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Google Home im Test: "Okay, Google" - was kann dein Lautsprecher?
Matthias Kremp

Der Google Home soll auf fast jede Frage eine Antwort finden, ein smartes Zuhause steuern und auch noch gut klingen. Wir haben getestet, ob der Lautsprecher mit Sprachassistent diese Versprechen einlöst.

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Crom 08.08.2017, 13:42
70.

Zitat von HISXX
ich brauche so etwas nicht. Sorry!
Ich brauch auch so vieles nicht. Mir würde aber nicht im Traum einfallen, dass zu jedem Produkt zu schreiben, was ich nicht brauche. Das wäre doch ziemlich unnütz.

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alex300 08.08.2017, 13:46
71. Zu 67

Gmaps timeline ist kein Beweis: sie lässt sich beliebig editieren. Kinderleicht.
Trotzdem finde ich gmaps unglaublich praktisch. Letzte Zeit navigiere ich nur damit.
Leider, können gmaps noch keine "Gefahrenstellen". Also, muss im Hintergrund noch ein echtes Navi laufen, das mich vor Kontrollen warnt.
8-)

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jever09 08.08.2017, 14:01
72. Angst

Das ist glaube ich das Stichwort, was hier auf die meisten Rezensenten zutrifft.
Es ist neu - man könnte abgehört werden - und dann wird genau dieses einfach mal unterstellt.
"Es wird in das Intimste eingegriffen" Alle meckern, keiner schreibt hier aber, was man wirklich von einem technologischen Fortschritt / einer technologischen Entwicklung erwartet. Hauptsache meckern. Und wenn dann ein Journalist hier einen Test mit diesem Gerät beschreibt und nur schreibt, dass gem. Google nicht abgehört wird und ansonsten sich auf die Technik beschränkt, ist das auch schon eine Todsünde, so wie sich hier einige Leute ausdrücken. Eine Diskussion über mögliches Abhören kann man ja gern führen, aber die gehört hier eben halt mal nicht hin - hier ging es um die Technik.
Aber die Angst sorgt dafür bei den lieben Rezensenten, dass hier erstmal drauf rumgeknüppelt werden muss. So ein büschen fremdschämen für mich.
Ich frage mich, wovor habt Ihr Angst in der Realität? Was passiert, wenn ich abgehört werden sollte? Wo besteht die reale Gefahr für uns? Keiner kann mir das bisher erklären. Hauptsache meckern - Hauptsache Angst schüren. Hat ein büschen was von den Amis - Angst schüren!

Ich selbst besitze 1 Echo und 4 Echo DOTS - ja abgesehen von den Bädern und dem Gästezimmer sind alle Zimmer samt Küche mit einem Gerät ausgestattet. Es ist für mich eine Spielerei, eine teilweise Erleichterung im Alltag und auch für meine Gäste stets eine willkommene Spielerei. Lichtsteuerung, Internetradio, Fernsehsteuerung (via Harmony Hub), Timer, Wecker, Rezepte vorlesen und einfach mal witzige Antworten auf dämliche Fragen bekommen etc. es ist einfach komfortabel und es gibt noch viel zu entdecken.

Ich finde diese Entwicklung interessant und spannend und habe keine Angst davor und fühle mich gut damit.

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Frank Zi. 08.08.2017, 14:10
73.

Zitat von alex300
Gmaps timeline ist kein Beweis: sie lässt sich beliebig editieren. Kinderleicht. Trotzdem finde ich gmaps unglaublich praktisch. Letzte Zeit navigiere ich nur damit. Leider, können gmaps noch keine "Gefahrenstellen". Also, muss im Hintergrund noch ein echtes Navi laufen, das mich vor Kontrollen warnt. 8-)
Die App "Blitzer.de" warnt sehr zuverlässig vor Gefahrenstellellen, auch im Hintergrund bei laufender Navigation.
Die App ist extrem zuverlässig, häufig wird die Gefahrenstelle gerade erst aufgebaut, ist aber bereits in der Datenbank vorhanden. Eine mittlerweile sehr große Nutzerschaft macht es möglich. Die Investition in die Premiumversion ist sehr lohnenswert und hat sich für mich schon vielfach rentiert.

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msix 08.08.2017, 14:22
74.

Zitat von sefopo
Ich hatte bisher nicht das Gefühl, in einem IT-Entwicklungsland zu leben und der SAP-Konzern zum Beispiel vermutlich auch nicht. Ich beobachte in meiner IT-Branche sogar die Rückverlagerung von.....
Natürlich leben wir nicht in einem IT Entwicklungsland. Hier ist ja alles verfügbar. Mir geht es darum, dass bis auf ganz wenige Ausnahmen keine relevante Software / Hardware aus Deutschland sondern zum größten Teil aus den USA kommt. Dort wurden und werden auch immer wieder IT Trends gemacht und nicht in Deutschland.

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msix 08.08.2017, 14:31
75.

Zitat von sefopo
auch der an den Weihnachtsmann: Nichts im Leben ist umsonst - Sie zahlen in allen Fällen mit Ihren Daten. Welche Orte suchen Sie, welche Routen bevorzugen Sie, welche Filme schauen Sie sich an oder liken Sie. Sie geben ein vollständiges Profil Ihrer Persönlichkeit ab und glauben, Sie zahlen nichts?
Und welcher Nachteil soll mir konkret daraus entstehen? Früher, als wir noch zur Videothek gegangen sind um Filme auszuleihen, wurde auch jeder Verleihvorgang protokolliert und bei der jeweiligen Videothek im System unter dem entsprechendem Kundenkonto, das übrigens im Gegensatz zu einem Google Konto zwingend mit kompletter Anschrift des Kunden vereshen war, hinterlegt.

