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Gaming-Smartphone von Xiaomi im Test: Das Black Shark braucht kühles Wasser
SPIEGEL ONLINE

Dank eines neuartigen Kühlsystems soll das Gamer-Smartphone Black Shark verlässlich Leistung liefern. Funktioniert das? Der Test.

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mariomeyer 18.11.2018, 20:45
1. Yo!

"Die Hauptkameras mit 12 und 20 Megapixel-Auflösung liefern gute Fotos, sie kommen aber nicht an die Bildqualität etwa eines iPhone Xr heran". Vielleicht sollte man zwei Dinge vergleichen, wenn sie sich auch wirklich vergleichen lassen. Das genannte Apple-Phone kostet - was? - das Doppelte? Mehr? Dann kann dessen Kamera sicherlich ein bisschen besser sein, oder? Aber darum geht es wahrscheinlich nicht.

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favorit601 18.11.2018, 20:48
2. Wunder

Gibt es eben nicht! Entweder die Prozessoren (CPU/GPU) haben einen besseren Wirkungsgrad in Form von Rechenleistung pro Watt. Oder die Letze Abgabe an die Raumluft (oder an was sonst?) passiert über eine große Oberfläche, was beim Handy dem Disignziel entgegenläuft.Wasserbasierte Heatpipes -das ist wohl gemeint- schaffen zwar mehr Distanz zwischen Prozessor und dieser letzten Abgabefläche an die Luft, dies hat aber in Bezug auf das Gesamtsystem absolut keinen Einfluss.... also: Alles nur Marketing...

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MyMoon 18.11.2018, 21:07
3. Falsch! Black shark 2 neu

Der Bericht verwechselt meiner Meinung nach etwas wichtiges. In dem Artikel werden die Spezifikationen des seit Frühjahr erhältlichen Black shark beschrieben. Diese sind jedoch nicht mehr Aktuell da das im November erschienene Modell das Black Shark 2 ist.
Das hat bis zu 10 GB RAM und 256 GB Arbeitsspeicher und ein Amoled Display mit höherer Auflösung als das Black Shark 1 mit LCD.
Die Redaktion sollte das entweder ergänzen bzw korrigieren denn so stimmen die Fakten nicht !
Bitte bessere Recherche in Zukunft.
Im Notfall mache auch ich gerne den Job.

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servobremse 18.11.2018, 21:16
4. Ungerne veralbert werden!

Was bereits jemand schrieb, das war auch mein 1. Gedanke:
Die Gesamtfläche/das Gesamtvolumen über das das Gerät Wärme abgeben kann ist konstant und endlich.
Egal ob diese Wärme nun von Wasser, Luft oder Heinzelmännchen dorthin transportiert wird.
Etwas bessere Verteilung mag wohl sein, aber der Marketing-Zirkus ist schlichte Veralberung, die ich mir verbitten möchte liebe Firma X.

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MyMoon 18.11.2018, 21:27
5. Performance Test falsch

Um 2 Smartphones zu Vergleichen sollte man schon darauf achten das man beim Performance Test dieselben Einstellungen auswählen.
Wenn ich mir das Foto auf dem Bild: "Black Shark (links) und OnePlus 6T im Vollast-Test" anschaue dann erkennt man das beim Xiaomi Blutooth angeschaltet ist und mehrere Programme gleichzeitig laufen die beim OnePlus nicht aktiviert sind. Allein das verfälscht den performance test. Auch ist das sich auf die Flüssigkeitskühlung fixieren des Autors schon sehr verdächtig.
Erstens ist das Black shark nicht das erste und einzige Xiaomi Smartphone mit Flüssigkeitskühlung (Mi8, Pocophone haben auch eine) und Xiaomi behauptet auch nicht das das Telefon nicht warm wird am Gehäuse , sondern das die Wärme schneller vom Prozessor weggeleitet wird. Das bedeutet das der Prozessor erst sehr viel später, um drohende Überhitzung zu vermeiden, runtertaktet als bei herkömmlicher Kühlung.
Das alles ist in vielen anderen Artikeln und Tests die es haufenweise (meist englischsprachig) im Internet gibt ausführlich beschrieben.
Für mich ist der Artikel nicht nur falsch und veraltet da er das Black shark 1 beschreibt, obwohl das Black shark 2 schon auf den Markt kommt sondern auch sehr tendenziös negativ.

