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Google-Manager bei Tech-Konferenz SXSW: Die Welt des Eric Schmidt
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Das Internet verändert die Welt - aber wer formt das Internet? Bei der SXSW-Konferenz in Texas gaben die Google-Manager Eric Schmidt und Jared Cohen erstaunliche Antworten: Überwachung, Selbstzensur und den Verlust von Privatsphäre halten sie für unausweichlich - und zweitrangig.

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epic_fail 08.03.2014, 18:09
1.

Zitat von sysop
Das Internet verändert die Welt - aber wer formt das Internet? Bei der SXSW-Konferenz in Texas gaben die Google-Manager Eric Schmidt und Jared Cohen erstaunliche Antworten: Überwachung, Selbstzensur und den Verlust von Privatsphäre halten sie für unausweichlich - und zweitrangig.
Schmidt hält den Verlust der Individualität für unausweichlich und zweitrangig? Wer ne menschliche Nullnummer wie Schmidt ist, sollte nicht noch in Nachrichten Erwähnung finden.

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soniceagle 08.03.2014, 18:21
2. Sie können es sich lesiten

Leute wie der Google Manager Eric Schmidt können sich solche Aussagen leisten!! DIe wissen, das selbst die NSA ohne Hilfe von Konzernen wie google alt aussehen würde! Zumal Konzerne ja jetzt schon bestimmen wie wir leben! Das Google und Facebook unser leben in der Digitalen Welt kontrollieren wollen, ist doch völlig normal! Kontrolle ist Macht und Macht ist heutzutage auch Geld!!

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spon_2318831 08.03.2014, 18:52
3. Mein Gott,

solch unmöglichen Leute haben bei Google das Sagen? Dann ist es ja
gut, dass wir Goggle nicht mehr
nutzen als nötig. Nur die Abstimmung mit den digitalen Füßen wird wahrgenommen. Anderer Protest zählt nicht. Nur so!

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peterpanofsky 08.03.2014, 19:02
4. Kleine Männer mit großem Fetisch

gibt es nicht nur in Russland. Google wurde von der NSA angegriffen? Google greift gemeinsam mit der NSA an, und zwar die Zivilgesellschaft in ihrer bestehenden Form. Google und Co. sowie die NSA haben doch ähnliche Interessen: messimäßig so viele Informationen wie möglich zu sammeln. Wenn man Schmidt zuhört, erkennt man dieselbe debile Rechtfertigungs- und Manipulationstrategie wie bei den abgedrehten Sicherheitsorganen der Five Eyes: Wir sind für alle Zeiten unhinterfragbar gut in unseren Absichten und Handlungen. Was wir tun, kann nicht schlecht sein.
Das sieht hoffentlich nur Schmidt und die NSA bzw der britische Geheimdienst so. Fanatiker reden genauso.
Schmidt mag ja ein fähiger Manager sein, der weiß, wie man unkritischen Konsumenten irgendwelchen Krempel andreht, das war es aber dann auch schon. Wir dürfen uns von diesem unsäglichem Gelaber der Unvermeidbarkeit der totalen Überwachung nicht einlullen lassen. Das soll nur Akzeptanz und Gleichgültigkeit schaffen. Google, Facebook und Co sind der zivile Arm außer Rand und Band geratener Geheimdienste.

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herrbasan 08.03.2014, 19:40
5.

Das interwebs is doch ne tolle sache. Jeder quatschkopf darf hier undiferenziert alles von sich geben und sich danach wohlig fühlen am leben teilgenommen zu haben.

Fakt ist, die aufgabe der Privatsphäre is unausweichlich, und daher zweitrangig. Nörgeln hilft da auch nicht weiter.

Ich kann mir vorstellen das einwohnermeldedaten und passkontrollen sich auch einmal so angefühlt haben als gäbe man etwas auf ohne das man unmöglich leben kann. Aber es lebt sich gar nicht so schlecht damit.

So wird es auch mit der privatheit sein. Irgendwann wenn alle über alle alles wissen können wird sich heraustellen das eigentlich niemand über niemanden etwas wissen will. Heute ists noch der gefühlt 100.000ste weltuntergang, morgen schon im regal zusammen mit der vereinsamung durchs telefon, dem untergang der sitten durch comics und all den anderen gefahren die keine wurden.

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pleromax 08.03.2014, 19:56
6. Das schöne an Eric Schmidt

Das schöne an Eric Schmidt: Noch mit jedem seiner öffentlichen Auftritte gehen zig Millionen Google-PR-Dollar den Kamin hoch. Der Spuch von der "Axt im Walde" schmeichelt da nur der Axt ...

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Newspeak 08.03.2014, 19:59
7. ...

Das Grundproblem ist, daß ein Konsens darüber entwickelt wurde (zumindest in der westlichen Aufklärung), daß politische Entscheidungsgremien demokratisch legitimiert sein müssen, Großkonzerne aber sich davon ausnehmen wollen und daß politische Macht geteilt sein muß, Geldmacht aber ebenfalls davon ausgenommen werden soll. Entweder, man schafft eine Demokratisierung der Großkonzerne und eine Einschränkung von privater Geldmacht, oder man verliert eben Demokratie und Gewaltenteilung wieder.

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peterpanofsky 08.03.2014, 20:18
8.

Zitat von herrbasan
Das interwebs is doch ne tolle sache. Jeder quatschkopf darf hier undiferenziert alles von sich geben und sich danach wohlig fühlen am leben teilgenommen zu haben. Fakt ist, die aufgabe der Privatsphäre is unausweichlich, und daher zweitrangig. Nörgeln hilft da auch nicht weiter. Ich kann mir vorstellen das einwohnermeldedaten und passkontrollen sich auch einmal so angefühlt haben als gäbe man etwas auf ohne das man unmöglich leben kann. Aber es lebt sich gar nicht so schlecht damit. So wird es auch mit der privatheit sein. Irgendwann wenn alle über alle alles wissen können wird sich heraustellen das eigentlich niemand über niemanden etwas wissen will. Heute ists noch der gefühlt 100.000ste weltuntergang, morgen schon im regal zusammen mit der vereinsamung durchs telefon, dem untergang der sitten durch comics und all den anderen gefahren die keine wurden.
Sockenpuppe oder was? Hinkender Vergleich, steile These ohne Begründung plus naive Utopie. Sie wollen doch nicht ernsthaft Einwohnermelderämter mit der der möglichen psychischen und physischen Überwachung der Menschen, wenn möglich sogar in Echtzeit, gleichstzen? Oder schlossen SIe sich in Ihrer Äußerung über die Quatschköppe und deren Motivation mit ein?

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hh4 08.03.2014, 20:46
9. In ein paar Jahren heißt es dann von Google

Zensur ist notwendig. Aber viel schlimmer ist Einsperren und Foltern.
Aber dann ist der Faschismus schon perfekt.

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