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Gesundheits-Helfer "Ada": App soll Patientendaten an Dritte verschickt haben
Akio Kon / Bloomberg via Getty Images

Mit der Gesundheits-App "Ada" sollen Patienten herausfinden, welche Krankheit sie haben. Doch sensible Patientendaten werden dabei angeblich auch an US-Unternehmen geschickt. Die Entwickler weisen das zurück.

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Der Jürgen aus M 11.10.2019, 16:49
1. Da bin ich mal gespannt......

habe eben in der ct den Artikel auch schon gelesen und so wie es scheint kann heise das gut belegen, dass Daten an Drittfirmen übertragen werden.
Da bin ich mal gespannt wie Ada sich da wehren will.

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Horst Haber 11.10.2019, 17:15
2.

Wenn heise so etwas äußert, ist es üblicherweise sehr gut belegbar, wie die Vergangenheit zeigte. Und wenn Ada tatsächlich unerlaubt Daten an Dritte weitergibt, wird der DSGVO-Hammer vermutlich mal etwas härter zuschlagen.

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Actionscript 11.10.2019, 17:16
3. Solch eine App ist Unsinn.

Wenn ich bestimmte Symptome habe, gehe ich zum Doktor und lasse mich untersuchen. Es gibt eine Reihe von Krankheiten, die ähnliche Symptome haben. Warum muss man erst über eine App gehen, warum nicht gleich zum Doktor? Was mache ich denn, wenn die App eine Krankheit bestimmten Symptomen zuordnet?

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bichsel 11.10.2019, 17:45
4. Es gibt Alternativen.

Ich finde z. B. die WebMD-App in Ordnung und konnte zumindest auf die Schnelle keine Veröffentlichungen Dritter finden, die darauf hindeuten, dass diese eine Datenschleuder sei.

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bert1966 11.10.2019, 18:39
5.

Es gibt Apps, mit denen man sein Mittagessen fotografieren kann, Apps, die einem helfen sollen, ein besserer Liebhaber zu werden, Apps, die einem Tips zur Mondphase geben, Apps, mit denen man eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bestellen kann und jetzt natürlich auch Apps, die einem die Diagnose des Arztes ersparen sollen.

Wer meint, solche Spirenzchen zu brauchen, der soll sie benutzen. Bedenklich ist allerdings, dass nach Meinung des Bundesgesundheitsministers die Allgemeinheit über ihre Krankenkassenbeiträge für die Smartphonesucht und App-Gläubigkeit Einzelner aufkommen soll.

Das ist nicht innovativ sondern hat für mich eher einen merkwürdigen Beigeschmack von gezielter politischer Förderung bestimmter Industrieprodukte unter bewusster Umgehung der sonst üblichen und erforderlichen Kontrolle auf ihren Nutzen und ihre Sicherheit.

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g.s-sanet 11.10.2019, 22:40
6. Freut mich,

daß die Offenheit und Unbedarftheit der Menschen die jede Gratis-App herunterladen müssen, sofort wieder ausgenutzt wird. Sie betteln geradezu darum, ihre Versicherungsdaten (werden von ext. Firmen per App gemanagt), ihre Vorlieben und Gewohnheiten (per Google+Maps) und ihre Gesundheitsdaten preiszugeben.
"Du willst es, sie kriegen es", Dummheit will bestraft werden.

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yepp 12.10.2019, 01:27
7. Ich hatte die App

unter iOS mit einer meiner Spam-Mail-Adressen zu laufen und habe ein paar markante Symptom-Kombinationen eingegeben. Kurze Zeit darauf lief dieser Account mit dubiosen "Behandlungs- und Medikationsangeboten" zu Krankheiten mit eben diesen Symptomen voll. Alles klar ...

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Rummelfliege 12.10.2019, 04:28
8. Interessant

Offenbar werden hier nur Kommentare zugelassen, die sich gegen das Unternehmen richten.

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barbara.schaepers 12.10.2019, 05:22
9. Apps können durchaus hilfreich sein im Gesundheitssektor.

Z. B. unterstützend und begleitend bei Schlafstörungen, Diäten... Aber natürlich muss klar sein, dass es dabei um Gesundheitsdaten geht, welche mit der höchsten Sicherheitsstufe verarbeitet werden müssen. Zu argumentieren, dass ein CE Prüfsiegel für die Klasse I eine vollständige Garantie für ausreichenden Datenschutz gewährleistet ist Unsinn. In der Regel werden in den niedrigen Klassen nur die Prozesse validiert und nicht das Produkt selbst. Bei Konformität mit den Regularien zertifiziert sich der Hersteller selbst.

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