wer das ignoriert, will einfach nur stänkern ohne die Realitäten anzuerkennen.
Immer wird das Ausland als Vorbildlich genannt. Ausland ist nicht Deutschland - jedes Land hat seine Geografische, Bevölkerungsdichte und Besiedelungen als Unterscheidung - als das Ausland. Belgien und die Niederlande mit Mobilfunk auszustatten ist keine große Kunst oder Norwegen, dort wird die Fläche als das bezeichnet wo die meiste Bevölkerung lebt. Dazu kommen dann eben noch Gesetzliche Regelungen... Bleiben wir mal bei Norwegen - Verbrennungsmotoren bei PKW sollen verboten werden. Das wollen wohl wenige Deutsche....

Ja und das mit 4G haben noch einige nicht verstanden die immer noch mit 2G/3G ihren "billigen" Mobilvertrag haben. Weil 4G Verträge etwas teurer sind. Zudem dann auch noch einige dann behaupten, uns genügt ja 3G. Zu gut das 3G bald das Zeitliche segnet! Dann kommt Bewegung in die Sache. 5G sehe ich als Privat-Person auch nicht ein. 5G hat dann aber nur den kleinen Pferdefuss, ohne Glasfaserverlegung zu Vermittlungsstellen ist erforderlich.

Noch Ergänzend an Kommentator robertgsm...

DFMG hat sich schon im Mai 2019 mit Vodafon, O2 und logisch der Telekom vorab verabredet. Also vor der Versteigerung der 5G Frequenzen, ob man den Antennenbau insgesamt bei allen Anbietern besser koordiniert. Ja sogar in die Hand von DFMG oder sgar der Telekom direkt. Drillisch (1&1) hat man zu den Gesprächen ja nun auch eingeladen. Wobei alle Vertreter von O2 und Vodafon dies befürwortet haben. Es gäbe bei der Technikbereitstellung keine Vorbehalte zwischen den Unternehmen. Auch das Thema "Nationales Roaming oder Teilung von Frequenzen auf anderen Anbieter" sind wegen den enormen Kosten kein Tabu-Thema. Liegt aber auch nicht in der Hand der Anbieter - Stichwort: Bundesnetzagentur.

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bacillus.maximus 12.11.2019, 17:28
36. Stimmt definitiv nicht

Zitat von robertgsm
Fast alle bestehenden Masten werden von der DFMG betreut. Die DFMG ist eine Tochter der Telekom. Ratet mal wer immer die besseren Plätze auf den Masten bekommt?! Einer der Gründe warum es in Deutschland schlecht funktioniert...
Wer hat Ihnen denn diese Räuberpistole erzählt?
O2 und Vodafone zahlen das gleiche, ansonsten würden die das tun was sie am liebsten tun nämlich klagen.
Und um mit der nächsten Mär aufzuräumen, die RegTP ist nicht Telekom-freundlich, da sitzen durchweg Leute von deren Konkurrenz, seinerzeit Colt-Telecom, man denke nur an den Skandal um die Nicht-Ausschreibung von RegTP-Aufträgen zu Gunsten Befreundeter, siehe:

https://www.spiegel.de/spiegel/vorab/a-774828.html

Der jetzige Präsident war Ghostwriter für verschiedene FDP-Minister, also auch alles andere als ein Freund des Staatsunternehmens.

Zu Zeiten der Liberalisierung der Netze waren die Mütter der Neueinsteiger, namentlich Mannesmann und Thyssen Veba mindestens zwanzig mal höher bewertet als der Rosa Riese, und trotzdem haben die Medien suggeriert dass es ein Kampf von Privat-David gegen Staats-Goliath sei. Und der Quatsch funktioniert auch heute noch.

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bacillus.maximus 12.11.2019, 17:36
37.

Zitat von alt-nassauer
Es mag ja sein das es diese Funklöcher so in Deutschland gibt. Aber selbst im Ausland ist an einigen Stellen so etwas Möglich.
Es ist nicht nur möglich, es ist auch da vollkommen normal und schlechter.
Ja, überall wo sich deutsche Touristen knubbeln findet man auch in exotischen Ländern Mobilfunk und Internet. Woanders aber eben nicht.
Bestes Beispiel: Thailand. "Da habe ich überall Netz". Ja, überall wo es sich wegen Tourismus lohnt, Einstein, da kann man was verdienen.
Im Westen Thailands sind zehntausende km² gar nicht versorgt und nur 40% der Einwohner bekommen überhaupt Internet oder Telefon.

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BassErstaunt 12.11.2019, 18:05
38. Surfen?

Es wird also Telefonieren und Surfen möglich? Surfen? Viel deutlicher kann Herr Scheuer ja nicht deutlich machen, dass der Nutzen mobilen Internets für ihn komplett in Dunkeln liegt. Surfen ist sicher eine mögliche Anwendung.... aber erstaunlicherweise die einzige, die Politikern regelmäßig einfällt. Kein Wunder, wenn man sich die Übertragungen von Debatten im Bundestag mal so ansieht.

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fulgurator 12.11.2019, 18:13
39. Deutschland = Tal der Ahnungslosen

Die Flächenabdeckung des tollen Vorbilds USA dürfte sogar deutlich unter 25% liegen, selbst wenn man alle Anbieter durchgeht, siehe https://www.nperf.com/en/map/US/-/3255.Verizon-Wireless/signal/?ll=38.82259097617713&lg=-97.64648437500001&zoom=5 thailand hat da schon ein sehr dichtes Netz, aber die Flächenabdeckung wird eben auch stark überschätzt. Auch Italien und Grossbritannien haben ähnlich dichte/dünne Mobilnetze wie Deutschland, von den größeren Ländern dürfte nur derzeit Frankreich einer vollständigen Flächenabdeckung sehr nahekommen. Vermutlich, weil da der "böse Staat" vieles in größerem Maß (und besser) regelt als die freie, neoliberale Wirtschaft in den anderen Ländern.

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