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"Gears of War 4" im Test: Humpa Humpa mit Klumpfuß und Kettensäge

Mäuerchen hier, Sandsack dort - das heißt gleich wird geballert. Das Actionspiel "Gears of War 4" bietet kaum Überraschendes. Zusammen mit einem Kumpel machen die Schießereien aber jede Menge Spaß.

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LudwigN 17.10.2016, 13:51
10.

Zitat von cor
Diese Spiele werden überhaupt nicht wegen der Gewalt gespielt. Das ist nur ihre äusserst triviale Schlussfolgerung.
Ach, das ist doch jetzt auch scheinheiliger Unsinn. Natürlich ist auch die dargestellte Gewalt ein Spielspassfaktor. Dazu sollten Spieler ganz selbstbewusst stehen, und sich nicht wegen irgendwelcher Moralapostel selbst verleugnen. Ja, virtuelle Gewalt macht mir Spass, und Ihnen ganz sicher auch. Das kann man ruhig mal sagen, das ist ja wirklich nicht verurteilenswertes.

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Shivon 17.10.2016, 15:30
11.

Zitat von LudwigN
Ach, das ist doch jetzt auch scheinheiliger Unsinn. Natürlich ist auch die dargestellte Gewalt ein Spielspassfaktor. Dazu sollten Spieler ganz selbstbewusst stehen, und sich nicht wegen irgendwelcher Moralapostel selbst verleugnen. Ja, virtuelle Gewalt macht mir Spass, und Ihnen ganz sicher auch. Das kann man ruhig mal sagen, das ist ja wirklich nicht verurteilenswertes.
Virtuelle Gewalt macht per se nicht immer Spaß.
Wenn ich einen Shooter spielen würde, bei dem jeder Gegner mit der kleinsten Waffe wie eine Melone nach einem 100m Fall platzen würde, dann würde ich nach paar "Abschüssen" auch sagen, dass der Effekt seinen Reiz verliert bzw. dass es intelligenteren Splatter gibt.
Solche Single Player FPS sind dann meistens unterhaltend, wenn diese "Hollywood-artig" sind.
Also ja, es kommen eklige Szenen vor, aber wenn sich das ganze wie ein interaktiver Film verhält (GTA z.B.), dann gehört schon die "Gewalt" zum Spielspaßfaktor. Aber eben nicht die pure Gewalt, sondern das Spielziel was man mit dieser erreicht, nämlich das Erreichen des Ende des Spiels.
Auch kann man bei solchen Spielen natürlich auch mal für sich selber reflektieren, ob das gezeigte im Spiel wirklich sinnvoll in der echten Welt wäre und meistens kommt man zu dem Schluss: Es ist wie in einem Film, absurd, aber wenn das Auto nach einem Schuss in den Tank wie ein Feuerball in die Luft schießt, dann ist das schon geil, aber eben unrealistisch in vielen Betrachtungsweisen.
Das ist mir zumindestens bei den Single Player FPS aufgefallen.
Beim Multiplayer kommt dann auch noch der "Wettkampfgedanke" hinzu.

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kain.klarname 17.10.2016, 16:01
12. Zum Glück eben NICHT, wie die

Was die Fans an GoW lieben, ist genau das: eben keine immer gleichen CoD-Klone, sondern Protagonisten, die wie "fleischbezogene Miniaturpanzer" zu steuern sind, Deckung suchen und aus dieser feuern, "wieselflink" darüber "jumpen" und und Gegner auch mal "rüberziehen", eine passende Steuerung und Teamplay. Eckig, kantig und anders. Der Horde-Modus ist einmalig und zum Glück wieder zurück. Wen interessiert da Story und VS-Mode?!

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der_unbekannte 17.10.2016, 19:00
13.

Zitat von cor
[..] Diese Spiele werden überhaupt nicht wegen der Gewalt gespielt. Das ist nur ihre äusserst triviale Schlussfolgerung.[..] [..] und es ist alles andere als wahrscheinlich, dss diese Handlungsimpulse in die reale Welt umgesetzt werden [..]
Selten so gelacht, komische Logik. Diese Spiele, wie jetzt das vorgestellte Gears of War, werden hauptsächlich wegen der Gewalt gespielt. Ich habe früher auch Ego-Shooter gezockt bis zum Umfallen, wegen der Gewalt, wegen was sonst? Genau das macht doch das Genre aus? Ich denke, die Story wird hier, wie auch bei Doom und anderen Ego-Shootern, eher nebenrangig sein. Ich will euch diese Spiele nicht verbieten, aber dann steht doch wenigstens dazu ;-).

