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Generationendebatte: Warum die Alten neidisch auf die Jugend sind
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Werden junge Politiker nicht ernst genug genommen? Die aktuelle Debatte hängt auch mit dem Wandel der Arbeitswelt zusammen. Denn der neuen Generation geht es nicht mehr nur um Karriere.

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hardner 25.01.2018, 08:21
120. Wenn es Nichts zu neiden gibt, dann wird man schon geholfen.

Der Artikel zeigt mir das Unverständnis zwischen den "Generationen". Zumal ich nicht nachvollziehen kann,
weshalb meinensgleichen neidisch auf "die Jugend" sein soll. Nicht zuletzt würde ich dann auch neidisch auf
meine eigenen Kinder sein ? Ich habe es genossen, in einer Zeit der individuellen Freiheiten leben zu dürfen,
speziell dass mir meine Eltern keine Vorschriften über meien Zukunft machten. Was braucht man mehr - etwa materialle Anhäufungen ? Das ist Ballast.

Mir erscheinen folgende Aspekte wichtig :

a) Generationenvertrag: dieser besagt, dass die arbeitende Generation die Rente für "die Alten" erbringt. Das
hat zur Folge, dass ich selber sehr daran interessiert bin, dass die nachrückende Generation erfolgreich im Beruf ist.
Ich habe die Jüngeren daher nach Kräften unterstützt und sie z.B. nicht als Gegner bei der Gehaltsrevision be-
trachtet oder dagegen opponiert. Im Gegenteil : es wurde in "meiner" Firma begrüsst, dass die jüngeren höhere
Einstiegsgehälter haben sollen und die Älteren dagegen nur geringe oder gar keine Lohnzuwächse.

b) Auch die (Nachkriegs-)Generation der jetzigen "Grufties" hat die Altlasten der Vorgeneration mit übernommen - obwohl sie an
deren Zustandekommen nicht schuld gewesen sein konnte. Das wirkt bis heute nach - z.B. aufgrund von Währungsreformen
(Vermögensvernichtung, sie wiederholt sich wieder einmal in anderer Form).

c) Es ist in meinen Augen immer zu begrüssen - auch bei den Regierungs-"Teams" - wenn ein ausgewogener Altersquerschnitt
vorherrscht. Die Jungen sollen vorpreschen mit neuen Ideen zur Verbesserung/zum Ersatz des Überkommenen. Die Alten
sollen darauf achten, dass sich nicht dieselben Irrwege wiederholen, die man schon einmal bereut hat - und davon einige sehr bitter.

d) Der nächste Weltkrieg wird assymmetrisch sein, also ein Bürgerkrieg, und sicher der letzte. Das wird so sein, angesichts der
gigantischen Anhäufung und Verteilung von Waffen und gleichzeitigem Anhäufen von Hass und Misanthropie in allen moralischen Lagern.

Spätestens bei d) habe ich absolut keinen Neid auf jüngere Generationen, sondern nur tiefe Sorge, wie man es abwenden könnte - vielleicht beginnend mit c) ?


Mit Grüssen,
hardner.

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mirage122 25.01.2018, 08:26
121. Sorry!

Aber ich möchte auf gar keinen Fall mit der heutigen Jugend tauschen. Die 68ger waren aufregend. Wir sind noch auf die Straße gegangen und haben uns gewehrt. Es war eine tolle Aufbruchstimmung, und wir haben viel erreicht. Und wir hatten Elvis, Beatles, Stones. Und heute? Nein danke, das isst überhaupt nicht zu vergleichen. Die Jüngeren heute tun mir eigentlich leid.

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Depressiver Depp 25.01.2018, 09:00
122. Ja, was denn?

Ich bin bald 55 und zähle mich gern zu den Alten. Aber ich bin noch nicht zu alt, um zu kapieren, was die Jungen anders und besser machen würden. Aber außer dem Umstand, dass die Jungen jünger als die Alten sind vernehme ich nichts.

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Troll-Oberkommando 25.01.2018, 09:42
123. GenerationY-Mythos

Ich glaube nicht, dass Generation y Geld und Karriere egal sind. Dieses Charakteristikum, dass sie Spaß und Vereinbarkeit wollen, würde ich auch nicht als statischen Fakt nehmen, sondern davon ausgehen dass die Charakteristika wandelbar sind - d.h. dass sie übermorgen auch Kohle haben wollen und zwar nicht zu knapp.

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flux71 25.01.2018, 10:00
124.

Die Alten sind im Begriff, der Jugend von heute eine radikalisierte Welt zu hinterlassen. Ist das deren Beitrag zur Neiddebatte, so eine Art Retourkutsche?

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ureg 25.01.2018, 10:03
125. Ja die Jugend

Schon Sokrates (um 400 v.Chr.) sagte: "Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer."
Also nichts Neues vom geschätzten Herrn Lobo. Ich denke aber, dass seine Analyse vielleicht auf Teile der Gesellschaft, insbesondere der Politikerkaste zutrifft, aber am eigentlichen Problem vorbeigeht. Besitzstandwahrung und das sich manchmal auch unter dem Deckmantel sozial(demokratisch) verbergende immernoch neo-liberale Diktum unserer Zeit das eigentliche Problem ist. Leider hinkt die Entwicklung des homo sozialis nicht mit der des homo oekonomikus hinterher. Aber auch das ist nichts Neues.

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cat69 25.01.2018, 10:14
126. Arbeit ist Arbeit

wer das als Spassveranstaltung oder gar als Lebensinhalt verkaufen will, der hat einen Schuss weg.

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rantzau 25.01.2018, 10:20
127. Jugendwahn mega out

Herr Lobo ist auchnicht mehr jung. Ich bins auch nicht, und was soll da, Alt gegen Jung. Schwachsinn. Die JUngen lewrnen von den Alten und die Alten von den Jungen. Völliger Humbug ist es aber, sich beim Jugendwahn anzubiedern. J

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gantenbein3 25.01.2018, 10:21
128. Ach Sascha Lobo

Zitat:

Die massivsten Auswirkungen künstlicher Intelligenz sieht Pichai im Wandel der Arbeit. Er fragt, ob man künftig noch Anwälte oder Buchhalter brauche.

Zitatende

Mir würde es schon reichen, wenn z.B. der Übersetzer von Google brauchbar wäre und das Internet nicht von Werbung zugemüllt würde, woran vermutlich viele junge Leute tatkräftig beteiligt sind. Und solange man rechtlich auf das Groteskeste bedient wird, wenn man z.B. bei einem Einkauf bei ebay eine Reklamation anbringen möchte, mache ich mir um den Beruf des Rechtsanwalts keine Sorgen.

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ludna 25.01.2018, 10:38
129. Ein langer Text voller Unsinn,

wie üblich. 1. Der Beruf muss Spass machen, ja, aber man muss die Miete bezahlen. 2. auch Junge werden alt udn wollen dann eine Rente. 3. sätestens wenn man Kinder hat ist es vorbei mit der Träumerei, dann heisst es Verantwortung übernehmen. Das wird Herr Lobo ohnehin nie verstehen.

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