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G20 in Hamburg: Polizei darf Datenbank für Gesichtsabgleich weiter nutzen
DPA

Eine biometrische Datenbank, die die Polizei im Zuge von G20-Ermittlungen nutzt, muss nicht gelöscht werden. Das hat ein Hamburger Gericht entschieden - zum Ärger des Landesdatenschutzbeauftragten.

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three-horses 24.10.2019, 16:44
1. Der viele Wunsche Katalog.

Und warum sollte man so eine DB löschen? Da steckt eine Menge Arbeit und Menschen drin. Ist wie mit Flensburg. 3x dabei ist hinter das Stacheldraht. Sind laute Linken, wo die die mal , die "freie" Äußerung und Jauchen braun, verhindern wollen. So um 33 gab es 91 Millionen d-Bürger in Germany. Dann etwas weniger. Wenn das nicht was für das Klima wäre. Weniger Autos, alles weniger.

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Proggy 24.10.2019, 16:58
2. Erweitern

Solche Datenbanken sind sehr wertvoll und werden zukünftig wohl auch öfter gebraucht werden.
Es sollte jedoch strikt darauf geachtet werden, dass dort nicht nur 'linke' Personen erfasst werden, sondern generell alle gewaltauffällige Personen bei Demonstrationen, Märschen, 1. Mai-'Feiern' o.ä. - ohne Berücksichtigung, von Nationalität oder politischer Orientierung.

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maxwell0411 24.10.2019, 17:54
3. Datenschützer

Der sogenannte Datenschutz in Deutschland nimmt immer abstrusere Formen an. Es geht immer stärker hin zum Schutz von Straftätern und einer Behinderung bzw. erheblicher Erschwerung polizeilicher Ermittlungen. Die Aufklärung von Straftaten oder auch eine mögliche Abschreckung potenzieller Straftäter werden somit immer geringer, der Schutz der Opfer nimmt ab, der Schutz der Täter hingegen zu.

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anonguest 24.10.2019, 18:27
4. MfS 2.0?

Zitat von maxwell0411
Der sogenannte Datenschutz in Deutschland nimmt immer abstrusere Formen an. Es geht immer stärker hin zum Schutz von Straftätern und einer Behinderung bzw. erheblicher Erschwerung polizeilicher Ermittlungen. Die Aufklärung von Straftaten oder auch eine mögliche Abschreckung potenzieller Straftäter werden somit immer geringer, der Schutz der Opfer nimmt ab, der Schutz der Täter hingegen zu.
Sind Sie's "Mielke"? "Sogenannter Datenschutz".
Der Herr Caspar wird nicht nur "so genannt" er ist es. Das ist sein Beruf.

Wenn Sie sich ein klein wenig Mühe geben würde, Sätze mit mehr als 3 Worten zu verstehen, hätten Sie vielleicht erkannt, dass es eben nicht um die Straftäter geht, sondern um die massenhaft Unbeteiligten. Aber auch dieser Satz war zu lang.

Ohne Datenschutz funktioniert Demokratie nicht. Datenschutz ist Menschenschutz.

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-su- 24.10.2019, 18:33
5.

Zitat von maxwell0411
Der sogenannte Datenschutz in Deutschland nimmt immer abstrusere Formen an. Es geht immer stärker hin zum Schutz von Straftätern und einer Behinderung bzw. erheblicher Erschwerung polizeilicher Ermittlungen. Die Aufklärung von Straftaten oder auch eine mögliche Abschreckung potenzieller Straftäter werden somit immer geringer, der Schutz der Opfer nimmt ab, der Schutz der Täter hingegen zu.
Das sagen die Chinesen mit ihrer Überwachung auch.

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Minster 24.10.2019, 18:48
6.

Hamburger Polizeistaat ahoi!

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disklord 24.10.2019, 19:19
7. Abstrusere Formen

Zitat von maxwell0411
Der sogenannte Datenschutz in Deutschland nimmt immer abstrusere Formen an. Es geht immer stärker hin zum Schutz von Straftätern und einer Behinderung bzw. erheblicher Erschwerung polizeilicher Ermittlungen. Die Aufklärung von Straftaten oder auch eine mögliche Abschreckung potenzieller Straftäter werden somit immer geringer, der Schutz der Opfer nimmt ab, der Schutz der Täter hingegen zu.
Abstrus ist allein ihr Beitrag. Kleiner Tipp: Abschreckung funktioniert selten und Aufklärung ging seltsamerweise ohne den technischen Schnickschnack genausogut bis besser. Sie können gar nicht so sehr in die Grundrechte eingreifen, daß sie mit der Technik die fehlenden Streifenpolizisten ersetzen können. Nehmen wir z.B. mal den Versuch in Berlin: Die haben die bescheidene Erkennungsquote nur hinbekommen, weil sie 3 Systeme gleichzeitig benutzt hatten und ein Beamter entschieden hat, welches das beste Ergebnis war. Da hätt' man auch gleich einfach zwei Beamte hinsetzen können.