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Velbert2 08.08.2017, 14:31
76. Ich auch nicht

Zitat von Crom
Ich brauch auch so vieles nicht. Mir würde aber nicht im Traum einfallen, dass zu jedem Produkt zu schreiben, was ich nicht brauche. Das wäre doch ziemlich unnütz.
Ich brauche auch vieles nicht. Allein aus Zeit- und Platzmangel kann ich mir nicht alles anschaffen. Die Wohnung fasst nicht alle Neuigkeiten und auch mein Tag hat nur 24 Stunden. Trotzdem interessiere ich mich für diese Innovationen und verdamme nicht gleich alles, nur weil ich den Sinn nicht erkenne oder sie für irgendwie gefährlich halten könnte. Das ist halt die viel beschworene Vielfalt der Geschmäcker und Ansichten, ohne die das Leben viel langweiliger wäre.

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chk23 08.08.2017, 14:33
77.

Zitat von jever09
Das ist glaube ich das Stichwort, was hier auf die meisten Rezensenten zutrifft. Es ist neu - man könnte abgehört werden - und dann wird genau dieses einfach mal unterstellt. "Es wird in das Intimste eingegriffen" (...) Hauptsache meckern - Hauptsache Angst schüren. Hat ein büschen was von den Amis - Angst schüren!
Naja, aber nach den ganzen Leaks von Snowden, oder konkret dem Vault 7 Leag von wikileaks, sowie diverser anderer Fälle, wo Missbrauch aufgeflogen ist (Mitarbeiter die sich an privaten Videos von Teenagern ergötzt haben oder mitgeschnittenes Material für Erpressungen verwendet haben etc.), sollte man heutzutage ein klein wenig vorsichtig sein, was man sich noch so alles in die Wohnung holt - Euphorie über Technik und alles Neue ist schön und gut, aber *ganz* so naiv fahrlässig sollte man dann gerade heutzutage doch nicht mehr damit umgehen.

Zitat von
Ich selbst besitze 1 Echo und 4 Echo DOTS - ja abgesehen von den Bädern und dem Gästezimmer sind alle Zimmer samt Küche mit einem Gerät ausgestattet. Es ist für mich eine Spielerei, eine teilweise Erleichterung im Alltag und auch für meine Gäste stets eine willkommene Spielerei. Lichtsteuerung, Internetradio, Fernsehsteuerung (via Harmony Hub), Timer, Wecker, Rezepte vorlesen und einfach mal witzige Antworten auf dämliche Fragen bekommen etc. es ist einfach komfortabel und es gibt noch viel zu entdecken. Ich finde diese Entwicklung interessant und spannend und habe keine Angst davor und fühle mich gut damit.
Keine Frage, das ist alles spannend und sehr interessant, gerade für die Generation die mit Enterprise und dem berühmten "Computer..." aufgewachsen ist. Allerdings würde ich mir hier eine offline-Alternative (oder einen offline-Modus) wünschen, denn um zuhause das Licht zu dimmen oder Geräte zu steuern brauche ich keinen Server in der USA - das geht auch im lokalen Netzwerk. So etwas wird es von amazon oder Google allerdings nicht geben, weil das Sammeln von Nutzerdaten nun mal zu deren Hauptgeschäftsfeld gehört.
Da kann man nur hoffen, dass sich neben den kleinen Anbietern die solche Lösungen auf Open-Source und Raspberry-PI Basis anbieten (zB "Jasper") auch größere dieser Lücke annehmen, die nicht im Sinn haben die Benutzer auszuspionieren wie Google oder amazon und auch für den Ottonormalverbraucher zu installieren sind und nicht Nerds und Bastlern vorbehalten bleiben (wie Jasper mit Raspberry PI).

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frietz 08.08.2017, 14:35
78.

Zitat von markus_wienken
Also mal überlegen, wann ich das Wurzelziehen letztmalig benötigte....oh ja, in der Schule. Seitdem nicht mehr und ich habe auch vergessen wie es geht, dafür gibt es Taschenrecher, sollte ich es mal wirklich benötigen Sie schreiben: "Frühere Fähigkeiten gehen .....
sie brauchen nicht in die Steinzeit zurückgehen. Die heutigen Jugendlichen sind doch nicht mal in der Lage, zwei Zahlen zusammenzurechnen oder zu teilen, ohne das Handy zu bemühen. Ist das toll? Dafür kennen sie die Bohlensuperstars der letzten Jahre. Das ist Verdummung!

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Vorzeichen 08.08.2017, 14:40
79. Von Verdummung keine Spur

Zitat von Gregor Taum
Denkt man zurück an seine eigene Jugend, in der z.B. Wurzelziehen noch in der Schule und nicht am Rechner geschah, sieht der wache Mensch hier einen weiteren Schritt zur Verdummung.
Ich bin hellwach, kann Ihnen sagen, wieviele Schritte Sie beim Wurzelziehen benötigen, um innerhalb einer vorgegebenen Fehlertoleranz zu liegen und sehe in dem Google-Gadget nicht ansatzweise einen Schritt zur Verdummung.
Wer mit Verweis auf seine Jugend behauptet, er habe mehr drauf als die aktuelle Generation von Schülern, hat seit Jahrzehnten nichts dazugelernt.

Dank der offenen API kann man sich sein "Google Home" selbst basteln, und viele Jugendliche beherrschen das locker. Während Sie noch die Wurzel ziehen, haben meine Schüler Spaß am Programmieren. Von Verdummung keine Spur.

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