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Glass: Google verbietet Weiterverkauf seiner Datenbrille
REUTERS

1500 Dollar kostet ein Test-Expemplar von Googles Datenbrille Glass. Doch wer eines der Geräte kauft und bezahlt, dem gehört es nicht: Google behält sich vor, die Brillen aus der Ferne kaputtzumachen, falls sie verkauft oder verliehen werden. Der Fall ist symptomatisch.

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pjcomment 18.04.2013, 12:55
180. Ich mach da nicht mit

Und ich rate jedem, dasselbe zu tun. Ich habe keinen Google-Account. Ich bin nicht bei Facebook. Ich benutze nicht Apple. Alles Firmen, die eben nicht möchten, dass ich ein Produkt aus dem Regal kaufe und mich dann nicht mehr blicken lasse. Ich will aber genau das. Ich will mich nicht registrieren. Ich will nicht in eine Cloud aus der ich nicht herauskomme. Und ich will nicht für meine Photos Eigentumsrechte abtreten wenn ich sie hochlade. Will auch keine EULAs als "gelesen" anklicken obwohl ich sie nicht gelesen habe. Und wenn ich ein Handy kaufe, dann will ich vom Anbieter unabhängig sein. Und wenn ich eine Nespresso-Machine kaufe, dann bevorzuge ich die Kapseln der Konkurrenz. Ich will Kunde sein, wie der Einkäufer des Staubsaugers. Auch bei Software, Telefon etc.

Und damit nicht das Argument kommt, dass Bindung der Preis für niedrige Einstiegskosten sei: ich bin gerne bereit, für meine Unabhängigkeit mehr zu bezahlen. Aber als mündiger Kunde, der frei bleibt und jederzeit wechseln kann!

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karakutu0 18.04.2013, 12:55
181. Winkeladvokaterei !!!

Darf ich jetzt meine Eigentumswohnung nicht mehr vermieten, weil darin eine Heizung eingebaut ist, die über so ein kleines Steuerelement mit Display gesteuert werden kann, welches an der Wohnzimmerwand hängt? Da läuft schließlich auch ne Software drauf.
Wo soll das noch hinführen?
Bei aller Loyalität zur Marktwirtschaft...so langsam müssen wohl auch wir als Mittelschicht die Systemfrage stellen!

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Blaumilchvor 18.04.2013, 12:59
182. Wer nicht denken will fliegt raus...

Zitat von walter_rsr
Da wird auf der Basis eines schlecht geschriebenen Artikels, der reihenweise falsche Aussagen enthält (Beispiel: . Wenn der Verfasser ein Vertragshandy, pardon meine natürlich ein -smartphone hätte, wüsste er, dass er da auch bei uns nicht erst "seit kurzem"zwei Jahre warten muss, bevor der simlock aufgehoben werden kann ) gestritten, dass die Fetzen fliegen. Manche benützen das Thema, um zu zeigen, wie toll ihre Kenntnisse im IT-Bereich doch sind. Im Gegensatz zu ihren Deutschkenntnissen, aber sich verständlich auszudrücken, ist wohl nicht cool in diesen Kreisen. Einige Foristen haben es mehrmals wiederholt, dass es hier nicht um ein frei verkäufliches Produkt geht. Und demzufolge die Einschränkungen des Herstellers durchaus berechtigt sind. Trotzdem werden hier von manchen nachorwellsche Verhältnisse beschworen. Obwohl keiner von diesen weiss, wie die Verkaufsbedingungen für ein frei verkäufliches Endprodukt aussehen werden. Die Vernünftigen hier scheinen in der Minderheit zu sein. Sich bei Bedarf informieren und ein Produkt meiden, dass meine Rechte unangemessen einschränkt, das stelle ich mir unter vernünftigem Verhalten vor. Auf die Gefahr hin, dann nicht "in" zu sein.
...was den anderen ihre Deutschkenntnise ist bei Ihnen der Mangel an Mathematik! Sie können nicht hochrechnen! Macht nix! Mach ich für Sie! Die Nachorschewelle begann bereits vor 1984, da scheinen Sie in der Zeit doch etwas zurückgeblieben! Ist ja egal! Es geht auch nicht alleine wie die Verkaufsbedingungen für ein frei verkäufliches Endprodukt aussehen werden, es geht im wesentlichen überhaupt so ein Produkt im öffentlichen Raum anwenden zu dürfen! Jetzt dürfen Sie etwas nachdenken warum diese Frage überhaupt im Raum steht und wenn Sie in der Fragestellung nicht weiterkommen dürfen Sie gerne bei mir anfragen, ich helfe Ihnen dann...

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dunkelmerkel 18.04.2013, 13:00
183. Ach neeee

"Google verbietet Weiterverkauf seiner Datenbrille"
Schon klar...sonst wird ja auch eine personenbezogene Speicherung der empfangenen Daten schwierig. Unglaublcih. Man sollte das Teil gleich im Ansatz boykottieren.