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MyMoon 18.11.2018, 21:41
6. Physik

Zitat von favorit601
Gibt es eben nicht! Entweder die Prozessoren (CPU/GPU) haben einen besseren Wirkungsgrad in Form von Rechenleistung pro Watt. Oder die Letze Abgabe an die Raumluft (oder an was sonst?) passiert über eine große Oberfläche, was beim Handy dem Disignziel entgegenläuft.Wasserbasierte Heatpipes -das ist wohl gemeint- schaffen zwar mehr Distanz zwischen Prozessor und dieser letzten Abgabefläche an die Luft, dies hat aber in Bezug auf das Gesamtsystem absolut keinen Einfluss.... also: Alles nur Marketing...
Die Wärmeleitfähigkeit von Metallen ist zwar besser als die von Wasser, aber die spezifische Wärmekapazität von Wasser ist nun mal sehr viel höher als von Metallen wie z.B. Kupfer. Ein paar Milliliter Wasser in einer Pipe kann mehr Wärme aufnehmen und durch interne Konvektion innerhalb des Rohres (warm-kalt Fluss) verteilen als die gleiche Masse einen Metalles (Von Hg mal abgesehen).
Und es hat sehr wohl einen Einfluss ob die Wärme (so schnell wie möglich) vom Prozessor weg befördert wird oder nicht, da bei Wärmestau im Prozessor dieser beschädigt wird.
Das der Autor die Flüssigkeitskühlung anzweifelt da das handy trotzdem schnell außen warm wurde zeigt nur das er von Physik und der Funktion der Kühlung keine Ahnung hat. Denn gerade wenn die Wärme schnell am Gehäuse bemerkbar ist, funktioniert die Wärmeableitung optimal.

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dimaco 18.11.2018, 22:10
7.

Welches Game bringt ein Smartphone mit Snapdragon 845 überhaupt zum Schwitzen? Diese Gamerphones sind eher für den asiatischen Markt gedacht, da könnten sie eine Berechtigung haben.
Ein Test mit einem mehr markttauglichen Gerät wäre passender gewesen, statt diesen Exoten zu testen. Xiaomi bringt ja gefühlt pro Jahr 20 Smartphones raus, für jeden Geldbeutel. Die Redmi/Redmi_Note Geräte sind in Asien ein richtiger Verkaufsschlager, in Preis/Leistung nicht zu schlagen.
In Deutschlands werden gefühlt ja nur Samsung und Apple verkauft.
Achso Minuspunkt nur Android 8.1, welches im Frühjahr erschienene Smartphone hat denn schon ein Update auf Android 9 bekommen? Ausser Pixel direkt von Google und Oneplus 6 ist mir da nix bekannt, Sony hat das Update angekündigt.

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Jacek G 18.11.2018, 22:21
8.

Sehr professionell getestet. Selbst als recht Ahnungsloser wäre ich auf die Idee gekommen entweder Bluetooth und die Hintergrund Apps auf beiden an oder auszuschalten.

Positiv: Ich weiss jetzt zumindest wo ich mich definitiv nicht informieren werde bzw. wer nicht in der Lage ist sowas zu testen.

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Shismar 18.11.2018, 22:58
9. Test unter Volllast

Wenn ein Test unter Volllast stattfindet, ist es vollkommen wumpe welche Anwendungen laufen da, Überraschung!, die CPU ausgelastet sein muss.

Man könnte höchstens vermuten, dass das Black Shark schon zuvor eine höhere Last und daher eine höhere CPU-Temperatur gehabt hat. Blue Tooth und ein paar Apps im Hintergrund, die dann gefälligst aber praktisch keine Last generieren sollen, machen aber sicher keinen Unterschied.

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