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Geld von Google: Kabinett beschließt umstrittenes Leistungsschutzrecht
dapd

Dieses Vorhaben ist weltweit wohl einzigartig: Das Bundeskabinett hat das umstrittene Gesetz auf den Weg gebracht, mit dem Presseverleger von Suchmaschinen wie Google Geld fordern könnten. Als nächstes entscheidet der Bundestag über das Leistungsschutzrecht.

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AxelSchudak 29.08.2012, 12:15
1. Facepalm

Wer auch immer dieses Gesetz so formuliert hat, hat den Verlagen ins Knie geschossen...

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copperfish 29.08.2012, 12:15
2. Arbeit

Zitat von sysop
Dieses Vorhaben ist weltweit wohl einzigartig: Das Bundeskabinett hat das umstrittene Gesetz auf den Weg gebracht, mit dem Presseverleger von Suchmaschinen wie Google Geld fordern könnten. Als nächstes entscheidet der Bundestag über das Leistungsschutzrecht.
Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für das Bundesverfassungsgericht.

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glitterflie 29.08.2012, 12:16
3. Der letzte Absatz sagt alles

Zitat "Wie sehr Google auf die Inhalte der Verlage angewiesen ist, um Geld zu verdienen, ist zumindest fraglich. Eine Studie der Firmen TRG und Sistrix, die beide ihr Geld mit Suchmaschinenoptimierung verdienen, kommt zu dem Schluss: "Den überwältigenden Teil seines Geschäfts realisiert Google ohne die Nutzung von Inhalten der Presseverleger." "
Google kann es einen Dreck interessieren, ob man seine News dort liest, ob es den Verlagen aber auch so geht, ist fraglich. Man beißt nicht die Hand, die einen füttert... Scheinen aber nicht alle Verlage verstanden zu haben.

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watislos 29.08.2012, 12:18
4. Keinen Cent gibt es...

Jeder Verlag der sich quer stellt wird kurzerhand komplett aus dem Index geworfen und ist quasi nicht mehr vorhanden.

Die Verlage wollen mit aller Gewalt ihr eigenes Grab schaufeln.

Und was macht Spiegel Online?

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TheBlind 29.08.2012, 12:21
5.

Zitat von sysop
Dieses Vorhaben ist weltweit wohl einzigartig: Das Bundeskabinett hat das umstrittene Gesetz auf den Weg gebracht, mit dem Presseverleger von Suchmaschinen wie Google Geld fordern könnten. Als nächstes entscheidet der Bundestag über das Leistungsschutzrecht.
Tja, da scheint der Kaffeeklatsch mit Frau Merkel wieder bares Geld wert gewesen zu sein. Würden die Verlage und Rechteverwerter ebenso zu Kasse gebeten wie alle Anderen, könnte man ggf. was Positives dazu schreiben, so aber ist es bestellt und so wurde geliefert, Bananenrepublik Deutschland.

Diese ReGIERung muss weg bevor es wirklich eskaliert. (inkl. RotGrün...)


Cu.

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frietz 29.08.2012, 12:24
6.

Zitat von watislos
Jeder Verlag der sich quer stellt wird kurzerhand komplett aus dem Index geworfen und ist quasi nicht mehr vorhanden. Die Verlage wollen mit aller Gewalt ihr eigenes Grab schaufeln. Und was macht Spiegel Online?
wäre ich google o.ä., würde ich diese seiten komplett vom index nehmen (also auch nicht in der 15. seote listen). wenn die verlage dann das jammern anfangen, würde ich von denen geld verlangen, damit sie überhaupt gelistet werden.

ist mal wieder ein stück reinster lobbypolitik.

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bugmenot 29.08.2012, 12:26
7. Die schiessen sich selbst in's Knie

Ich tippe mal, dass google die guten Zeitschriftenverlage dann einfach aus den Sucherergebnissen löscht. Für google sollte das kein großes Problem darstellen. Die Verlage können dann sehen, wie sie Besucher auf ihre Seiten locken.

Selber schuld, wenn man mit so ein paar Sätzen Geld verdienen will.

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rst2010 29.08.2012, 12:27
8. das heisst

Zitat von sysop
Dieses Vorhaben ist weltweit wohl einzigartig: Das Bundeskabinett hat das umstrittene Gesetz auf den Weg gebracht, mit dem Presseverleger von Suchmaschinen wie Google Geld fordern könnten. Als nächstes entscheidet der Bundestag über das Leistungsschutzrecht.

man kann nicht mehr gleich in den suchergebnissen die für einen relevanten ergebnisse vorfiltern, sondern man muss jeden text lesen. mist. das lassen wir wohl lieber.

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Klopsdrops 29.08.2012, 12:30
9.

Das war wohl der dümmste Lobbyisten-Versuch, den die Verlage je ein Auftrag gegeben haben. Künftig sollen google & Co. also für die paar Zeilen Text Lizenzgebühren bezahlen, die bei den Suchergebnissen neben den direkten Links auftauchen, damit der Nutzer wenigstens schon mal grob einschätzen kann, ob der Link nützlich sein könnte oder nicht.

Ehrlich: Wenn ich nun google wäre, würde ich sofort sämtliche deutschen Verlage und Websites, die sowas fordern, komplett aus dem Suchindex löschen. Haben die Verlage und die betreffenden Websites halt Pech, wenn sie nicht mehr gefunden werden. Heute sollte jedem klar sein: Jede Website, die nicht in den Suchmaschinen auftaucht, ist quasi zum Sterben verurteilt, weil sie einfach kein Schwein mehr findet. Mal sehen, wer die ersten sein werden.

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