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Gefährliches Gadget: USB-Stick grillt Computer
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Vor dem sogenannten USB-Killer 2.0 sollte man sich in Acht nehmen: Mit überhöhter Spannung kann der Stick in Computern einen Kurzschluss verursachen, der Bauteile des Rechners regelrecht verschmoren lässt.

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Nasenrübe 15.10.2015, 13:04
30.

Zitat von trimedial
... es gibt auch noch andere Leute, als jene, die hobbymäßig ihren Rechner nutzen und oberschlau sämtliche fremden Sticks abweisen können.
Und die können sich dann keinen USB-Isolator mit galvanischer Trennung leisten? LOL.

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Sarfin 15.10.2015, 13:10
31. Subtile PC Zerstörung

Was die ganzen brachialen PC Zerstörer hier übersehen, bei dem USB Stick geht es darum einen PC mit möglichst wenig Beweisen, auf subtile Weise zu zerstören, ohne Spuren zu hinterlassen. Was ginge einfacher? in einen unbeobachteten Moment am PC nen solchen stick einzusetzen, oder einen Hammer zu schwingen, bis dieser seinen Geist aufgibt? Solche Technik IST gefährlich. Ob man nun einen Freund hat der sich auf eine sehr unfreundliche Weise für ein verlorenes PVP Duel revanchieren mag, oder einen Spion, der sich Zugang zu Computer in Hochsicherheitsbereichen verschaffen konnte. Alleine der Schabernack den man damit veranstalten kann ist nicht vorhersehbar. Hammer, sicher, runterfallen lassen? Geht auch. Aber dieser Stick ist gemeiner, subtiler und daher meiner Meinung nach auch gefährlicher.

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sikasuu 15.10.2015, 13:17
32. Wier hier schun mehrfach gesagt: Verliere 2-n USB Sticks auf dem Parkplatz....

Zitat von Sarfin
Was die ganzen brachialen PC Zerstörer hier übersehen, bei dem USB Stick geht es darum einen PC mit möglichst wenig Beweisen, auf subtile Weise zu zerstören, ohne Spuren zu hinterlassen. Was ginge einfacher? in einen unbeobachteten Moment am.....
... einer Firma und du hast eine sehr sehr HOHE Wahrscheinlichkeit, das du die in den nachsten Stunden in den USB-Slots dieser Firma wieder findest.
.
Zigfach gemacht und ein immer wieder gern gesehenes Spiel bei "Tigerteams" oder zu Einschleusung von Schadsoftware:-((

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melaw 15.10.2015, 13:17
33. LAN-Killer

Erinnert mich an das "Lan-Killer-Kabel", das vor vielen vielen Jahren durchs Netz kursierte. RJ45 an einem Ende, Schuko am anderen.

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Saturn48 15.10.2015, 13:19
34. Laut lach

Was für eine Erfindung kam wohl von einem besoffenen Russen. So ein Stick braucht man nicht ein Hammer ist billiger.

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hitman67 15.10.2015, 13:28
35. Triviale Elektrotechnik...

Da gehen aber zuerst einige Komponenten direkt hinter der USB Buchse ins Nirvana bevor der Prozessor oder die Disk dran glaubt.

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pamhalpert 15.10.2015, 13:35
36. Äh.... Magnete? Hallo?!

Warum braucht es für sowas a) einen Tüftler und b) einen so breit-gezogenen Artikel bei SPON, wenn man mit einem halbwegs gescheiten Magneten viel unauffälliger als hier beschrieben die Daten der Platte komplett über den Jordan jagen kann?

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Kamillo 15.10.2015, 13:44
37.

