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Glass: Google verbietet Weiterverkauf seiner Datenbrille
REUTERS

1500 Dollar kostet ein Test-Expemplar von Googles Datenbrille Glass. Doch wer eines der Geräte kauft und bezahlt, dem gehört es nicht: Google behält sich vor, die Brillen aus der Ferne kaputtzumachen, falls sie verkauft oder verliehen werden. Der Fall ist symptomatisch.

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der_durden 19.04.2013, 09:51
270.

Die Foristen dürfen gerne mal vergleichen:
Google Glass: Verleihen verboten | Digital | ZEIT ONLINE

Auch die Zeit schreibt kritisch über das Thema der Kontrollausführung der Hersteller über gekaufte Produkte. Allerdings gelingt es der Zeit, seriös zu erklären, welches Beispiel sie an dieser Stelle heranführt.

Und genau das macht den feinen, aber wie ich finde wichtigen Unterschied. Anderen Journalismus kann man man als gebildeter Mensch nun mal nicht ernst nehmen.

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totalmayhem 19.04.2013, 09:52
271.

Zitat von neu_ab
elektronische Fussfesseln sind out, dafür gibt es jetzt für den Deppen von Welt die Googlebrille, für nur 1500 Tacken
Nur kein Neid, weniger betuchte sheeple haben die Moeglichkeit, sich per Mobiltelefon ueberwachen zu lassen. ;)

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stickstoffgruppe 19.04.2013, 13:39
272. Na und??

Wo ist jetzt das Problem? Google behält sich Rechte an seinen Testgeräten vor- dafür sind es ja Testgeräte. Und eben keine marktreifen Produkte. Wer mit diesen Bedingungen nicht einverstanden ist, braucht sich die Brille ja nicht zu kaufen.
Komischer Artikel.

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musikimohr 22.04.2013, 15:24
273. Ach nee ... da halt ich doch zum SPIEGEL

Zitat von der_durden
Die Foristen dürfen gerne mal vergleichen: Auch die Zeit schreibt kritisch über das Thema der Kontrollausführung der Hersteller über gekaufte Produkte. Allerdings gelingt es der Zeit, seriös zu erklären, welches Beispiel sie an dieser Stelle heranführt. Und genau das macht den feinen, aber wie ich finde wichtigen Unterschied. Anderen Journalismus kann man man als gebildeter Mensch nun mal nicht ernst nehmen.
Sie erwähnen gar nicht, dass der ZEIT-Artikel entscheidende fünf Stunden älter ist und selbstverständlich die hiesige Kritikwelle bereits inkorporieren konnte?

Ich halte es wie der Autor des Artikels hier: Wehret den Anfängen! Die Brille an sich ist schon eine extreme Provokation aller Mensche, die verstanden haben, warum das BVerfG den Datenschutz und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung aus der Menschenwürde und Entfaltungsfreiheit (beides Grundrechte) abgeleitet hat.

Wenn zugleich dann demonstriert wird, dass Google jederzeit die Herrschaft über dieses Spionageteil hat, dann muss man sich nicht wundern, wenn einigermaßen gebildete Menschen erkennen, dass Google mal wieder in bekannter Manier "Maßstäbe" setzen will. Hat sich Google jemals um Gesetze gekümmert? Beim strafbaren Raubkopieren der Bücher? Beim strafbaren Einscannen intimster Emails per Googlestreetview-Autos? Gehören Sie zu den Adepten, die Google noch immer glauben, das sei alles unabsichtlich passiert?
Hören Sie auf, hier um "Vertrauen" für Google zu werben.
Das passt nicht zur Ignoranz von Google.

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