Nun basteln sie eine Datenbank aus allem was sie am G20 sammeln konnten. Blöderweise hatten genug Leute eine Arbeit, der sie nachgehen mussten und sind damit auch in der Datenbank gesammelt. Eigentlich könnte jetzt jeder einzelne nicht straffällig gewordene Hamburger einen Antrag stellen, daß seine persöhnlichen Daten gelöscht werden. Wird aber vermutlich auch abgelehnt, da man ja nicht wissen kann, ob man gespeichert ist.

Manche Entscheidungen sind schon seltsam: Ich hab ein Recht darauf, daß meine Daten gelöscht werden, wenn sie nicht relevant waren, aber ich kann es nicht anfordern, weill ich nicht beweisen kann, daß sie vorher gesammelt wurden. Ein Rechtsstaat ist was anderes.

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anonlegion 24.10.2019, 19:48
8. Rechte Netzwerke in den Polizeien und der Verwaltung

...sind massgeblich dafür verantwortlich, das über 600, seit mehr als 3 Jahren per Haftbefehl gesuchte Gewalttäter nicht nur nicht festgenommen werden, sondern bei Rechtsrock-Konzerten, Kampfveranstaltungen und Demonstrationen von der Polizei vor Gegendemonstranten geschützt werden. Anstatt die Besucher mit den Fahndungslisten abzugleichen und die flüchtigen Gewaltäter festzunehmen. Von Waffendiebstählen bei Polizeien und Bindeswehr, dann bei Rechtsextremisten sichergestellt werden, gar nicht zu reden.
Oder Rechtsextremen Polizisten die Tötungslisten von Linken und Migranten anlwgen, Leichensäcke bestellen umd Löschkalk.
Aber der Grundrechtsentzug für der Sachbeschädigung VERDÄCHTIGEN geht unvermindert fort.
Ist DAS der Rechtsstaat, den sich konservative Kreise so gerne als ihr Feld der Expertiae zueigen machen!?

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three-horses 24.10.2019, 20:56
9. Alles schon im Kino.

Zitat von disklord
Abstrus ist allein ihr Beitrag. Kleiner Tipp: Abschreckung funktioniert selten und Aufklärung ging seltsamerweise ohne den technischen Schnickschnack genausogut bis besser. Sie können gar nicht so sehr in die Grundrechte eingreifen, daß sie mit der Technik die fehlenden Streifenpolizisten ersetzen können. Nehmen wir z.B. mal den Versuch in Berlin: Die haben die bescheidene Erkennungsquote nur hinbekommen, weil sie 3 Systeme gleichzeitig benutzt hatten und ein Beamter entschieden hat, welches das beste Ergebnis war. Da hätt' man auch gleich einfach zwei Beamte hinsetzen können. Nun basteln sie eine Datenbank aus allem was sie am G20 sammeln konnten. Blöderweise hatten genug Leute eine Arbeit, der sie nachgehen mussten und sind damit auch in der Datenbank gesammelt. Eigentlich könnte jetzt jeder einzelne nicht straffällig gewordene Hamburger einen Antrag stellen, daß seine persöhnlichen Daten gelöscht werden. Wird aber vermutlich auch abgelehnt, da man ja nicht wissen kann, ob man gespeichert ist. Manche Entscheidungen sind schon seltsam: Ich hab ein Recht darauf, daß meine Daten gelöscht werden, wenn sie nicht relevant waren, aber ich kann es nicht anfordern, weill ich nicht beweisen kann, daß sie vorher gesammelt wurden. Ein Rechtsstaat ist was anderes.
"daß sie mit der Technik die fehlenden Streifenpolizisten ersetzen können"...und warum nicht? Die von TUI haben schon ihre Chips bekommen. Nun drehen wir es um, schon nach der Geburt eingepflanzt, weiß der Kuckuck wie viele schon so laufen. Wird wie die "Mauer", bei Hochklettern der Gnadenschuss. Da braucht man keine Polizisten, da kommt nur der Kadaver ab Transporter. Wie die Tesla, die kann auch selbständig fahren. Was man braucht, sind ein paar gute Informatiker und etwas mehr Psychopathen in der Regierung.
Man darf nicht vergessen, Menschen sind auch Dünger und das Futter wird nach Klima Wandel knapp.

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