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Gefährliches Gadget: USB-Stick grillt Computer
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Vor dem sogenannten USB-Killer 2.0 sollte man sich in Acht nehmen: Mit überhöhter Spannung kann der Stick in Computern einen Kurzschluss verursachen, der Bauteile des Rechners regelrecht verschmoren lässt.

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ertz1241 15.10.2015, 14:02
40.

halte ich für ein Gerücht. 1. sind in dem kleinen Raum keine auch nur halbwegs leistungsfähige Kondensatoren
unterzubringen, 2. müßte ein leistungsfähiger DC-AC Wandler vorhanden sein, was am selben Grund scheitert
(oder bei reiner DC-Technik entsprechende Schalter zur Serienschaltung - dito), 3. sind USB-Anschlüsse mit einer Überstrom-Sicherung versehen, 4. würden entsprechende Impulse von der niedrig-ohmigen 5Volt-Spannungsversorgung eines PC abgepuffert bzw. die entsprechenden Mainboard-Leiterplatten-Wege zu USB würden ohne weitergehende Schäden defekt.
Typisches Gerücht, das man Laien ins Ohr setzen will.

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Kamillo 15.10.2015, 14:05
41.

Zitat von Sarfin
in einen unbeobachteten Moment am PC nen solchen stick einzusetzen, oder einen Hammer zu schwingen, bis dieser seinen Geist aufgibt?
Viele Bankautomaten haben zugängliche USB-Ports, auch wenn sie softwareseitig abgeschaltet sind. Sie sind aber verbunden und die 5V sind da.

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FriedrichDehnert 15.10.2015, 14:06
42. Lan-Killer-Kabel

Zitat von melaw
Erinnert mich an das "Lan-Killer-Kabel", das vor vielen vielen Jahren durchs Netz kursierte. RJ45 an einem Ende, Schuko am anderen.
Das ist doch dumm. Offensichtlich und schnell gefunden. Zerstört "nur" max. einen Switch, setzt also auch nur ein Netzwerksegment ausser Gefecht (es sei denn, mann erwischt zufällig den Core-Switch).
Das echte Lan-Killer-Kabel ist ein gemeines Ethernetkabel, mit dem man 2 LAN-Ports eines Netzwerkes "kurzschliesst". Wenn nicht intelligente Switches mit STP eingesetzt werden reisst das das gesamte Netzwerk runter und der Admin sucht ewig nach der genauen Stelle der Störung.

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litholas 15.10.2015, 14:14
43.

Man kann einen Computer auch "kaputt machen" indem man ihn einen Abhang hinunterwirft oder ein blankes Stromkabel an irgendeinen Port hält. Dafür muss man nicht extra einen USB-Stick stundenlang umbauen.

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Sleeper_in_Metropolis 15.10.2015, 14:26
44.

Tja, und ? Da man sich den manipulierten USB-Stick wohl kaum über's Internet einfangen kann, dürfte das Problem überschaubar sein.

Wenn man mit Hardwaremodifikationen anfängt, kann man natürlich alles mögliche bauen, was den Rechner physisch schädigt. Man kann auch gleich eine Strippe von der Steckdose zu ein paar Pins am Rechner legen, oder auf den Rechner mit einem Vorschlaghammer hauen.

Aber mit der perfiden Gefahr von Viren und Trojanern hat all' das zum Glück nichts zu tun. Mit Stuxnet und dessen prinzipieller Funktion übrigens auch nichts, egal ob es um spezielle SPS' geht oder um gewöhnliche PC-Hardware.

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Becks0815 15.10.2015, 14:29
45. Das

Aktiven USB Hub kaufen und den Stick da anschliessen. Da röstet man dann nur den Hub.

Ach ja: das ist übrigens ein Tipp der auf Seite eines jeden Arduinobastelbuches steht und nix besonderes ist. Wenn man beim Herumbasteln die falschen Drähte verkabelt fliegt einem so nicht das Motherboard um die Ohren....

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hman2 15.10.2015, 14:29
46.

Zitat von emmm
Wenn man einfach nur den Kollegen eins auswischen will, ist es wahrscheinlich effektiver, die Innereien eines Elektroschockers in einen Stick mit Metallgehäuse zu verbauen :)
Eigentlich sollte der Piezo eines stinknormalen Feuerzeugs dafür schon ausreichen...

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hman2 15.10.2015, 14:33
47.

Zitat von sikasuu
Faustkeil, selbst unbearbeiteter "Stein in Hand" reicht aus:-)
Um ein Notebook zu killen müssen Sie nur mit einer Tasse Kaffee davor "stolpern"...

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L!nk 15.10.2015, 14:33
48.

Für Telefone reicht auch ein Steckernetzteil ohne Netzteil. Man sollte sich schon vergewissern, was man benutzt ...

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hman2 15.10.2015, 14:37
49.

Zitat von pamhalpert
Warum braucht es für sowas a) einen Tüftler und b) einen so breit-gezogenen Artikel bei SPON, wenn man mit einem halbwegs gescheiten Magneten viel unauffälliger als hier beschrieben die Daten der Platte komplett über den Jordan jagen kann?
Die meisten unterschätzen, wie stark so ein Magnet sein müsste, d.h. dick und klobig, um das Stahlgehäuse der Festplatte zu durchdringen. Eine Tasse Kaffee wirkt genauso, und kann problemlos als "Unfall" getarnt werden.

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