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Gefälschte Nachrichten und Propaganda: Gegen Fake News hilft kein Gesetz
REUTERS

Aus Angst vor Wahlmanipulationen durch Fake News werden Rufe nach einem starken Staat laut. Aber kann man im Netz verbreiteten falschen Nachrichten wirklich mit Strafen beikommen?

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Havel Pavel 15.12.2016, 19:01
160. Die ganze Klagerei wär mir viel zu blöd

Zitat von Sandra A.
Dieses Thema wird hochgebauscht. Durch unsere Politik und auch durch die Medien. Es gibt schon lange die Möglichkeit auch im Netz betriebene Hetze, Verbreitung von Falschaussagen, Verleumdungen, unerlaubte Verbreitung von urheberrechtlich geschütze Werke rechtlich verbieten und ahnden zu lassen. Es gibt haufen Anwälte, die sich genau damit eine "goldene Nase" verdienen. Frau Künast hat das in Anspruch nehmen können und auch genommen, und das vor solch einem weiteren Gesetz nun. Ganze 3 Tage und sie hatte von Facebook eine erwünschte Reaktion. Ob nun über moderne Softwaremöglichkeiten oder auf altmodischer Methode der Verbreitung von Handzetteln - eine Verleumdung bleibt eine Verleumdung, ebenso Hetze bishin zu Volksverhetzung, Beleidigung, und, und, und. Für all das haben wir bereits eine Gesetzgebung. Es gibt schon länger Kleinstforen z.B., die lassen keine Veröffentlichung fremden Ursprungs ohne nachvollziehbare Nennung der Quelle zu. Würden das einige mehr nutzen, würde sich eine Verbreitung von absichtlich gestreuter Falschaussagen auch um einiges reduzieren. Auch dafür gibt es bereits im Internet jedes Mittel - das Hausrecht der Seitenbetreiber. Würde ich also aussagen, "Herr Lobo lobte die grünen Marsmännchen, wegen ihrer hervorragenden Softwarespionage", müsste ich die genaue Quelle dazu angeben, wo und wann er das sagte. Einfach zu behaupten, das sagte er doch zwischen 24:00 und 0:00 Uhr wäre dann nicht drin. Wenn dann doch jemand meint ohne Quellenangabe was verbreiten zu wollen, wäre auch bei vielen sofort genau das ein Grund dem eher mißtrauisch zu begegnen. Warum das Thema aber nur künstlich hochgebauscht wird, kann man allein daran erkennen, wie wenig Beachtung bei der Thematik doch YouTube findet. Ob diverse veränderte Berichte, einseite Steuerung, gefälschte Reden aus Bundestag und auch der EU-versammlungen. Da läuft manch Thema schon seit Monaten über mit "faulen Eiern". Interessiert bei all der Stimmungsmache so gut wie keinen auch nur die Bohne. Wirklich sonderbar.
Sie mögen ja recht haben, dass man gegen alles mögliche klagen kann, nur ist es fraglich ob eine Klage die hier angebracht wäre, nämlich gegen Dummheit, überhaupt zugelassen wird.
Ich würde mal sagen wer allen Mist glaubt den er irgendwo liest oder hört ist selber schuld, das kann man wohl kaum verbieten! Die Medien wären sicher gut beraten, wenn sie allergrössten Wert auch Sachlichkeit und Korrektheit ihrer Meldungen legen würden und die ganze Meinungs- und Stimmungsmachung für oder gegen etwas sein zu lassen. Ein einigermassen kluger Leser kann dies wohl ganz für sich alleine, er ist wohl ganz bestimmt nicht mehr im Kindergartenalter wo noch gewissen Anleitungen nötig sind.

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