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Gerichtsurteil: Unitymedia darf Kunden-Router für öffentliches WLAN nutzen
DPA

Kunden sei zuzumuten, dass ihre Router von Unitymedia als Hotspots verwendet werden, entscheiden Kölner Richter. Rechtskräftig ist das Urteil aber noch nicht.

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4meere 02.02.2018, 17:08
10. Witzversprechen

Da sowohl übertragungs- wie auch Serviceleistung von Unitymedia an Betrug Grenzen (hier in der Mannheimer Oststadt) glaube ich kaum, dass Unitymedia das überhaupt hinbekommt. Wenn doch: kündigen und klagen bis endlich Leistung kommt.

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manicmecanic 02.02.2018, 17:15
11. Rechtsstaat

mischt sich also nun in diese Verträge ein und will mir vorschreiben wer über meinen Anschluß mitsurfen darf?Mal von den Punkten abgesehen die hier schon von Kommentatoren bemängelt wurden,was passiert dann wohl wenn einer der Mitnutzer illegale Dinge über den Anschluß treibt?Ich bin nicht Profi bei der Technik,aber ist das nicht dieselbe IP dann wenns alles über denselben Router geht?Mit mir nicht,ich hatte schon einmal eine voll unberechtigte Abmahnung wo es hieß ich hätte irgendein Spiel sowohl herunter geladen wie auch wieder hochgeladen.Haha,ich spiele überhaupt keine Spiele am pc oder online.Beweis war bei der Nummer damals meine IP die wie auch immer aufgezeichnet wurde.Letztlich habe ich bis heute nichts deshalb bezahlt,ABER die ganzen Kosten des nötigen Anwalts blieben trotzdem an mir hängen.Erst auf ein Schreiben eines solchen kam diese Forderung ins Stocken.Als ich erst selbst mit fast wortgleichen Schreiben die Ansprüche zurück gewiesen habe gabs quasi keine Reaktion.Bananenrepublik.

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quark2@mailinator.com 02.02.2018, 17:20
12.

Immer wenn man denkt, dümmer kann es nicht kommen, ... Ich bin sprachlos. Demnächst ist es dann zumutbar, wenn Autohersteller einen Platz in der Karre für zufällige Mitfahrer reservieren, OK, in Handschellen, aber ... Echt, ich komm nicht mehr mit. Meine Wohnung, mein Leitung, meine Entscheidung. Na offenbar nicht. Aber das sollte sich elektronisch lösen lassen.

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jamsrhb 02.02.2018, 17:21
13. Und jetzt?

So wie sich hier viele Kommentatoren aufregen ist von viel Halbwissen auszugehen.
Nein, es wird niemand gezwungen. Nein, es wird nicht ohne das Wissen der Nutzer gemacht. Ja, man kann jederzeit ohne irgendwelche Fristen widersprechen. Ja, alle Nutzer wurden frühzeitig informiert und wissen bescheid. Nein, die eigene Bandbreit wird nicht benutzt, Eigennutzung hat Vorrang.
Das Prinzip des Angebots ist, dass Kunden von Unity die Router der anderen für W-Lan mitbenutzen können. Dafür wird ein zweites Signal gesendet, dass die eigene Bandbreite nicht angreift. Wenn ich gerade am surfen bin kann nicht einer einfach meine Leistung halbieren weil er gerade 100 GB runterlädt. Wer dem widerspricht teilt sein W-Lan nicht, kann aber auch nicht das W-Lan der anderen mitbenutzen.

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apfelmännchen 02.02.2018, 17:38
14.

Nein, es gibt keinen Bandbreitenverlust bei den Router-Besitzern durch das parallel aufgespannte WLAN (das Kabel bietet eine wesentlich höhere Bandbreite als die Nutzerverträge hergeben) und es gibt auch keinen höheren Stromverbrauch.

Es ist schon bemerkenswert, wie sich einige Unity-Media-Kunden - völlig kenntnisfrei - darüber beschweren, dass sie mit diesem WLAN-Sharing selbst unterwegs die Unity-Media-Router anderer nutzen können - also von diesem Sharing selber profitieren können - angesichts der WLAN-Wüste Deutschland eine sehr gute und längst überfällige Sache.