Zitat von stahlhirn
Das ist eine kleine Bastelei die letztendlich eine Sauerei darstellt, aber was soll man dagegen machen??? Unabhängig davon sollte man nicht jeden Müll an den Rechner stöpseln, wobei das Herstellen eines solchen Sticks auch nicht gerade Pfennig - öhm Centware sein dürfte. Es ist also wie immer - nur schlimmer, aber kein Grund zur Panik - aufpassen eben.
Doch, die Schaltung ist im Grunde ganz einfach, und man muss sie nicht mal selbst bauen. Das Zauberwort heißt "Kaskadenschaltung", eine geschickte Kombination aus Dioden und Kondensatoren. Die erzeugt aus wenigen Volts hunderte Volts. Die Schaltung kann man in jedem 1-Euro-Shop fix und fertig kaufen. Denn sie befindet sich in jedem batteriebetriebenen Fliegenfänger.

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touri 15.10.2015, 13:44
38.

Zitat von trimedial
... es gibt auch noch andere Leute, als jene, die hobbymäßig ihren Rechner nutzen und oberschlau sämtliche fremden Sticks abweisen können.
Dann machen diese Leute etwas falsch. Zufälligerweise arbeite ich in einem Unternehmen, das zum Umgang mit USB Sticks konkrete Vorgaben macht und deutlich einschränkt. Ähnlich kenne ich das auch aus dem Freundes- und Bekanntenkreis.

Und ganz ehrlich, es gibt keinen Grund einen fremden USB Stick an den Arbeitsrechner anzuschließen. Kleine Datenmengen lassen sich per Mail versenden, größere per DVD oder Austauschlaufwerk (natürlich auch hier nur jeweils wenn Sie dem Absender vertrauen können).

Wenn Sie wirklich einmal nicht vertrauenswürdige Daten(träger) nutzen müssen dann empfehle ich Ihnen einen vom Netzwerk getrennten Rechner zu nutzen um den es im Zweifelsfall nicht schade ist und diesen regelmäßig zu reinigen.

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Kamillo 15.10.2015, 13:57
39.

Zitat von yast2000
... und schon wieder gehen die Schauermärchen der IT-Branche um. Daher sei für alle unbeleckten Super-DAUs noch einmal erklärt: 1. Ja, man kann einen USB-Stick mit enormen Aufwand so herstellen, dass er Hochspannung erzeugt. Zerstört wird aber nur die Stromversorgungseinheit der USB-Buchse und der USB-Host-Chip. Der Computer (Festplatte, Display etc.) selbst bleiben vom Crash unberührt. Wer Sicherungen auf dem Mainboard wechseln kann, kann letztlich sogar selbst reparieren.
Das würde ich nicht so stehen lassen. Ja, es ist eine Sicherung zwischen USB5V und 5V vom Netzteil. Aber Sicherungen reagieren auf Strom, nicht auf Hochspannung. Da so eine Kaskadenspannung zwar Hochspannung erzeugen kann, aber aus wenig Strom nicht viel Strom machen kann - es gillt immer noch P=U*I - wird solch ein USB-Stick zwar eine hohe Spannung auf die Buchse schießen können, aber keinen Strom von 500 mA (oder mehr), den due USB-Sicherung braucht, um anzusprechen. Sprich der kurze Hochspannungsimpuls vom USB-Stick kann theoretisch auf alle mit 5V versorgten Bauteilen im Rechner durchschlagen. Auch auf die Festplatte, die auch an 5V hängt.

Jedoch gibts da noch etwas... Sämtliche Schnittstellen eines PCs werden bezüglich Elektromagnetischer Verträglichkeit (EMV, CE) geprüft, dass sie sogenannten "Surges" auf die Schnittstellen unbeschadet standhalten. Dabei werden die Schnittstellen mit einem Gerät mit kurzen Hochspannungsimpulsen (1000V für Heim/Office-Geräte, 2000V für Industriegeräte) von außen beschossen, und die müssen das standhalten, sonst gibts die begehrte CE-Prüfplakette nicht. Der USB-Stick muss also schon ordentlich zulangen, damit das was wird.


Das gezeigte Notebook scheint übrigens ein IBM Thinkpad A21m zu sein (ich habe auch so eins noch daheim), das ist etwa aus dem Jahr 2000. Dafür noch ein neues Mainboard zu bekommen ist nicht ganz leicht...

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