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mhwse 18.04.2013, 13:01
184. yepp..

Zitat von Blaumilchvor
Gegen eine wie von Ihnen beschrieben Nutzung hätte ich ansich garnichts einzuwenden, jedoch ist es absolut bedenklich Bewegungsprofile und Gesichtserkennung zu betreiben ohne das der davon betroffene ohne solch eine Datenbrille mit erfasst und ein sogenanntes Schattenprofile von ihm erstellt werden kann so wie es bereits in bei Facebook der Fall ist! Von Ihnen als Softwareentwickler hätte ich mir eigentlich mehr vorausschauendes Denken erwartet... scheint
bin daher weder auf Frazebook .. noch verwende ich Android (obwohl das sehr verlockend wäre) .. (dafür entleere ich hier mein Gehirn ..)

Ggf. ist Ubuntu das am wenigsten getrackte System .. sicher bin ich mir nicht .. wer kennt schon alle geheimen Ecken der Core Sourcen (und der proprietären wie z.B. invidia Treiber und co .. )?

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neuronenzenker 18.04.2013, 13:02
185. ...

Bei Testgeräten is das weniger veruteilenswert, denn die tester sollen testen ;) Ansonsten würd ich sagen: Wer braucht diesen Müll eigentlich ?

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pdp 18.04.2013, 13:03
186. Äpfel mit Birnen verglichen

Hier geht es um ein Vorserienmodell. Keine Firma sieht gerne, daß solche Geräte im Internet für tausende von Dollar den Besitzer wechseln. Und wer die Brille bestellt hat, sollte sich vielleicht auch mal die Nutzungsbedingungen durchlesen.

Anders sieht die Geschichte bei normalen Serienmodellen aus. Aber auch hier gilt es, die Bedingungen zu lesen. Gefallen sie mir nicht, kaufe ich es halt nicht. Aber was ich mit meinem Handy, Telefon, Laptop oder sonstigen Geräten mache, bleibt mir überlassen. Die Gewährleistung geht natürlich verloren, wenn ich das Gerät öffne und darin rumspiele.
Ändere ich aber nur kleine Details und lasse die Software im Originalzustand, bekomme ich weiterhin Updates bzw. der Kundendienst kann sie einspielen. Verändere ich wie hier beschrieben bei der Konsole die Chips ist doch klar, daß es Probleme mit der Software gibt. Baue ich den alten Chip wieder korrekt ein, bekomme ich auch wieder die Updates.

Wer weiss was er tut, hatte und wird nie Probleme haben. Nur Leute, die sich nicht informieren, wundern sich hinterher, daß es nicht mehr funktioniert.

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zzzuck 18.04.2013, 13:05
187. Das ist die Zukunft

Zitat von sysop
1500 Dollar kostet ein Test-Expemplar von Googles Datenbrille Glass. Doch wer eines der Geräte kauft und bezahlt, dem gehört es nicht: Google behält sich vor, die Brillen aus der Ferne kaputtzumachen, falls sie verkauft oder verliehen werden. Der Fall ist symptomatisch.
Kaufst dir `n Auto, und nach 8 Jahren wird das Ding per Fernsteuerung abgeschaltet, weil du an die falsche Tankstelle gefahren bist. Steuergerät ausbauen hilft nix, weil irgendwo ein nicht ortbarer chip steckt, der beim Betätigen der Zündung alle Ventile abschiesst.

Orsen Wells hatte nicht genug Phantasie.

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arminp 18.04.2013, 13:06
188. Was will uns der Autor damit sagen?

"Ein prominentes Beispiel lieferte Amazon, als der Konzern im Jahr 2009 versehentlich verkaufte, nicht lizenzierte Versionen von George Orwells "1984" von den Kindles diverser Käufer löschte. "

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weißbrot 18.04.2013, 13:07
189.

Zitat von karakutu0
Darf ich jetzt meine Eigentumswohnung nicht mehr vermieten, weil darin eine Heizung eingebaut ist, die über so ein kleines Steuerelement mit Display gesteuert werden kann, welches an der Wohnzimmerwand hängt? Da läuft schließlich auch ne Software drauf.
Warum sollten Sie das nicht dürfen?
Haben Sie etwa mit ihrem Heizungslieferanten einen Vertrag geschlossen, dass Sie ihre Wohnung nicht vermieten dürfen, wenn Sie seine Heizung verbauen? Warum machen Sie so etwas?

Zitat von
Wo soll das noch hinführen? Bei aller Loyalität zur Marktwirtschaft...so langsam müssen wohl auch wir als Mittelschicht die Systemfrage stellen!
Was hat das mit der Marktwirtschaft zu tun?

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