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frummler 02.02.2018, 17:42
15. lol

Zitat von jamsrhb
So wie sich hier viele Kommentatoren aufregen ist von viel Halbwissen auszugehen. Nein, es wird niemand gezwungen. Nein, es wird nicht ohne das Wissen der Nutzer gemacht. Ja, man kann jederzeit ohne irgendwelche Fristen widersprechen. Ja, alle Nutzer wurden frühzeitig informiert und wissen bescheid. Nein, die eigene Bandbreit wird nicht benutzt, Eigennutzung hat Vorrang. Das Prinzip des Angebots ist, dass Kunden von Unity die Router der anderen für W-Lan mitbenutzen können. Dafür wird ein zweites Signal gesendet, dass die eigene Bandbreite nicht angreift. Wenn ich gerade am surfen bin kann nicht einer einfach meine Leistung halbieren weil er gerade 100 GB runterlädt. Wer dem widerspricht teilt sein W-Lan nicht, kann aber auch nicht das W-Lan der anderen mitbenutzen.
lol wer hat denn hier halbwissen?
was meinen sie wohl was passiert wenn andere über ihre leitung surfen? meinen sie etwa im ernst das diese dadurch nicht langsamer wird?
die meisten bekommen auch so nicht einmal ansatzweise die volle leistung aus ihrer leitung und sollen die leitung jetzt auch noch mit andern teilen? in welcher welt leben sie eigentlich?

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muekno 02.02.2018, 17:44
16. Kölner Gericht

sind die nicht schon öfter mit irrsinns Urteile aufgefallen, hoffentlich geht das in Berufung. Ich zahlen für die Bandbreite an meinem Anschluss nicht daß ich die mit anderen teilen will und nicht dass der Anbieter dafür nochmal andere abzockt.

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gertner27 02.02.2018, 17:44
17.

Zitat von jamsrhb
So wie sich hier viele Kommentatoren aufregen ist von viel Halbwissen auszugehen. Nein, es wird niemand gezwungen. Nein, es wird nicht ohne das Wissen der Nutzer gemacht. Ja, man kann jederzeit ohne irgendwelche Fristen widersprechen. Ja, alle Nutzer wurden frühzeitig informiert und wissen bescheid. Nein, die eigene Bandbreit wird nicht benutzt, Eigennutzung hat Vorrang. Das Prinzip des Angebots ist, dass Kunden von Unity die Router der anderen für W-Lan mitbenutzen können. Dafür wird ein zweites Signal gesendet, dass die eigene Bandbreite nicht angreift. Wenn ich gerade am surfen bin kann nicht einer einfach meine Leistung halbieren weil er gerade 100 GB runterlädt. Wer dem widerspricht teilt sein W-Lan nicht, kann aber auch nicht das W-Lan der anderen mitbenutzen.
Soso, Halbwissen. und wie steht es mit ihren Halbwahrheiten

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nadworx 02.02.2018, 17:46
18. Alessandro2010!

Vodafone macht das bei Kabelanschlüssen nicht anders. Die Fritzboxen generieren 2 WLAN Netze. Eines kann der Kunde für sich nutzen, das andere fungiert als Hotspot.. Bandbreite wird nicht geteilt. Bei zB einer 100 MBit Leitung werden dem Kunden 100 MBit bereitgestellt und nochmals 10 MBit für den Hotspot.

Stromverbrauch ist das einzige Manko an der Sache. Aber wenn das alle Kunden machen hat man ein weiträumiges WLAN Netz.

Und wenn ein Kunde das nicht möchte, dann kann er doch jederzeit in den Fachhandel gehen und sich ein eigenes Gerät kaufen und nutzen.

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noch_ein_forenposter 02.02.2018, 17:48
19. Genauso ist es

Zitat von jamsrhb
So wie sich hier viele Kommentatoren aufregen ist von viel Halbwissen auszugehen. Nein, es wird niemand gezwungen. Nein, es wird nicht ohne das Wissen der Nutzer gemacht. Ja, man kann jederzeit ohne irgendwelche Fristen widersprechen. Ja, alle Nutzer wurden frühzeitig informiert und wissen bescheid. Nein, die eigene Bandbreit wird nicht benutzt, Eigennutzung hat Vorrang. Das Prinzip des Angebots ist, dass Kunden von Unity die Router der anderen für W-Lan mitbenutzen können. Dafür wird ein zweites Signal gesendet, dass die eigene Bandbreite nicht angreift. Wenn ich gerade am surfen bin kann nicht einer einfach meine Leistung halbieren weil er gerade 100 GB runterlädt. Wer dem widerspricht teilt sein W-Lan nicht, kann aber auch nicht das W-Lan der anderen mitbenutzen.
Ich bin selbst Kunde bei Unitymedia und habe eine sehr stabile (messbare) Bandbreite, die der bestellten entspricht. Einbrüche in der Bandbreite konnte ich nie vermelden, obwohl ich für Unitymedia-Maßstäbe mittlerweile mit 50 Mb/s eher "langsam" unterwegs bin. Es gibt ein opt-out, das natürlich dazu führt, dass man selbst das W-Lan andere Unitymedia-Kunden nicht mehr nutzen kann. Das kann man jederzeit über die Webseite konfigurieren.

Für mich selbst überwiegen massiv die Vorteile, da ich in der Stadt an sehr vielen Stellen W-Lan habe.

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