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Google-Treffen in Berlin: Löschen und löschen lassen
AP/dpa

Google tourt durch Europa: In sieben Städten diskutiert der Konzern mit Experten das "Recht auf Vergessen". In der mehr als vier Stunden langen Sitzung in Berlin gab es Kritik am aktuellen Verfahren.

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ryde_chris 15.10.2014, 04:56
10. @b429872, Ich verstehe das nicht

Dass Du das nicht verstehst, ist offensichtlich.
Wenn Du etwas im Internet schreibst, willst ja wohl, dass es gelesen wird. Wenn Du das nicht willst, lass es eben.
Dabei, dass Dein Text auch von irgend jemandem gefunden wird, hilft Dir die Suchmaschine. Da hat sie Deine Text inhaltlich überhaupt nicht weiter „verwendet“, sondern nur darauf hingewiesen. Verwenden werden den Text vielleicht andere Nutzer (Plagiatschreiber). Dann musst Du Dich kümmern, nicht Google.
Wenn Dir auch das suspekt ist (vielleicht hast Du den Text nur für Dich und Deine Freunde geschrieben), dann mach Dir bitte die Mühe und schreibe in die Datei „robots.txt“ hinein, dass Dein Text nicht referenziert werden soll. Dann wird er von den Suchmaschinen-Robotern ausgelassen.
Also bitte nicht immer auf andere meckern, sondern sich auch mal selber kümmern.

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na,na,na 15.10.2014, 09:01
11. Wie ist doch er Slogan von Eric Schmidt von Google

Es sollte sich jeder zu Herzen nehmen, wenn etwas persönliches im Netz veröffentlicht.
"Wenn es etwas gibt, von dem Sie nicht wollen, dass es irgend jemand erfährt, sollten Sie es vielleicht ohnehin nicht tun."
Bitte hinterher nicht jammern, denn jeder schaufelt sich mit ins Internet gestellt persönliche Informationen sein eigenes Grab!!!! Also nicht auf andere schimpfen sondern den eigenen Mülle vor der Türe kehren, bevor er ab ins Netz geht.

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Labs-Kautz 15.10.2014, 10:37
12. Google?

Ich lese immer nur Google. Es scheint nur eine einzige Suchmaschine zu geben, die Konkurenz wird pauschal ausgeblendet, das alleine ist schon schrecklich. Egal wie man es nennt, ob www, Internet, Netzwerk... wie auch immer, alles was ich da rein lege kann ich mit entsprechenden Rechten und Regeln versehen. Ich kann jeder Suchmaschine verbieten meine Inhalte in den Index aufzunehmen. Wenn ich das versäume kann ich notfalls noch immer die Entfernung beantragen. Dieses deutsche Gesetz greift auch nur für die deutschen Googlseseiten. Nicht viele scheinen zu wissen dass es kein deutsches Internet gibt. Auch kein amerikanisches oder russisches oder was auch immer. Wer nicht in der Lage ist Verantwortung für seine eigenen Inhalte zu übernehmen und sich mit den Werkzeugen des Netzwerkes auseinanderzusetzen um Dinge zu korrigieren sollte es unterlassen Inhalte zu veröffentlichen. Dass es ungewollte Nutzungen/Raubkopien usw. gibt ist zwar doof, aber es ist nun mal da und kann evtl. auch geahndet werden, und gesetze für vituelle Inhalte werden genauso gebrochen wie für reale. Lernt bitte endlich dazu, ich lerne ja auch!

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RA-FA Gulden 15.10.2014, 11:50
13. Bewegung

Es kommt Bewegung in die Sache, was gut ist. Zukünftig sollte eine europäische Harmonisierung hinsichtlich der Frage erfolgen, was gelöscht werden sollte oder nicht, da ansonsten mehr Unsicherheit als Rechtssicherheit geschaffen wird. Das Urteil ist zu schwammig formuliert und bedarf daher der Konkretisierung, was förderlich für alle Beteiligten wäre. Journalistische Inhalte per se aus den löschungspflichtigen Inhalten auszuklammern erachte ich für nicht haltbar. Es gibt keinen absoluten Vorrang der Pressefreiheit. Im Gegenteil: Das Persönlichkeitsrecht des Einzelnen ist zunächst vorrangig und kann durch die Pressefreiheit eingeschränkt werden, wenn die Information von Interesse für die Öffentlichkeit wäre. Letzteres dürfte in den meisten Verfahren eben nicht der Fall sein.

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Labs-Kautz 15.10.2014, 12:33
14. Europa?

Das Internet ist nicht europäisch. Wir sollten uns vom Gedanken lösen das ganze irgendwie geographisch einzuordnen. Auch wenn das Netzwerk kein rechtsfreier Raum ist, es fehlt eine genau dafür geschaffene Regierung, und ich denke die wird es nie geben, da alle Länder ihre Interessen dem Rest der Welt entgegenstellen. Es wird bereits eine Menge für die Sicherheit der Nutzer getan, doch sobald der Serverstandort und/oder der damit verbundene Provider oder Verwalter Europa verlässt sind alle tollen Gesetze für die Katz. Es sind Gesetze nötig die vom Internet aus nach draussen greifen, nicht umgekehrt.

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