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Gefälschte Nachrichten und Propaganda: Gegen Fake News hilft kein Gesetz
REUTERS

Aus Angst vor Wahlmanipulationen durch Fake News werden Rufe nach einem starken Staat laut. Aber kann man im Netz verbreiteten falschen Nachrichten wirklich mit Strafen beikommen?

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ambulans 14.12.2016, 15:40
1. danke,

sascha lobo, für diese begriffsklärungen - obwohls die meisten, wie ich befürchte, wohl überfordern wird ...

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an-i 14.12.2016, 15:41
2.

beeinflussbar sind am meisten die Überschriftenleser, die faul sind den Wahrheitsgehalt der Information zu hinterfragen. Und da ist auch SPON mit den Überschriften nicht zimperlich!

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h.c.trampler 14.12.2016, 15:41
3. Nicht nur im Netz

Ich lese die Nachrichten seriöser Zeitungen. Dann weiß ich, was stimmt und was nicht. Bin also nicht auf falsche Nachrichten angewiesen. Wer die Wahrheit wissen will, der findet sie auch.

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Dr.Ulrich 14.12.2016, 15:44
4. Was bleibt, ist ein ungutes Gefühl

Wenn die Regierung dieses Landes darüber bestimmt, was Fake ist und was nicht, kommt hier meine erste Fake News: "Wir leben in einer Demokratie."

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masterrobin93 14.12.2016, 15:47
5. Man sollte nicht alles glauben, was in den Medien steht.

Trotz der sehr objektiven Berichterstattung sollte man nicht alles glauben, was man im Netz findet.
Die heute-Show zum Beispiel bringt die Nachrichten meist humorvoll rüber, übertreibt es allerdings mit dem Humor oftmals, was dann eher unglaubwürdig klingt.

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brunolafitte 14.12.2016, 15:50
6.

Bester Kommentar von Ihnen seit langem......ich hoffe Ihre Kollegen beim SPON lesen auch mal den Artikel.

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Dr.Ulrich 14.12.2016, 15:51
7. Ich denke da an Franz Müntefering

Zitat von helcynth
Wenn der Wähler von gefälschten Aussagen und News dahingehend manipuliert wird eine bestimmte Partei zu wählen ist das bestimmt nicht ok! Das Gleiche gilt aber für (alle) Parteien die im Wahlkampf dem Wähler ein Parteiprogramm vorgaukeln (also ihn dazu verleiten die jeweilige ......
So sehr ich den alten Polit-Haudegen schätze, mit seinem Kommentar aus 2006 sollte er selbst den geistig nicht ganz so beweglichen einen Einblick in den Umgang der Regierungsparteien mit Fake News ermöglicht haben:
"Wir werden an den Wahlversprechen gemessen - das ist unfair."

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shakshirak 14.12.2016, 15:52
8.

Die Begründung einer Strafbarkeit von Fake News ist sicher kein geeigneter Weg. Aber man könnte doch die Autoren, für die verbreiteten Meinungen haftbar machen. wer sich wie ein NAchrichtenmagazin betätigt, sollte den Regelungen für Nachrichtenmagazine unterworfen werden. Wer also tweetet oder retweetet, dass Frau Clinten aus einer Pizzeria einen Kinderporno Ring betreibt, muss im Zweifel diese Nachricht an den selben Empfängerkeis widerrufen.

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claude 14.12.2016, 15:56
9. Vertreibung der echten Diskussion

Fake News sind mit gesundem Menschenverstand relativ gut zu erkennen. Deshalb sind m.E. nicht die Fake News das Problem in den sozialen Netzwerken, sondern vielmehr deren Anzahl und die schiere Anzahl von Bot-Meldungen. Diese sind relativ leicht zu entlarven, aber das eigentlich schlimme daran ist, dass die Leute, die real diskutieren wollen, dadurch genervt und regelrecht vertrieben werden. Das Paradoxe also ist, durch die Anzahl an Bots und Falschmeldungen, kann eine reale Diskussion über die Politik und die Probleme der Gesellschaft nicht mehr stattfinden.

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