Und Gewalt in den Medien hat sehr wohl Einfluss auf die reale Welt. Ich denke da an die Serie "24" mit Jack Bauer, in der das Thema Folter sehr präsent war, viele US-Soldaten nahmen den Protagonisten als Vorbild. Hier gab es in den USA eine breite öffentliche Diskussion. Man könnte noch tausende Beispiele anführen.

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RamBo-ZamBo 18.10.2016, 01:45
14. asdf

Die Gears of War Reihe ist großartig, das liegt vor allem am Gameplay. Die Steuerung ist vielleicht für den Noobtester unintuitiv, für Veteranen der Serie fühlt sie sich dagegen an wie Fahrradfahren. Und für Gears 4 wurden die Ketten nochmal geölt! Gears war der erste Covershooter, die weiteren Teile haben die Deckungsmechanik dann perfektioniert. Das wurde inzwischen von vielen Shootern mehr oder weniger gut kopiert! Dazu das aktive Nachladen, bei dem man durch einen zweites aktivieren der Nachladetaste in einem bestimmten Zeitfenster für kurze Zeit stärkere Munition erhält, aber durch Ladehemmungen bestraft wird wenn man das Zeitfenster verpasst. Das ist gerade in knappen Situationen entscheidend, denn unter Druck tendiert man dazu das Nachladen zu versauen. Außerdem gibt die Mechanik jeder Waffe ein einzigartiges Spielgefühl, weil sich die Nachlade- und Schusstimings drastisch unterscheiden. Ich habe die Kampagne von Gears4 gerade mit einem Kumpel auf Hardcore geschafft, bald folgt dann Wahnsinnig. Da der Tester wahrscheinlich seinem Skill entsprechend direkt "Casual" ausgewählt hat, empfindet er die Kämpfe natürlich als stumpfe Ballerei, bei der man selbst nicht sterben kann. Der Hordemodus lässt sich übrigens nur durch perfekte Kooperation meistern, das macht unglaublich Laune! Auf die technischen Neuheiten wie die UWP-Version für den PC mit der Möglichkeit zum plattformübergreifenden spielen mit der XBox One geht der Autor auch nicht ein. Warum lese ich eigentlich Spieletests auf Spiegel Online noch? Man wird ja eh jedes Mal enttäuscht...

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Tanris 24.10.2016, 07:06
15.

Zitat von RamBo-ZamBo
Die Gears of War Reihe ist großartig, das liegt vor allem am Gameplay. Die Steuerung ist vielleicht für den Noobtester unintuitiv, für Veteranen der Serie fühlt sie sich dagegen an wie Fahrradfahren. Und für Gears 4 wurden die Ketten nochmal geölt! Gears war der erste Covershooter, die weiteren Teile haben die Deckungsmechanik dann perfektioniert.
Gears of War war nicht der erste Deckungsshooter, dass war Kill.Switch zwei Jahre zuvor. Gears ist halt bekannter.
Mir machte Gears im Koop und im Horde Modus auch immer viel Spaß. Hätte es dies aber nicht wäre es für mich auch ziemlich uninteressant. Ist halt Geschmackssache und man muss jemanden mit anderem Geschmack auch nicht gleich als Noob titulieren. Wenn man ausführliche Spieletests lesen will ist man hier tatsächlich falsch aber das sollte auch jedem klar sein.

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torben40 24.10.2016, 07:30
16.

Zitat von der_unbekannte
Ich denke da an die Serie "24" mit Jack Bauer, in der das Thema Folter sehr präsent war, viele US-Soldaten nahmen den Protagonisten als Vorbild. Hier gab es in den USA eine breite öffentliche Diskussion. Man könnte noch tausende Beispiele anführen.
Sie haben vollkommen recht! Jeden Sonntag nachdem Tatort steigt die Mordrate drastisch an.

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